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  1. mögliche Durchblutungsstörung Betho am 16.11.2023
    Guten Abend,

    es geht bei mir um Folgendes:
    - Ich habe seit rund 2 Wochen jeden Tag Attacken, bei denen ich für ca. 1 Sekunde so was wie Schwindel habe (quasi das Gefühl habe, dass mein Gleichgewicht ausfällt), was mir im Stehen wie im Sitzen bei Kopfbewegungen wie bei ruhender Position passiert. (= initiale Attacke)
    - Nachfolgend habe ich ein Pfeifen im linken Ohr, manchmal auch ein Gefühl, als ob das Ohr belegt sei, und ich habe das Gefühl, dass hohe oder laute Töne sich nicht so gut anhören.
    - Zugleich habe ich nach der initialen Attacke ein unsicheres Gefühl im Stehen und Sitzen und manchmal ist es so, als ob mein Kopf gerade bei schnellen Bewegungen nicht hinterherkommt, also so als ob mein Gleichgewichtssinn nicht voll da ist (ich fühle mich unsicher).
    - Nach einiger Zeit (meist Stunden) kann es auch wieder gut sein.

    Meine Frage ist, was soll ich tun?
    Ich war in der Notaufnahme wegen der Beschwerden und da wurden Schwindel- und Hörtest gemacht, die unauffällig waren. Es wurde der Verdacht "Durchblutungsstörungen" geäußert, aber mir wurden keine weiteren Erklärungen gemacht, sprich:
    a) Soll ich damit zum HNO gehen oder zu einem anderen Arzt?
    b) Was kann ich dagegen tun? (Denn momentan kann ich nicht normal arbeiten und den Alltag bestreiten.)
    c) Könnte das hervorgerufen werden durch Mirtazapin, was ich seit 8 Wochen nehme? Die ersten Wochen waren problemlos, und Neurologe und HNO haben das mit dem Mirtazapin unterschiedlich bewertet.

    Für jede Hilfe bin ich dankbar und verbleibe mit herzlichen Grüßen
    Betho
    1. Schwindelattacken Marion Zeller am 17.11.2023
      dieser Art gibt es zB bei einem Gefäßnervenkontakt zwischen einem Gefäß im Gehirn und dem Hörgleichgewichtsnerven als Vestibularisproxysmie. Das kann man im MRT des Schädels mit Gefäßdarstellung sehen. Warum nehmen Sie Mitrazipin? Auch psychische Problemen können Schwindelbeschwerden jeglicher Art auslösen. Wenn Durchblutungsstörungen geäußert wurden, muss der Neurologe weiter abklären zB auch über eine Herzkreislaufabklärung
    2. mögliche Durchblutungsstörung Betho am 18.11.2023
      Danke für Ihre Antwort!

      Zunächst zu Ihrer Frage: Ich nehme das Mirtazapin gegen meine relativ starke Nervosität, die auch mal zu Panikattacken geführt hat. Ich soll mit dem Medikament ruhiger werden.

      Was ich übrigens nicht erwähnt habe, ist, dass ich häufiger unter Migräne leide, aber bisher meine Migräne nie solche Symptome verursacht hat. Deswegen hatte ich sie nicht genannt.
      Ich muss aber wegen der Migräne und einer Zyste jedes Jahr eine MRT-Aufnahme machen lassen, aber leider wurde sie nicht auf die Fragestellung Vestibularisparoxysmie angefertigt, sodass ich vermutlich eine neue anfertigen lassen müsste. Ist aber ein Ansatz, den ich nachverfolgen kann.

      Herzliche Grüße

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