Patienten-Forum

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  1. Chronische Laryngitis S Ju am 16.11.2018
    Guten Tag,
    Ich habe seit Monaten das Problem, dass meine Kehlkopfentzündung nicht verschwinden will.
    Ich habe mich sehr vorbildlich verhalten. Nach der Diagnose stoppte ich unverzüglich das Rauchen, Alkohol und Sprach die erste Woche so gut wie garnicht ( höchstens 5 Sätze in 7 Tagen). Nahm ein Antibiotikum und Unmengen von Tee, GeloRevoice etc zu mir.
    Mein erster HNO Arzt bestätigte mir dann, dass meine Entzündung zurück gegangen sei und die Stimme wieder voll belastbar wäre. Was für mich sehr wichtig ist, da ich als Sänger in einer Band tätig bin und gleichzeitig für mein Musikstudium auch Singen muss.
    Da ich jedoch schnell bemerkte, dass der Hals sehr wohl noch erkrankt war stattete ich einem weiteren HNO Arzt einen Besuch ab. Diese sagte auch direkt, dass die Entzündung noch vorhanden sei. Ich wurde nach einer Laryngoskopie über eine Woche mit Panthoprazol gegen eine eventuelle Reflux Krankheit behandelt - keine Besserung. Bekam eine Erkältung nach Absetzung des Magensäureblockers und besuchte den Arzt daher erst eine Woche später wieder ( Also eine Woche nach dem ich das Panthoprazol nicht mehr genommen hatte) - keine Besserung. Dann bekam ich eine weitere Woche Antibiotika und musste jeden morgen 2 Cortisontabletten nehmen, es wurde eine CT- der Nasennebenhöhlen gemacht und ein Allergietest. Ich bin gegen Hausstaub allergisch, was mir bereits bewusst war und habe dem Arzt auch vorher beschrieben, dass ich nachts überwiegend durch den Mund atme und morgens mit staubtrockener kehle aufwache. Die CT hatte nichts besonderes ergeben, ausser das meine Nasenscheidewand schief sei. Hatte ich dem Arzt auch vorher schon berichtet... Mein HNO gab dann zu er sei überfragt und könne mir nicht helfen, da alle Möglichkeiten zur Behandlung von ihm durchgeführt wurden. Er überwies mich an eine HNO-Klinik mit der Aussage " Eventuell hilft ja eine Korrektur der Nasenscheidewand und vielleicht verschwinden die Symptome dann.. ist aber nicht ganz sicher. Bis Dahin halten Sie die Nase feucht mit Unmengen von Nasenspray, lassen Sie sich aber nicht direkt zu einer Operation Überrechen sondern besprechen Sie das ganze nochmal mit dem Arzt vor Ort." - Wie es im Krankenhaus nunmal so ist krieg ich nicht direkt einen Termin sondern endlos lange Wartezeit da es ja kein "Akuter Notfall "sei. - Ich bin mit meinen Nerven und meinem Latein am Ende. In der Universität bekomme ich schon Schwierigkeiten, da ich bei den Übungen nicht teilnehmen kann und auch der druck in der Band wird große, da sich die ganze Geschichte jetzt über 4 Monate zieht.
    Kann mir eventuell jemand weiter Helfen ? Gibt es ähnliche Erfahrungen mit Kehlkopfentzündungen und Lösungsansätze. Ich bin sehr verzweifelt.

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