Patienten-Forum

Wichtiger Hinweis: Auskünfte werden ausschliesslich unverbindlich erteilt und können lediglich eine erste und vorläufige Einschätzung vermitteln. Sie können das individuelle Beratungsgespräch oder einen Besuch bei einem Arzt in keinem Fall ersetzen! Die Betreiber dieser Seite haften nicht für die hier gestellten Fragen oder geposteten Kommentare Dritter!

Neuen Beitrag verfassen

Wir bitten Sie, unsere Stichwortsuche zu nutzen, bevor Sie eine neue Frage formulieren. Aufgrund der Vielzahl der Anfragen, sind hunderte Fragen bereist mehrfach gestellt worden, so dass Sie stichwortbezogen schnell Ihre Antwort finden können. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Beiträge und Antworten (2415)

  1. Hörsturz - Hörverlust im Liegen Anne am 17.02.2022
    Guten Tag,

    ich hatte am 22.01. einen Hörsturz im Tieftonbereich. Nach drei Injektionen Prednisolut 250 mg in die Armvenen konnte am 28.01. zunächst eine deutliche Verbesserung festgestellt werden. Am Abend des 28.01. trat jedoch wieder ein Hörverlust im Tieftonbereich ein. Der Hörtest am 02.02. zeigte dann nochmals eine deutliche Verschlechterung zum ersten Hörtest. Es folgten zwei Kortison-Injektionen direkt ins betroffene Ohr am 03.02. und 10.02., die zunächst ebenfalls keine Verbesserung brachten. Am 11.02. konnte dann wieder erstmals eine deutliche Verbesserung des Hörvermögens nach einem ca. 20 minütigen Schwindelanfall (Schwankschwindel) festgestellt werden. Die Verbesserung hielt ca. 3 Stunden an. Nachdem ich mich hingelegt hatte nahm das Hörvermögen jedoch wieder deutlich ab. Am Morgen des 12.02. nach dem Aufstehen folgte wieder ein Schwindelanfall mit Verbesserung des Hörvermögens über den gesamten Tag. Am Abend des 12.02. nahm das Hörvermögen wieder ab. Dies ist nun seitdem jeden Tag der Fall:
    Beim Aufwachen - schlechtes Hörvermögen, nach dem Aufstehen nimmt das Hörvermögen zu und ist fast wieder normal. Nach dem Zubettgehen im Liegen nimmt das Hörvermögen wieder deutlich ab. Es entsteht bei mir somit der Eindruck, dass sobald ich mich hinlege, das Hörvermögen abnimmt. Heute Nacht habe ich daher mit vielen Kissen fast im Sitzen geschlafen und das Hörvermögen war durchgehend da.

    Woran kann es liegen, dass sich das Hörvermögen im Liegen deutlich verschlechtert?

    Vielen Dank!
    1. Klingt nach einem rez. endolymphatischen Hydrops Marion Zeller am 23.02.2022
      ....früher kannte man dieses Problem nur unter dem Namen Morbus Meniere. Es kommt wahrscheinlich multifaktiorell zu Überdruckphänomenen im Innenohr mit typischerweise anfallsweisem Tieftonhörverlust, Schwindel und Tinnitus. Da das Innenohr indirekt mit dem Liquor verbunden ist, kann es theroretisch auch bei Drucksteigerung zu Ohrsymptomen kommen. Alternativ kommt ein ausgeprägtes HWS Problem in Frage auch da kann es im Liegen zu vermehrten Problemen kommen.
  2. Schluckprobleme Larissa am 15.02.2022
    Guten Tag,
    Ich habe seit circa 2 Jahren Schluckprobleme, nachdem ich sah wie ein Freund durch das Heimlich Manöver gerade so gerettet werden konnte (anatomisch ist bei mir alles unauffällig) und dadurch hat sich eine Angst vor dem Verschlucken bzw. vor dem Ersticken von Nahrung entwickelt.
    Da ich mich anatomisch nicht detailliert mit dem Schluckakt auskenne und ich auch nicht googeln möchte (aufgrund von Dutzenden Horrorgeschichten) würde ich ihnen gerne ein paar Fragen stellen. Leider wurde ich von meinem HNO- Arzt nicht ernst genommen, weshalb ich auf Sie zurückgreifen möchte.
    Ist eine vollständige Obstruktion der Atemwege möglich wenn man die Nahrung gut gekaut hat? Und wie funktioniert verschlucken überhaupt? Müssten die Speisen wirklich eingeatmet werde, oder passiert dies durch eine Fehlfunktion der Epiglottis selbst? Und ist gefährliches Verschlucken des Speisebreis überhaupt möglich auch wenn die Epoglottis durch Ablenkung beim Essen nicht vollständig geschlossenen ist?
    Ich würde mich über eine ausführliche Antwort freuen, damit ich meiner Angst mit realistischen Gedanken entgegen kommen kann.

    Herzliche Grüße
    1. Veschlucken...ohne anatomischen Grund... Marion Zeller am 16.02.2022
      Sie habe es im ersten Satz schon richtig formuliert. Nach dem was pasiert ist haben Sie einfach Angst sich so zu verschlucken, dass Sie ernsthaft Schaden nehmen. Natürlich gibt es nichts was es nicht gibt aber eine realistische Gefahr eines Gesunden sich so zu verschlucken dass das Leben gefährdet ist ist extremst gering. Eine vollständige Obstruktion bei gekauter Nahrung ist kaum möglich und die Epiglottis schliesst die Atemwege komplett ab, da gelangt gar nichts von der Nahrung in die Luftröhre. Das Schlucken ist ein Reflexe und ist mal Eingeschluckt läuft alles ohne Ihr Zutun so ab wie es laufen soll. Und hat man sich wirklich mal verschluckt setzt ein reflexartiger Husten ein der dann auch nochmals als Schutz Nahrungsreste aus der Luftröhre heraus befördert. Die Angst die Sie haben hat sich nur in Ihrem Kopf festgesetzt und ist nihct realistisch.
    2. Schluckprobleme Larissa am 17.02.2022
      Vielen Dank für die Antwort :)
  3. Schluckprobleme Larissa am 15.02.2022
    Guten Tag,
    Ich habe seit circa 2 Jahren Schluckprobleme, nachdem ich sah wie ein Freund durch das Heimlich Manöver gerade so gerettet werden konnte (anatomisch ist bei mir alles unauffällig) und dadurch hat sich eine Angst vor dem Verschlucken bzw. vor dem Ersticken von Nahrung entwickelt.
    Da ich mich anatomisch nicht detailliert mit dem Schluckakt auskenne und ich auch nicht googeln möchte (aufgrund von Dutzenden Horrorgeschichten) würde ich ihnen gerne ein paar Fragen stellen. Leider wurde ich von meinem HNO- Arzt nicht ernst genommen, weshalb ich auf Sie zurückgreifen möchte.
    Ist eine vollständige Obstruktion der Atemwege möglich wenn man die Nahrung gut gekaut hat? Und wie funktioniert verschlucken überhaupt? Müssten die Speisen wirklich eingeatmet werde, oder passiert dies durch eine Fehlfunktion der Epiglottis selbst? Und ist gefährliches Verschlucken des Speisebreis überhaupt möglich auch wenn die Epoglottis durch Ablenkung beim Essen nicht vollständig geschlossenen ist?
    Ich würde mich über eine ausführliche Antwort freuen, damit ich meiner Angst mit realistischen Gedanken entgegen kommen kann.

    Herzliche Grüße
  4. Chronisch granulierende Mastoiditis I.R. am 12.02.2022
    Guten Tag Fr. Dr. Zeller!

    Eine Dilatation fand bei der OP nicht statt. Die Tympanometrie wurde in der Klinik gemacht, die operiert hat. Mir wurde gesagt, dass in einem halben Jahr ein Kontroll-MRT gemacht werden soll. Ansonsten sei keine Reizung sichtbar. Ich habe erwähnt, dass das Röhrchen häufig "zu" ist - bei der Untersuchung war es gerade offen, somit war dies nicht weiter Thema.
    Bin ratlos - die Probleme mit dem Druck erklären sich ja nicht mit einem Schmerzsyndrom (z.B. Schmerzen und Pulsieren im Ohr nach trinken).
    Die Medikamente nehme ich natürlich und sie wurden auch erhöht - wirken aber nicht so gut.

    Falls Sie noch Ideen haben, wäre ich sehr dankbar dafür - langsam werde ich etwas hoffnungslos.
    Danke für die Rückmeldung!
    Freundliche Grüße,
    Isabella R.
    1. Mir fällt auch nur noch Marion Zeller am 15.02.2022
      die Cortosonkur zur "Degranulation" ein.
  5. Schleimhautreizung durch Dauertestung Arne am 11.02.2022
    Moin Moin,

    da ich mich für meine Arbeit täglich im Testzentrum testen muss sind meine Nasenschleimhäute stark gereizt und ich habe mittlerweile fast täglich Nasenbluten. Ohne Test darf ich jedoch nicht arbeiten gehen. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll.
    1. Dann bitte gute Nasenpflege Marion Zeller am 15.02.2022
      mit Nasensalbe, Nasenöl, Salzlösungen, wie man eben auch eine trockene Haut gut pflege zur Erhöhung der Widerstandfähigkeit.
  6. Stinkender Geruch in der Nase Sabine Kolb am 10.02.2022
    Guten Tag, ich habe seit 1.5 Jahren oder länger einen üblen Geruch in der Nase. Es stink wie Talg bzw. Wie der Geruch der z. B. An Ohrringlöchern entsteht, oder sinkender Käse. Der Geruch ist nicht den ganzen Tag bemerkbar, aber ich kann ihn hervorrufen, wenn ich meine Nase berühre, oder schnäuze. Manchmal kommt es auch einfach so, wenn meine Nase z. B. nach dem Duschen oder beim Spazierengehen feucht wird. Da es mir derart peinlich ist, hab ich andere Leute noch nicht gefragt, ob sie es auch riechen. Momentan trage ich in der Arbeit ja auch MNS, da ist die Gelegenheit, dass andere es riechen eh gering. Mein HNO hat bereits ein MRT von Nasennebenhöhlen und Schädel veranlasst, aber es war nix auffällig. Dass ich mehrmals im Jahr Probleme mit den Nasennebenhöhlen hab ist bekannt. Ca. 2003 hatte ich eine Nasenkorrektur, die im Nachhinein 2x korrigiert wurde. Wenn mein Problem eine "Stinknase" wäre, würde ich es selbst doch gar nicht riechen. Ich rieche aber alle Gerüche sehr gut. In meiner Nase sind auch keine Borken. Mein HNO konnte mir bisher nicht sagen, was das Problem ist und hat mir gestern Kortison verschrieben, dass ich ab morgen nehmen werde. Ich habe etwas Angst, dass in meiner Nase/Nebenhöhlen irgendetwas vergammelt-wunde stellen bemerke ich jedoch nicht. Haben Sie eine Idee was das sein könnte, oder gibt es Untersuchungsmöglichkeiten, die etwas ergeben?
    Viele Dank und freundliche Grüße
    1. Stinkener Geruch Marion Zeller am 15.02.2022
      aus der Nase entsteht am häufigsten durch Zahnherde im Oberkiefer die mit den Kontakt bekommen, ist bislang nur ein MRT des Nebenhöhlen gemacht worden, sollte man noch ein CT der Nebenhöhlen oder ein DVt der Nebehöhlen anfertigen um dies auszuschliessen. Ansonsten riechen eben trockene Nasenschleimhäute oder es gibt auch Geruchsstörungen an sich ohne Grunde, zentrale Störungen des Riechtzentrums (dies sollte aber im MRT ausgeschlossen sein) oder zB auch Nebenwirkungen von Medikamenten
  7. Draht nach Nasenscheidewand OP Cosmin am 05.02.2022
    Guten Abend. Ich hatte eine Nasenscheidewand OP und die Plastik Schiene wurde vor zwei Wochen entfernt. Jetzt habe ich aber plötzlich ein wenig Schmerzen in der Nase und habe bemerkt, ein Faden ist in der Nasenscheidewand noch vorhanden und sichtbar und es hat sich dort eine kleine Eiterblase gebildet. Mein nächster offizieller HNO Termin ist erst in einem Monat. Sollte ich früher dort anrufen oder selber etwas unternehmen? Sollte der Faden noch drin sein oder ist das ein Versehen gewesen? Vielen Dank!
    1. Drähe sind nach Nasenoperationen selten, Marion Zeller am 09.02.2022
      es sollte ein Faden sein. Da gibt es auflösende Fäden und eben nichtauflösende. Die zweiteren sollte man entfernen, weil diese doch lokale Entzündungsreaktioen machen können.
  8. Chronisch granulierende Mastoiditis I.R. am 04.02.2022
    Guten Tag Fr. Dr. Zeller!

    Ja, die Nebenhöhlen wurden untersucht - diese sind aktuell nicht entzündet (allgemein 2-3x im Jahr etwa). Das Trommelfell (?) klickt aber aktuell sehr häufig.
    Der HNO hat eine Tympanometrie gemacht - Ergebnis war eine ganz flache Kurve (also eher eine Linie^^). Der HNO meinte, dies sei so aufgrund des Paukenröhrchens. Zeigt eine flache Kurve nicht eine gestörte Belüftung an?
    Kann ein Erguss vorliegen (und es deswegen im Ohr klackern), obwohl der Druckausgleich durchs Röhrchen funktioniert?

    Vielen Dank für das Beantworten der Fragen!
    Freundliche Grüße,
    Isabella R.

    PS: Mit dem Cortison bin ich leider nicht weiter gekommen. Mein HNO meinte, dass es nach einer Mastoidektomie keine Schmerzen geben sollte, weshalb er auf ein Schmerzsyndrom tippt.
    1. Schmerzesyndrome Marion Zeller am 09.02.2022
      sollte man aber mit Schmerzmittel einstellen können. Bei einem liegenden Paukenröhrchen hat die flache Tympanometriekurve keine Aussagekraft bzw. muss nichts aussagen über Tubenstörungen, die zusätzlich oft vorhanden sind. Wurde die Tube beim Eingriff dilatiert? Wenn Sie nicht weiterkommen, würde ich mich nochmals in der operierenden Klinik mit den entsprechenden Beschwerden vorstellen.
      MfG
      Marion Zeller
  9. Mandelstein Lisa am 01.02.2022
    Guten Tag, habe in letzter Zeit zunehmende Mandelsteine (mehrere Löcher in den Mandeln bis.). Diese drücke ich zuletzt meist wöchentlich aus. Ist dies schädlich für die Mandeln oder das Gewebe? Meist kratzt mir der Hals am nächsten Tag. Kann ich die Mandeln verletzen durch drücken oder gehen die Löcher sehr tief sodass eine Blutung auftreten könnte? Oder ist das mechanische häufige Entleeren nicht schädlich? Vielen Dank.
    1. Nein, das mechanische Reinigen der Mandeln Marion Zeller am 01.02.2022
      ist unproblematisch und in diesem Fall zwar lästig aber eben hilfreich. Eine Mandelentfernung würde das Problem beheben aber es steht das OP-Risiko "nur" bei Tonsillensteinen in keinem Verhältnis zu den Beschwerden. Zusätzlich hilft regelmäßiges Kaugummikauen und Gurgeln neben dem vorsichtigen mechanischem Ausdrücken.
  10. Mandelstein Lisa am 01.02.2022
    Guten Tag, habe in letzter Zeit zunehmende Mandelsteine (mehrere Löcher in den Mandeln bis.). Diese drücke ich zuletzt meist wöchentlich aus. Ist dies schädlich für die Mandeln oder das Gewebe? Meist kratzt mir der Hals am nächsten Tag. Kann ich die Mandeln verletzen durch drücken oder gehen die Löcher sehr tief sodass eine Blutung auftreten könnte? Oder ist das mechanische häufige Entleeren nicht schädlich? Vielen Dank.
    1. Mandelstein Rebecca am 02.02.2022
      Hi ich habe auch einen mandelstein würde lieber versuchen einen vernünftigen hno zu finden. Lg
  11. Lymphknoten Hannah Juchem am 27.01.2022
    Kann man in einem Ultraschall einen verdächtigen Lymphknoten erkennen?
    Also sieht ein Lymphom anderes aus wie ein nicht krebsbefallender Lymphknoten ?
    Danke für die Antwort
    1. Ja Marion Zeller am 31.01.2022
      das kann man im Ultraschall schon unterscheiden. Größe, Form, Durchblutungsverhalten sind bei lymphomverdächtigen Lymphknoten sehr auffallend.
    2. Ja Marion Zeller am 31.01.2022
      einen lymphomverdächtigen Lymphknoten kann man in einem Ultraschall eigentlich gut anhand der Größe, Anzahl, Form und Binnendurchblutung gut erkennen.
  12. Ihre Antwort Rebecca am 26.01.2022
    Ihre Antwort finde ich unverschämt. Ich machte Rechtschreibfehler??haben sie mal durchgelesen was Sie schreiben? Wahrscheinlich nicht. Was ist das für ein arrogantes Verhalten?? Ist schon ok ...
  13. Schwindel Michael am 26.01.2022
    Guten Morgen,

    Vor etwa 4 Monaten hatte ich einen starken Drehschwindel sobald ich mich seitlich auf mein Kissen legte. Das hielt etwa 5 Tage an und war beidseitig. Es verschwand von selbst.

    Gestern hatte ich es weider, jedoch nur wenn ich mich auf die linke Seite lege. Sobald ich mich aufrichte, verschwindet es.
    Was kann das sein?
    Bin 39
    1. Lagerungsschwindel Marion Zeller am 31.01.2022
      Das klingt nach einem so genannten gutartigen Lagerungsschwindel des Innenohres. Dieser entsteht durch in der Innenohrflüssigkeit frei bewegliche Kristalle die in die Bogengänge einschwimmen und sich dort bei insbesondere Drehbewegungen bewegen. Es ist ein mechanischer Innenohrschwindel. Es gibt Lagerungsübungen die diese Kristalle wieder an ihren Ursprungsort zurückbringen, die findet man im Internet zum Beispiel unter Semontmanöver.
  14. Chronisch granulierende Mastoiditis I.R. am 22.01.2022
    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich habe bisher einige Male nach Anregungen zu meiner Mastoiditis gefragt.
    Nun ist es wieder soweit:
    Nachdem im Juni 2021 die Ohrbeschwerden (Schmerzen/ Probleme mit Röhrchen - Belüftung) wieder auftauchten, ergab ein CT des Felsenbeins ein Rezidiv der Mastoiditis. Die Notwendigkeit zur Operation war anhand der Bildgebung nicht eindeutig. Da die Schmerzen nicht besser wurden (Abklärung HWS - ohne Befund/ Versuch der Infiltration durch Schmerztherapeut - keine Besserung), erfolgte am 13.12.21 die Mastoid-Revision (ohne Tympanotomie).
    Auszug aus dem OP-Bericht: In der Tiefe zum Schwellenzellbereich und in Richtung des Antrums deutlich mehr entzündlich veränderte Granulationen, teilweise mit kleineren disseminierten Eiteransammlungen, je tiefer im Antrum, desto ausgeprägter die Granulationen. Das Röhrchen war völlig in Krusten eingebacken und insuffizient - es wurde ein neues eingesetzt. Diagnose: Rezidiv einer chronischen Mastoiditis
    (Histologie: Schleimhautanteile (Antrum) mit deutlicher Fibrose und herdförmig betonter mittelgradiger Entzündung, Schleimhautanteile aus dem Mastoid mit geringgradiger chronischer Entzündung mit einer kapillarreichen lockeren Stromafibrose).

    Aktuelle Situation: Die Schmerzen im Ohr werden aktuell (etwa fünf Wochen post-op) wieder stärker (durchgehender ziehender Schmerz mit Stechen, Druckgefühl im Ohr, starke Schmerzen auch hinter dem Ohr, die Richtung Nacken ziehen, zum Teil Schwindel). Schmerzfrei war ich nach der Operation nicht.
    Laut behandelndem HNO ist das Ohr reizlos.
    Vorstellung zur Schmerztherapie erfolgt - aktuell 4 x 2 Novalgin-Tabletten + 1 x 100 mg Gabapentin (helfen leider nicht viel).
    Ebenso erfolgte eine Vorstellung beim Physiotherapeut: Dieser meinte, dass er nicht helfen kann, da HWS-Drehung, Halswendemuskel, Kiefer, gut funktionieren. Eine Mobilisation des Narbengewebes sei nicht mehr möglich, da die OP zu lange her sei.

    Nun zu meinen Fragen:
    1. Ist es möglich, dass die Entzündung weiter in der Schleimhaut vorhanden ist und es deswegen die gleichen Schmerzen wie vor der OP sind? Oder kann die Entzündung nicht so schnell nachwachsen?
    2. Wie kann man eine weiter bestehende Entzündung diagnostizieren? (Mein Ohr war vor jeder Operation reizlos, es bestand kein Fieber, Blutwerte zeigten keine Entzündung etc.). Nach der ersten Operation wurde im CT der Erguss zwar festgestellt, aber es wurde mir gesagt, dass dies nach einem solchen Eingriff normal sei.
    3. Meine Befürchtung ist eine Ausweitung der Entzündung. Inwiefern ist es diesbezüglich sinnvoll, "nur" die Schmerzen mit Schmerzmitteln zu überdecken?

    Entschuldigen Sie den langen Bericht, aber vielleicht haben Sie eine Idee für ein weiteres Vorgehen.

    Vielen Dank!
    Freundliche Grüße,
    Isabella R.
    1. Bei Z.n. erneuter Mastoidektomie bei Marion Zeller am 23.01.2022
      chronische Granulationen ist die Wundheilung mit sehr viel Gedult (Monate) verbunden, weil sich in bestimmten Wundheilungsstadien tendentiell auch wieder Granulationen und später auch wieder gerne Vernarbungen bilden. Möglicherweise wäre im jetzigen Stadium eine Corisontablettentherapie gegen die sicher lokal vorhandenen Wundgranulationen zur Verbesserung der Belüftung hilfreich über die nächsten 2-3 Wochen in absteigender Dosis zB mit Prednisolon oder Dexamethason, da gibt es verschiedene Dosierungen. Eine Abschwellung der Schleimhäue im Mastoid sollte zu einer Schmerzlinderung führen. Vorübergehend könnte man die Gabapentintherapie erhöhen, wirkt aber nicht immer.
    2. Chronisch granulierende Mastoiditis I.R. am 24.01.2022
      Hallo Fr. Dr. Zeller!
      Vielen Dank für die schnelle Antwort! :)

      Wenn ich richtig verstanden hab können also auch starke Schmerzen normal sein und nicht zwingend als Hinweis auf einen "Notfall mit Handlungsbedarf" zu verstehen (ich hab schon ziemliche Sorgen, dass die Entzündung sich weiter Richtung Gehirn frisst)?

      Danke für den Hinweis mit dem Cortison - evtl. kann es mir meine Hausärztin verschreiben oder ich kann bei meinem HNO vorsichtig anfragen, ob dies eine Möglichkeit wäre.

      Noch eine letzte Frage: Zu den Schmerzen etc. besteht auch ein starker Druck hinter dem linken Auge/Nase und das betroffene Ohr klickt sehr oft (Druckausgleich durchs Paukenröhrchen ist möglich). Ist dies auch im Rahmen der postoperativen Beschwerden?

      Vielen Dank noch einmal für die informativen Hinweise!
      Freundliche Grüße,
      Isabella R.
    3. Sind den die Nebenhöhlen Marion Zeller am 31.01.2022
      hinreichend abgeklärt, hier sind oft auch chronische Entzündungen vorhanden bei Ohrproblemen dieser Art, gerade wenn Schmerzen um das Auge herum auftreten
  15. Nebenhöhlen entleeren sich nur durch Rachen MT24 am 09.01.2022
    Habe derzeit einen grippalen Effekt , seit 2 Tagen bekomme ich das Sekret aus der Nase nur durch den Rachen raus , beim Ausschnauben kommt fast gar nichts . Heute hatte ich das Phänomen , beim hochziehen kamen hintereinander 2 Walnuss große Schleimbälle heraus , sehr zäher Schleim , gelb grün und ganz leicht blutig . Bekomme seitdem aber vieeel besser Luft . Meine Nase läuft nun auch wieder ein wenig . Woher kamen diese Brocken und warum kamen sie erst jetzt raus ? Wie kann ich weiter verfahren ?
    1. Anwort auf nebenhölen Entleeren sich nur duch den rachen Rebecca am 11.01.2022
      Hi ich wurde dir raten zu inhalieren. Frag lieber Leute die die selben Probleme haben in Forum oder so. Hier die Ärzte Anworten oft nicht. Viel trinken und eine 2. Meinung einholen. Alles gute dir
    2. Nebenhöhlen MT24 am 12.01.2022
      Habe ein Antibiotikum bekommen für die Nebenhöhle , und es bessert sich tatsächlich schon !
    3. Die hinteren Nebenhöhlen entleeren sich Marion Zeller am 13.01.2022
      häufig nur nach hinten in den Rachen. Die Art des Nebenhöhlensekrets spricht für einen bakteriellen Infekt, deswegen hilft auch das Antibiotikum sehr gut. Das entleert sich wirklich so aus den Nebenhöhlen oder stocken in der Nase ein verstopfen diese und verfärben sich unansehlich.
    4. Antwort an "Rebecca" Marion Zeller am 13.01.2022
      "Hi ich wurde dir raten zu inhalieren. Frag lieber Leute die die selben Probleme haben in Forum oder so. Hier die Ärzte Anworten oft nicht. Viel trinken und eine 2. Meinung einholen. Alles gute dir"

      Sehr geehrte Rebecca, Ihre permanenten Fragen und Ihre Wortwahl hat in einem Forum wie diesem irgendwann nur noch wenig verloren. Für medizinisches Halbwissen ist dieses Forum weder gedacht noch macht es Sinn, das Sie Menschen mit Beschwerden beraten ohne medizische Kenntnisse zu besitzen. Ihre schlechte Meinung von Ärzten ist Ihre Privatsache, dieses Forum ist für Patienten die Fragen haben und eine fundierte Antwort suchen. Es tut mir leid, dass Sie scheinbar Beschwerden jeglicher Art haben und noch keinen Arzt gefunden haben der Ihnen helfen kann oder Ihren Anforderungen gerecht wird. Ein Forung wie dieses erhebt nicht den Anspruch erheben einen medizische direkte Behandlung zu ersetzten. Viele Ihren Fragen kann man ganz einfach googeln, hier hilft ohne Probleme Dr. Googel weiter. Ansonsten möchte ich Sie bitten, sich in diesem Forum weder beratend von "Betroffenem zu Betroffenem" weiter zu betätigen, noch weiter meine Zeit mit sinnlosen seit einem dreiviertel Jahr immer wiederkehrenden gleichen orthographisch desaströsen Fragen zu bombadieren. Zudem finde ich Ihre herablassende Meinung allgemein uns Ärzten gegebüber mittlerweile unerträglich. Marion Zeller
  16. Hno Rebecca am 06.01.2022
    Meine Fragen werden permanent ignoriert. Finde ich unmöglich kein kompetentes Verhalten von hno Ärzten. Anscheind weiß man bei schweren Fällen keine Antwort. Respektlos finde ich es.nur antworten wenn man Bock hat.
    1. Sehr geehrte Rebecca, Marion Zeller am 13.01.2022
      Ihre permanenten Fragen und Ihre Wortwahl hat in einem Forum wie diesem irgendwann nur noch wenig verloren. Für medizinisches Halbwissen ist dieses Forum weder gedacht noch macht es Sinn, das Sie Menschen mit Beschwerden beraten ohne medizische Kenntnisse zu besitzen. Ihre schlechte Meinung von Ärzten ist Ihre Privatsache, dieses Forum ist für Patienten die Fragen haben und eine fundierte Antwort suchen. Es tut mir leid, dass Sie scheinbar Beschwerden jeglicher Art haben und noch keinen Arzt gefunden haben der Ihnen helfen kann oder Ihren Anforderungen gerecht wird. Ein Forum wie dieses erhebt nicht den Anspruch erheben einen medizische direkte Behandlung zu ersetzten. Viele Ihren Fragen kann man ganz einfach googeln, hier hilft ohne Probleme Dr. Googel weiter. Ansonsten möchte ich Sie bitten, sich in diesem Forum weder beratend von "Betroffenem zu Betroffenem" weiter zu betätigen, noch weiter meine Zeit mit sinnlosen seit einem dreiviertel Jahr immer wiederkehrenden gleichen orthographisch desaströsen Fragen zu bombadieren. Zudem finde ich Ihre herablassende Meinung allgemein uns Ärzten gegebüber mittlerweile unerträglich. Marion Zeller
    2. Nase Rebecca am 14.01.2022
      Alles klar, herablassend?? Nur weil es die Wahrheit ist. Und dann bin ich herab lassend??natürlich bei schweren Fällen tun sich Ärzte schwer. Empathie haben nicht viele .ihre Art ist herablassend nicht meine. Und die Funktion den anderen Usern zu Anworten ist da. Dann such ich mir eben ein anderes Forum. Mit Fachärzten. Und Empathie das ist nämlich als Arzt wichtig!!!
  17. Bakterielle Mandelentzündung + schwere Atmung Lucas am 04.01.2022
    Hallo,

    ich habe seit 2 Tagen eine bakterielle Mandelentzündung und bekomme seit gestern Cerufax 500 und Ibuprofen 600. Seit gestern Abend habe ich nun das Problem, dass ich nicht mehr durch die Nase atmen kann, da diese fast komplett dicht ist. Ratiopharm Nasenspray und Inhalieren hat leider nicht geholfen. Die Atmung durch den Mund ist zwar problemlos möglich, aber auch nicht so einfach wie sonst. Hat jemand Tipps, was ich machen kann?
    1. Zusätzlich Marion Zeller am 06.01.2022
      noch Rhinopront Kombi Tabletten oder wenn auch Schmerzen dabei sind z.B. Geloprosed (Paracetamol und Ephedrin)
  18. Folgefrage - Trockene Nase Liv am 04.01.2022
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Bzgl. der Nasenspülung mit Birkenzucker - welches Mischungsverhältnis sollte man da nehmen?
    Danke.
    1. Verhältnis wie bei Salzwasserspülunger Marion Zeller am 06.01.2022
      Etwa 1 Teelöffel auf 1 Nasenspülkanne
  19. Abstrich Ergebnis Rebecca am 01.01.2022
    Was bedeutet k/ erreger resistent?
  20. Spontan auftretende Ohrenschmerzen über 3 Jahre Tim am 28.12.2021
    Hallo,
    ich habe seit ca. 3 Jahren die Problematik, dass an meinem rechten Ohr spontan und ohne das ich irgendwas spezielles gemacht habe, stechende Schmerzen auftreten. Ich habe dabei das Gefühl als hätte ich warme Flüssigkeit im Ohr(Ohr ist aber trocken) und es ist sehr druckempfindlich von unten am "Tragus" bzw. am dortigen Kieferknochen. Die Schmerzen kommen ganz plötzlich, werden teilweise über Stunden stärker bis zu einem stark stechenden Schmerz und verschwinden dann aber auch wieder komplett. Sie treten teilweise monatelang gar nicht auf und dann wieder 1-2x die Woche. Ich war schon bei 2 HNO-Ärzten, beim Zahnarzt sowie beim Kieferorthopäden, jedoch ohne eine Feststellung. Die Weisheitszähne sind auch bereits raus.

    Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht und konnte herausfinden was es ist?
    1. Spontane stechende Ohrenschmerzen Marion Zeller am 06.01.2022
      können auch auf eine Neuralgie oder ein Halswirbelsäulen- oder Nackenproblem hindeuten, wenn am Kiefergelenk alles abgeklärt ist. Wenn es auf Druck von außen weh tut kommt natürlich auch ein Gehörgangshautproblem in Frage. Versuchen Sie einmal eine regelmäßige Gehörgangspflege mit z. B. Olivenöl oder Normison, das verbessert das trockene Hautbild

Seite 4 von 55

Neuen Kommentar schreiben