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  1. Tubenbelüftungsstorung Micha M. am 24.12.2025
    Ich (49 Jahre, Nichtraucher, bekannte Allergien gegen Hausstaub und Pollen) habe seit dem 27.10. plötzlich einsetzende, linksseitige Ohrbeschwerden, die bis heute (ca. 8 Wochen) nicht vollständig abgeklungen sind. Hauptsymptome sind ein wechselhaftes Druckgefühl im linken Ohr, ein dauerhaft vorhandenes Rauschen/Tinnitus links (in der Intensität schwankend), sowie eine subjektive Hörminderung links. Häufig kommt es zu Knacken beim Schlucken oder Gähnen, teils mit kurzzeitiger Besserung, teils ohne Effekt. Ein Valsalva-Manöver ist links nicht möglich. Rechts bestehen allenfalls milde, wechselnde Begleitsymptome.
    Die Beschwerden sind insgesamt stark schwankend: Besserung nach Bewegung, Sport, Sauna, Entspannung oder Massage (HWS/Kiefer), Verschlechterung bei Stress, Sitzen, Liegen oder nach dem Essen. Es gab mehrfach kurze „klare Momente“, aber nie eine anhaltende Normalisierung über Stunden. Keine Nasenblutungen, keine relevante Nasenatmungsbehinderung, keine tastbaren Lymphknoten, keine neurologischen Ausfälle, kein Drehschwindel.
    Ich war zweimal beim HNO, jeweils mit Nasenrachen-Endoskopie. Es zeigte sich kein Gott sein Dank tumorverdächtiger Befund. Bei der 1. Untersuchung wurde eine allergisch-entzündliche Schleimhautschwellung festgestellt.Therapeutisch erfolgten u. a. kortisonhaltiges Nasenspray, Nasenspülungen und antiallergische Maßnahmen, bislang ohne nachhaltige Besserung.
    Meine Frage ist, ob ein solcher persistierender, wechselhafter Verlauf über 8 Wochen noch typisch für eine Tubenbelüftungsstörung bei Erwachsenen sein kann? Bin ansonsten Ratlos.
    VG
    Micha
    1. Hans vor 2 Wochen
      Servus Micha,
      ich habe selbiges "Krankheitsbild" seit nunmehr einem Jahr (hatte hier schon geschrieben.
      Auch bei mir Besserung bei Sport und Anstrengung, Verschlechterung bei Stress oder Kälte.
      Ich habe beim Genuss warmer Speisen und Getränke mehr "ohrenknacken" - nur ab und an bei kalten Speisen.
      Auch wenn ich viel oder intensiv spreche knackt es dann gerne beim Schlucken.
      Beim Liegen rechts oder linksseitig ist es ab 3.00 Uhr morgens am Schlimmsten - liege ich auf dem Rücken geht es meistens sofort weg und bleibt auch bis auf Ausnahmen weg.
      Druckausgleich funktioniert bei mir sehr gut (komischerweise).
      Am Anfang des Jahres 2025 (!) war es sehr schlimm, im Sommer hatte ich Episoden von mehreren Tagen am Stück wo es weg war (zumindest so dass ich es nicht negativ wahrgenommen habe) doch dann kams... "wellenartig" wieder zurück... mal 3-4 Wochen stark, dann wieder schwächeer, dann wieder fast weg, dann wieder präsent...
      Heute - ein Jahr später ist es zwar weniger im Schnitt aber immer noch irre störend...
    2. Micha M. vor 2 Wochen
      Hallo Hans, vielen Dank für dein Rückmeldung und Erfahrung! Oh je, ein ganzes Jahr! Das ist lang. Da kriege ich echt Angst! Was machst du an Maßnahmen? Ja knacken ist bei mir auch oft beim Essen etwas mehr. Auch beim sprechen. Valsalva Mannöver funktioniert hingegen nicht. Zumindest nehme ich dabei kein knacken wahr.Ich würde sehr gerne eine OP vermeiden.
      Beste Grüße!
      Ich freue mich über den Austausch!
    3. Hans vor 1 Woche
      Ciao Micha,
      Ich bin 45 Jahre alt, Nichtraucher, keine Allergien - hatte nie Ohrenprobleme.
      Angefangen hats mit nem grippalen Infekt im Dez 2024 und seither hab ich die Misere am Hals bzw. in den Ohren.
      Am Anfang Cortison-Naasenspray (6 Monate ohne Erfolg)
      Nasendusche - nix gebracht
      Muskelrelaxantien - ohne Erfolg
      Ich hab mein Kiefer vom Orthopäden durchchecken lassen - ohne Befund super Kiefer
      Ich hab meine HWS durchchecken lassen - ohne Befuund alles normal
      Ich hab vom Kiefer/Kopf/Ohr ein MRT machen lassen. Bis auf leichte Nasenpolypen alles unauffällig.
      Ich hab mir selbst Ascorbinsäure in die Nase gesprüht in der Hoffnung die Tube würde zuschwellen - ohne Erfolg

      Ich bin dann im Mai 2025 nach Japan geflogen mit ner Heiden-Angst bzgl. Ohren/Druck usw. - ging aber problemlos bis auf dieses Knacken beim Schliucken, welches aber auch weniger wurde weil wir da drüben viel gelaufen sind (Bewegung verbessert es)

      Was mich aufregt ist dass ich bisher keine Kausalitäten erkennen konnte oder irgendwelche Maßnahmen dass es besser wird.
      Ab und zu wache ich mit dumpfen Ohren (Wattegefühl, Ohren sind zu) auf - dann dauerts einen halben Tag bis ich wieder "normal" höre (so alle 3 Monate ein mal) - das hatte ich vorher auch noch nicht.

      Ich war mitlerweile bei 4 HNOs keiner konnte sich das erklären oder hatte davon schonmal gehört. Das ist psychisch, Stress, viel trinken blaa bla bla - das wirst du auch noch zu hören bekommen.

      Ich werde jetzt versuchen mal bei der Uniklinik in MUC einen Termin zu bekommen. Mir egal von mir aus nähen die mir die Tube zu.

      Das Lustige: Mache ich Valsalva kann ich paar mal schlucken ohne diesem Knacken bzw. klicken - aber dann fängts wieder an.

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