Patienten-Forum

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  1. Hörsturzbehandlung wiederholen - nachlassende Wirkung Steffen vor 3 Wochen
    Sehr geehrtes HNO-Team Zeller,

    ich (56 J.) hatte vor ca. 2,5 Wochen einen Hörsturz. Es war nicht der erste, daher kannte ich die Anfangssymptome genau. Rechte Seite Hörminderung, sehr starkes Sausen beidseitig, leichter Schwindel, relativ starker Tinnitus rechts. HNO im Urlaub und über Hausarzt Prednisolon wie die letzten Mal (>5 Jahre her) verordnet bekommen. Leitliniengemäß 250-250-250-100-75-50-25-12,5 mg genau eingenommen. Schon am ersten Tage Besserung. Spätestens am dritten Gehör wieder hergestellt. Noch leichte Einschränkung rechts, da ich bei einem vorherigen Gehörsturz fälschlicherweise zu niedrig dosiertes Prednisolon bekommen hatte. Schon am Ende des Abdosierens bemerkte ich wieder eine Verschlechterung. Jetzt, 8 Tage nach letzter Einnahme fast wieder der Zustand wie vor der Therapie. Das Gehör ist noch besser als vor der Therapie, aber schlechter als während, aber ich habe einen fürchterlichen Hyperakusis, vor allem tagsüber starkes Ohrensausen beidseitig und rechtsseitig mittelstarken Tinnitus. Der Übergang war fließend, nicht akut punktuell. Bei einem früheren Hörsturz hatte ich auch nach Ende der Dosierung einen Rückfall und dann habe ich noch mal die gleiche Therapie wiederholt - viele Jahre her. Die Frage: Wäre es ein Fehler, dies genauso zu wiederholen? Alles unverbindlich versteht sich. Der HNO kommt erst übernächste Woche wieder und hält auch nicht besonders viel von Coronaschutzmaßnahmen … stundenlang dort ins Wartezimmer setzen ist nicht unbedingt mein Ziel. Die Vorgeschichte ist schon ein länger bestehender leichter und arrangierter Tinnitus und auch ein erheblicher Hyperakusis, aber auch erträglich und nicht mit jetzt zu vergleichen. Jedes ansonsten normale Geräusch ist sehr belastend und auch erschreckend.
    Da ich Risikopatient bin habe ich bis jetzt so gut es geht enge Wartezimmer und langes verweilen dort vermieden. Das zur Erklärung. Sollte eine eventuelle Therapiewiederholung scheitern, würde ich eventuell direkt in eine HNO-Klinik gehen, obwohl auch dort vermutlich keine weiteren Therapieoptionen zur Verfügung stehen.

    Danke im Voraus für ihre Mühe.

    MfG Steffen

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