Patienten-Forum

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Beiträge und Antworten (975)

  1. Wiederkehrende Mukozele Kieferhöhle M.W. am 11.10.2019
    Hallo,

    2001 FESS NNH Chronische Sinusitis
    2002-2015 Beschwerdefrei
    2016 FESS NNH Mukozele Kieferhöhle rechts

    Jetzt, 2019 wieder Mukozele Kieferhöhle rechts, dauerne extreme Schleimabsonderung, Belüftung nicht gut

    Arzt spricht von OP Indikation wegen missing Ostium korrektur d. h Zyste entfernen, Abflussgang erweitern

    Fragen:
    - Wie ist die Prognose, dass die Zysten wiederkehren in ein paar Jahren
    - Was kann man nach OP zur Vorsorge tun?
    1. Mucocele Dr. med. Thomas Zeller am 11.10.2019
      - Wie ist die Prognose, dass die Zysten wiederkehren in ein paar Jahren
      Wenn das missing ostium beseitigt wird sehr gut
      - Was kann man nach OP zur Vorsorge tun?
      Da hat jeder Operateur je nach Befund ein postoperatives Pfelgeprogramm mfg TZ
    2. Mukozele Klara am 17.11.2019
      Hallo,

      alternativ schon mal die Meinung eines Kieferchirurgen eingeholt?
  2. Stimmbandentzündung seit +10 Monaten Gina am 11.10.2019
    Hallo,
    Ich habe seit Dezember 2018 eine nun chronische Stimmbandentzündung. Ich bin eine 24-jährige Studentin, nicht-Raucher, nicht-Passivraucher, kein Umgang mit Chemikalien, normales Sprechverhalten, ich singe nicht und bin ansonsten gesund, Alkoholkonsum 0-2 Mal/Woche. Meine Stimmlippen sind beidseitig deutlich gerötet + verdickt und schließen nicht mehr richtig. Ich bin stark heiser (keine Schmerzen, kein Sodbrennen, normales Blutbild, keine Vorgeschichte).
    Bisher wurden verschiedene Sachen unternommen aber sie führten zu keiner Verbesserung: 1) Kortison Spray für 2 Monate, 2) sämtliche Hausmittel, 3) Protonenpumpenhemmer 1 Monat lang genommen, 3) Magenspieglung + 24h PH-Metrie zeigte keinen Reflux, alles normal, 4) Inhaliergerät mit Kortison 2-mal täglich für 2 Wochen führte zu keine Verbesserung, ich habe das Gefühl, dass es eher schlechter wird.

    Ärzte wollen noch keine Stimmband Untersuchung unter Narkose mit Biopsie durchführen (da Risiken). Tumor wäre unwahrscheinlich da Stimmlippen gleichmäßig angeschwollen sind. Mittlerweile habe ich schon mit 7 verschiedenen Ärzten gesprochen, sie scheinen ratlos zu sein. Die Phoniatrie konnte auch nicht weiterhelfen.
    Was könnte die Stimmbandentzündung noch auslösen? (Pilzinfektion?, Bakterien?, noch nicht entdeckte Autoimmunkrankeit?, Zyste unterhalb der Stimmlippen?). Antibiotika habe ich noch nicht genommen. Welche Untersuchungen zur Diagnose können noch durchgeführt werden? (Ultraschall?, MRT?)

    Vielen Dank und schöne Grüße,
    Gina
    1. Der häufigste Grund Dr. med. Thomas Zeller am 11.10.2019
      für solche Probleme sind tatsächlich der REflux und Stimmmisbrauch, evtl mal bei einem Logopäden vorsprechen und einen Phoniater zur Rate ziehen mfg TZ ps MRT bringt bei Stimmlippenentzündungen nix
  3. Ballondilatation der Eustachischen Röhre Anthony am 10.10.2019
    ​Guten Abend,

    Mein Arzt empfiehlt mir wegen Druckausgleichsproblemen bei einem Ohr eine Tubendilatation.

    Sollte man aus Symmetriegründen nicht gleich beide Tuben operieren lassen?

    Bin jetzt unschlüssig.

    Und gäbe es da ein nennenswertes Risiko, weil halt die Carotis Interna gleich in der Umgebung liegt?

    Vielen Dank !
    1. Nur die Dr. med. Thomas Zeller am 11.10.2019
      Seite mit Problemen, wenn beides Seiten Probloeme dann schon, Risiken wegen Carotis habe ich noch keine gehört mfg TZ
  4. Alternativen zu Otovent? Thomas am 09.10.2019
    Gibt es Alternativen zum Otovent-System, die ohne Latex auskommen? Leider bin ich bei Internetrecherchen erst einmal nicht fündig geworden? Eigentlich müssten vergleichbare Ballons doch auch aus anderen Materialien herstellbar sein. Sie müssten nur eine passende Öffnungsgröße für das Nasenstück haben und einen halbwegs passenden Widerstand gegen das Aufblasen bieten. Es geht um einen Fall von Latexunverträglichkeit, nicht um Allergie. Es sollte also ausreichen, wenn das Produkt latexarm und nicht chemisch völlig latexfrei ist.
    Auch eine Kombination mit dem Otovent-Nasenstück wäre natürlich kein Problem. Ich würde dann einfach das Otovent-Produkt und zusätzliche Ballons eines anderen Herstellers kaufen.
    1. Bin Dr. med. Thomas Zeller am 11.10.2019
      kein Freund von Otovent, schon gatr nicht bei Kindern mit Entzündungen der Ballon ist extrem schwer zu entfalten und es bringt auch ansonsten nicht viel mfg TZ
  5. Gehörgangsentzündung Lisa am 04.10.2019
    Guten Tag,

    ich habe seit 3 Tagen eine Gehörgangsentzündung im linken Ohr. Diese behandle ich seit 2 Tagen mit Volon A Tinktur. Nun sieht der Gehörgangseingang der rechten Seite auch ein wenig geschwollen aus und drückt leicht. Weitere Symptome wie Ausfluss oder Hörminderung auf der rechten Seite empfinde ich nicht.
    Meine Frage ist, ob ich die Volon A Tinktur auf ein Wattepad geben und damit den rechten Gehörgang vorn auswischen kann oder ob es besser ist erst abzuwarten und das Ohr in Ruhe zu lassen.

    Viele Grüße
    1. Auch Dr. med. Thomas Zeller am 04.10.2019
      das rechte Ohr mitbehandeln... schadet nicht, unter dem MOtto wehret den Anfängen mfg TZ
  6. Ohrendruck Luana Lütscher am 03.10.2019
    Guten Tag
    Ich bin vor 3 Tagen nach Warschau geflogen und hatte während des Fluges extremen Ohrendruck, welchen sich auf meinen ganzen Kopf verteilte und höllische schmerzen verursacht. Bis heute habe ich nicht mehr 100% meines vorherigen höhrvermögens zurück erhalten. Meine Ohren sind wie "verstopft". Zwar hat es sich schon in diesen 3 Tagen nach dem Flug drastisch verbessert, jedoch fliege ich in 2 Tagen zurück in die Schweiz und wollte sicher gehen, dass dies ohne Probleme möglich ist.

    Danke im vorhinaus
    Gruss Luana
    1. Barotraumata Dr. med. Thomas Zeller am 04.10.2019
      des Mittelohres beim Fliegen mit Infekt sind nicht selten und aus der Ferne ziemlich schwer zu kalkulieren. Es kann zu Druckschädigungen auch des Innenohres kommen, daher wird in solchen Situationen vom Fliegen abgeraten. WEnn es denn sein muss mit viel Nasenspray Kaugummi und Ibuprofen und viel Trinken vor und waährend des Flueges versuchen aber aus rein medizinischer Sicht den Zug nehmen mfg TZ
  7. Befund Frage Verlauf Ck am 03.10.2019
    Ich hatte vor ein paar Wochen wegen einer Kleinigkeit immer wieder einen Besuch beim Hno. Da wurde auch ein Hörtest gemacht der links tlw. Negativ aus fiel. Also wurde ich zum CT geschickt mit folgendem Ergebnis.

    Rechts alles ok.
    2. Pyramide links:
    Unauffällige Darstellung des äußeren Gehörgangs, minimale Retraktion des Trommelfells.
    Schleimhautschwellung im kranialen Aspekt des Cavum tympani mit Arrosion angrenzender
    ossärer Strukturen, Ausdünnubg des Tegmen tympan, Weichteilschwellung im angrenzenden
    Mastoidzellsystem. Partielle Umscheidung der Gehörknöchelchenkette mit Arrodierung des
    Hammers. Unauffällige Darstellung der Strukturen des Innenohrs.
    Schleimhautschwellung in einzelnen Mastoidzellen.
    Vermutlich cholesteatom

    Jetzt habe ich schon ein op Gespräch vereinbart in 3 Wochen. Was mich interessiere würde ist oder sorgen macht ist die ausdünnung des tegmen tympani. Wie schnell dünnt so etwas aus und können dadurch in den nächsten Wochen Probleme entstehen und vor allem welche? Soll ich da auf etwas achten?

    Vielen Dank für die info
  8. Chronische sinusitis Nini am 29.09.2019
    Guten Abend Herr Dr Zeller,
    Seit 2016 habe ich eine chronische sinusitis ohne Polypen mit Hyposmie. Eine Cortison Stoßtherapie hat mir den Sinn nicht zurück gebracht, was könnte ich noch tun? HNO rät mir zu Op. Drainage verbessern. Meine Frage wäre warum das Cortison nicht angeschlagen hat,und warum ich trotz Hyposmie alles klar schmecken kann
    Liebe Grüße Nini
    1. Riechen und Schmecken Dr. med. Thomas Zeller am 30.09.2019
      laufen über verschiedene Nervenstränge, Cortison wirkt nur bei Schleimhautschwellung, Schleimhaut liegt auf Knochen oder Knorpel, wenn der die Entstelle macht können Sie so viel Cortison nehmen wie Sie möchten es wirkt aus mechanischen Gründen halt einfach nicht, OP Indikation je nach Lebensqualität. mfg TZ
  9. Einseitige Anosmie / Hyponosmie? Nasikus am 28.09.2019
    Hallo,

    bei stärkerem Einatmen durch die Nase wird der Nasenflügel (nur!) des linken Nasenlochs angesaugt.
    Das rechte Nasenloch ist viel öfter verstopft als das linke. Das linke Nasenloch ist fast nie verstopft und fühlt sich eher unangenehm frei an.
    Wenn das rechte Nasenloch frei ist (und das linke dann normalerweise auch), kann ich mit dem linken Nasenloch, wenn ich dabei das rechte Nasenloch zuhalte, Riechempfindungen wahrnehmen, jedoch, wie ich finde, schwächer als auf dem rechten Nasenloch.
    Wenn das rechte Nasenloch völlig verstopft ist, das linke Nasenloch jedoch noch frei, kann ich mit dem linken Nasenloch kaum/nichts riechen. Dies fällt sehr negativ auf, auch nachts, wenn ich nur auf der rechten Seite liege und das rechte Nasenloch "zuläuft" und das linke frei ist/noch freier wird. Auch mache ich mir dann Sorgen darum, was genau mit dem Nasengang, der Riechschleimhaut, den Nervenfasern und sogar dem Gehirn der Hälfte los sein könnte.
    Bei einer Verstopfung des rechten Nasenlochs fühlt sich zudem das linke Naseninnere irgendwie asymmetrisch an.

    Nun einige Fragen:
    1. Kann diese (bedingte?) Anosmie/Hyponosmie mechanisch bedingt sein, durch Septumdeviation mit/oder Polypen?
    2. Wenn ich einen Riechtest nur mit einem Nasenloch mache (und es das gegensätzliche dabei zuhalte), erreichen die Geruchsstoffe dann auch wirklich nur die Riechschleimhaut auf der Seite des offenen Nasenlochs? Kann es sein, dass ich nur deswegen etwas mit dem linken Nasenloch bei freiem rechten (aber dennoch zugehaltenen) Nasenloch rieche, weil die Riechschleimhaut der Seite des rechten Nasenlochs die Riechfunktion für das linke Nasenloch (etwas) übernimmt? Ist ein einseitiger Riechtest mit abgeschwollener/freier Nase auch für die Riechschleimhaut/Nervenfasern der jeweiligen Seite aussagekräftig?
    3. Kann man mit einem Endoskop eventuelle Fehlbildungen des linken Nasenganges feststellen?

    Danke im Voraus
    1. Riechen Dr. med. Thomas Zeller am 30.09.2019
      1. Kann diese (bedingte?) Anosmie/Hyponosmie mechanisch bedingt sein, durch Septumdeviation mit/oder Polypen?
      Ja hört sich nach einer mechanischen Problematik an.

      2. Wenn ich einen Riechtest nur mit einem Nasenloch mache (und es das gegensätzliche dabei zuhalte), erreichen die Geruchsstoffe dann auch wirklich nur die Riechschleimhaut auf der Seite des offenen Nasenlochs? Kann es sein, dass ich nur deswegen etwas mit dem linken Nasenloch bei freiem rechten (aber dennoch zugehaltenen) Nasenloch rieche, weil die Riechschleimhaut der Seite des rechten Nasenlochs die Riechfunktion für das linke Nasenloch (etwas) übernimmt? Ist ein einseitiger Riechtest mit abgeschwollener/freier Nase auch für die Riechschleimhaut/Nervenfasern der jeweiligen Seite aussagekräftig?
      Eine Seite ein Geruch, kein Übertritt von Dufstoffen bei intakter Nasenscheidewand möglich

      3. Kann man mit einem Endoskop eventuelle Fehlbildungen des linken Nasenganges feststellen?
      Sischer dat, das ist grundlegende Aufgabe des HNO, vorher aber gut abschwellen am besten mit sg. hohen Einlagen mfg TZ

      Danke im Voraus
  10. Knistern im Ohr schlimmer geworden Karin am 23.09.2019
    Liebe Ärzteteam,

    ich habe bereits am 17.8. ihren Rat eingeholt, leider sind die Beschwerden schlimmer geworden und auch 2 andere HNOs wissen nicht, was ich tun kann. Das Knistern im Ohr ist jetzt viel öfter, auch nachts, scheint nicht nur durch Geräusche ausgelöst zu werden. Auch in Ruhe knistert es häufig im Ohr. Ohrenschmalz oder ein Haar auf dem Trommelfell schließe ich aus, denn jeder HNO hat vor der Untersuchung das Ohr gesäubert. Nachts wache ich auf, weil das Ohr knistert, es ist schlimm. Kann man untersuchen, ob es mit dem Stapedius Nerv zu tun hat? Eine Diagnose war Stapedius-Faszikulation verbunden mit dem Tipp Magnesium einzunehmen. Habe Sie irgendeine Idee, was das sein könnte, was ich noch untersuchen lassen könnte oder an wen ich mich wenden kann? Gibt es für sowas Spezialisten?

    Herzlichen Dank!
    1. Knistern im Ohr Dr. med. Thomas Zeller am 24.09.2019
      Tut mir leid das zu hören, vom Kiefergelenk kann das aber nicht kommen??? Bruxismus, CMD, Zahni und Osteopathen aufsuchen, Spezialist ist der HNO fürs Ohr, subspezialisiert auf Stapedius Geschichten gibts nicht, Neurologe fragen, mehr kann ich dazu aus der Ferne nicht sagen
  11. Nebenhöhlen OP Marion Assmus am 23.09.2019
    Hallo,
    ich habe seit einem Jahr eine chronische Sinusitis. Jetzt habe ich nächste Woche einen OP Termin. Ich habe wahnsinnige Angst , dass es zu Komplikationen am Auge kommt.
    Jetzt habe ich das Gefühl, dass meine Beschwerden zur Zeit besser werden und frage mich, ob die OP wirklich sinnvoll ist.
    Frage : Wie häufig kommen solche schlimmen Komplikationen vor und ist es möglich, dass eine chronische Entzündung noch wieder von alleine abheilt ( hatte schon Geruchssinn verloren).
    Kann man kurz vorher noch von der OP zurücktreten ?
    Vielen Dank !
    1. Chronische Dr. med. Thomas Zeller am 23.09.2019
      Sinusitis heilt wenn Polypen vorliegen so gut wie nie selbst aus, Komplikationen am Auge liegen in der Hand des erfahrenen Operateurs im Promillebereich.....
  12. Schwindel Tanja am 22.09.2019
    Guten Tag,
    ich mache seit knapp sechs Jahren Kampfsport, wo wir auch regelmäßig (3xpro Woche) Rollen, Würfe und sonstiges lernen. Seit ca drei Wochen wird mir bei jeder Rolle bzw nach einem Wurf schwindelig ( teils mit Übelkeit) . Was bis zu zwei Stunden anhält. Ich hatte schon immer Probleme auf Schiffen oder beim Schaukeln, aber beim Training war es nie ein Problem
    Bin ansonsten gesund, hatte keinen Infekt oder ähnliches
    Haben Sie eine Idee?
    1. Kampfsport Dr. med. Thomas Zeller am 23.09.2019
      habe ich selber lange gemacht, es können bei den Rollen oder Fallübungen auch mal kleiner ERschütterungen des Gelichgwichtsorganes auftreten und die kleinen Steinchen in den Bogengängen durcheinandergeraten, im Sinne eines gutartigen Lagerungsschwindels, hierfür gibt es Übungen oder beim HNO sog Befreiungsmanöver nach Semont oder ähnliche dann wirds besser, solange mal nicht "kämpfen"... mfg TZ
  13. Aktinomykosen Jannes am 16.09.2019
    Guten Tag,

    Ich hatte eine chronische tonsillitis, die Mandeln waren stark vernarbt und zusammen geschrumpft, verwachsen mit Umgebung etc.

    Vor 3 Wochen wurden die Mandeln entfernt ! Ich fühle mich immer noch sehr abgeschlagen, die Wunden sind gut verheilt! Der Mundgeruch ist extreme als vorher ! Auch die zungenbeläge. Histologisch wurde in den Mandeln innere kleine Abszesse verursacht durch aktinomykosen gefunden. Meine Frage, wenn man so lange damit rumlief, ist es nicht ratsam evtl noch 3-4 Wochen ein Antibiotikum zu geben ? Ich habe das Gefühl dass diese „verseuchten“ Mandeln sehr lange eine Immunreaktion hervor riefen. Oder soll ich dem
    Körper noch Zeit zum Wiederaufbau geben ? Soweit ich weiß muss aktinomYkose eh mit Penicillin behandelt werden, ich denke von den Mandeln aus konnten sich diese verteilen ?

    Danke für Infos !

    Lg
    1. Actinomycesdrusen Dr. med. Thomas Zeller am 16.09.2019
      sind häufig bei chronisch entzündlichen Tonsillen zu finden und kein Grund für ein Antibiotikum in ihrem Falle aber wegen des Mundgeruches sicher vür 1 woche mal z.b. Clindamycin mfg TZ
  14. Rhinitis Sicca G.Beyer am 16.09.2019
    Hallo, habe im Internet leider nichts gefunden zu den Symptomen einer Rhinitis sicca. Meine Nase wurde 2 mal operiert (funktionell) und seit dem habe ich Rhinitis Sicca, aber keine Stinknase. Können folgende Symptome mit der Rhinitis Sicca zusammenhängen : Kopfschmerzen (vorallem Morgens), Müdigkeit, Schwindelgefühl, Schwäche, Abgeschlagenheit ?

    Und haben Sie einen Tipp gegen Rhinitis Sicca? Nasensalbe verstopft die Nase nachts zu sehr, spray hingegen wirkt nicht lange, die trockenheit ist nachts besonders schlimm, deswegen auch öfters Mundatmung.

    Danke Ihnen.
    1. Nasenatmung Dr. med. Thomas Zeller am 16.09.2019
      sbehinderung auch nach OP macht Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit, evtl liegt Schnarchen und oder Atempausen vor, Sie sollten mal eine Rhinomanometrie machen lassen und eine Polygrafie, das machen einige HNO´s sonst zum Lungenfacharzt mfg TZ
  15. MRT Befund Kind Mia am 10.09.2019
    Hallo,

    Meine Tochter hat seit 2 Monaten das linke Gesicht geschwollen mit Sehproblemen links. Ansonsten ist sie völlig Symptomlos, keine Schmerzen, kein Fieber, kein Schnupfen etc. Antibiotika und Kortison wurden sowohl systemisch als auch ins Ohr ohne Besserung gegeben.

    Heute wurde ein MRT gemacht. Dabei wurde festgestellt, dass links die Ohrspeicheldrüse und die sich darunter befindenden Lymphknoten verdickt sind. Ebenfalls befindet sich freie Flüssigkeit in der Keilbeinhöhle. Was das bedeutet, konnte uns der Radiologe nicht sagen.

    Ein Infekt wurde ausgeschlossen. Was machen wir jetzt mit dem Befund? Beziehungsweise was bedeutet es?

    Vielen Dank,
    Mia
    1. Evtl Dr. med. Thomas Zeller am 11.09.2019
      könnte ein sog Heerfordt Syndrom vorliegen, wobei eigentlich die Gesichtnervenlähung fehlt, aber es könnte evtl ein Rheumatologe helfen mfg TZ
  16. Knoten im Mund Finn am 09.09.2019
    Hallo, ich habe seit Monaten einen weißen, nicht schmerzenden, beweglichen Knoten auf meiner Wangenschleimhaut. Er ist kleiner als eine Erbse und sieht aus wie ein weißer pickel. Von meinem Zahnarzt wurde bei der Untersuchung ein Speicheldrüsenstein ausgeschlossen. Ich wurde weiter geschickt zu einem Hno der mir einen Termin für eine Biopsie gegeben hat die heute morgen auch durch geführt wurde. Jetzt muss ich noch einmal eine Woche auf die Ergebnisse warten und finde keine ruhige Minute mehr. Mein Hno hat sich zu keiner meiner Fragen richtig äußern wollen wodurch die Angst vor etwas Bösartigen nochmal stark gestiegen ist. Auch auf meine Frage hin welche harmlosen Möglichkeiten es sein könnten gab es keine vernünftige Antwort. So als hätte er seine Diagnose schon gefällt. Sind dies alles Anzeichen für Krebs? Ich selbst bin Raucher und 29 Jahre alt und Männlich.

    Mit freundlichen Grüßen
    1. Da Dr. med. Thomas Zeller am 11.09.2019
      blebt Ihnen eingentlich nichts anderes übrig als zu warten und sich nicht verrückt machen. Nach meiner Erfahrung sind weissliche Veränderung eher nicht bösartiger Natur mfg TZ
  17. Wasser im Ohr? Hohles Geräusch Julian am 09.09.2019
    Guten Tag,

    ich suche bei Ihnen Rat. In letzter Zeit ist mir des öfteren aufgefallen, dass ich auf dem linken Ohr ein sehr hohlen und dumpfes Geräusch habe, wenn ich mir auf der Gegenseite (rechte Seite) gegen den Kopf klopfe. Dies ist nur auf der linken Seite, rechts nicht und ist mir durch Zufall aufgefallen, da meine Ohren hin und wieder einfach zufallen und sich wie taub anfühlen.
    Da jetzt seit 2 Tagen auch das Gefühl von Wasser im Ohr (es knistert, wenn ich den Kopf zur Seite neige) habe, mache ich mir langsam Sorgen. Was kann dies sein? Schwindel ist nicht besonders vorhanden, nur bei schnellen Bewegungen kurz.

    Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe.

    MfG
    1. Am ehesten Dr. Zeller am 09.09.2019
      Ein kleines Stück Ohrenschmalz was ihr hno sicher gepichelte entfernen kann
    2. Am ehesten Dr. Zeller am 09.09.2019
      Ein kleines Stück Ohrenschmalz was ihr hno sicher gepichelte entfernen kann
  18. Pilzinfektion? Daniel am 06.09.2019
    Hallo zusammen,

    ich habe meine "Geschichte" mal zusammengefasst und hoffe auf Hilfe. Vielen Dank schon mal.

    Symptome:

    seit April fühle ich mich ziemlich müde und schlapp. Ich habe Aphten bekommen und habe regelmäßig am linken Auge innere Gerstenkörner (am oberen Lid). Meistens ist dies auch angeschwollen. Weitere Symptome sind Druckgefühl im Auge, Kieferhöhlen und Stirnhöhlen. Nase regelmäßig leicht verstopft.

    Vorgeschichte:

    - 2 mal HNO-OP -> Fensterung Kieferhöhlen und Stirnhöhlen

    - Allergien: Pollen und Milben -> Hyposensibilisierung gegen Milben (seit einem Jahr vorbei)

    - kein Asthma, regelmäßiger Sport, Nichtraucher, kaum Alkohol, gesunde Ernährung

    - keine Virusinfektionen bekannt (HIV, etc.)

    - Habe im März für 10 Tage in einem Bett mit Schimmel geschlafen (war an der Matratze). Habe es erst zu
    spät gemerkt. Hatte 2 Wochen zuvor eine Erkältung mit Fieber, welche mit Antibiotika behandelt
    wurde.Habe mich noch etwas angeschlagen gefühlt.

    Untersuchungen:

    - Auge: Der Augenarzt verschrieb mir eine Augensalbe mit Antibiotika.

    - DVT Nebenhöhlen: in beiden Kieferhöhlen und Stirnhöhlen eine kleine Entzündung.
    Kleiner Polyp in der Stirnhöhle. Sonst keine Auffälligkeiten. Belüftung der Nebenhöhle
    ist gegeben.

    - Abstrich der Nebenhöhlen negativ. Keine Bakterien und Pilze.

    - Röntgen Lunge-> keine Auffälligkeiten

    - diverse Bluttests: HIV, Hepatitis, CRP -> alles OK

    Therapie

    - Nasendusche (schon seit ca. 5 Jahren)
    - Kortisonnasenspray (jeden Morgen 1 Stoß in jeweils 1 Nasenloch)
    - Antibiotikum -> zeigte keine Wirkung (Habe vergessen welches).
    - Ein paar Wochen später anderes Antibiotikum (Amoxicillin) -> keine Besserung..

    Ich habe langsam keine Ahnung mehr was ich tun soll. Ich habe weiterhin die o.g. Symptome. Kann es vielleicht sein, dass sich ein Pilz in meinen Nebenhöhlen (oder im Körper) befindet, da das Antibiotikum nicht anspricht und mein Immunsystem so in Anspruch genommen wird? Vielleicht hat es was mit dem o.g. Pilz zu tun. Bin eigentlich selten Krank, da ich einen sehr gesunden Lebensstil führe.

    Wäre für eine hilfreiche Antwort sehr dankbar.

    Viele Grüße
    1. Da Dr. med. Thomas Zeller am 08.09.2019
      die Abstriche aus der Nase sehr unzuverlässig sind würde ich eine Bildebung in Form eine DVT anraten
    2. Pilzinfektion? Daniel am 09.09.2019
      Vielen Dank für die Antwort.

      Ich habe vor 3 Wochen bereits eine DVT machen lassen. Die Nebenhöhlen werden noch ausreichend belüftet. Wie gesagt waren in beiden Kieferhöhlen kleine Entzündungen zu sehen. Ob die nun weg sind weiß ich nicht.

      Die Beschwerden bestehen nur auf der linken Seite, was zumindest meine Entzündungen im Auge betreffen. Auch habe ich auf der linken Seite ab und an ein Druckgefühl im Auge und so eine Art Kribbeln in der linken Kieferhöhle. Auf der rechte Seite scheint alles ok zu sein. Meine Nase ist nun seit ca. 4 Tagen gut frei, besonders nach dem Aufstehen und in der Nacht kann ich gut durchatmen. Im Laufe des Tages ist sie ab und zu leicht verstopft, was sich aber dann auch wieder bessert.

      Meine Zähne sind zudem auch in einem sehr guten Zustand. Kein Karies, Löcher, Füllungen oder Erkrankungen. Ich gehe 3 Mal im Jahr zur Zahnreinigung. Keine Weisheitszähne mehr. Kieferhöhle nicht offen.War wegen dieser Problematik auch beim Zahnarzt. Dieser konnte nichts Auffälliges feststellen.

      Mein Hauptproblem ist wie gesagt, dass ich mich oft schlapp und müde fühle, so wie nach einem Fieber, wenn man noch etwas angeschlagen ist. Meine Temperatur und Puls sind jedoch normal. Bin zurzeit im Urlaub und schone mich sehr viel. Ich schlafe viel, Esse ordentlich (Appetit ist immer da), gehe an der frischen Luft etwas spazieren. Habe noch 2 Wochen Urlaub und werde mich schonen. Danach werde ich wieder zum Arzt gehen und nochmals alles besprechen, auch was die DVT betrifft. Werde vielleicht auch zusätzlich einen anderen Arzt konsultieren. Vielleicht wurde ja etwas übersehen.

      Die Situation bzw. Symptomatik ist schon sehr seltsam, besonders was meine Angeschlagenheit betrifft. Ich werde den Arzt insbesondere nochmals auf die Situation mit den Pilz hinweisen. Habe etwas über systemische Mykosen gelesen. Irgendetwas muss ja in meinem Körper sein, was ihn so zu schaffen macht. Zusätzlich werde ich mein Blut nach einem Nährstoffmangel untersuchen lassen.
  19. Wiederkehrende Beschwerden mit Tiefton Hörminderung, Ohrtönen und akustischer Überempfindlichkeit Roland am 05.09.2019
    Hallo!

    Seit einigen Jahren habe ich immer wieder seltsame Ohrprobleme die sich mein HNO Arzt nicht erklären kann.

    Es beginnt meist am Morgen, direkt beim Aufwachen. Meine Ohren (vor allem das Linke, aber gelegentlich auch mal beide) sind belegt, mit Druckgefühl, eher mittel- bis niederfrequentem Ohrton und Rauschen. Betroffen sind vor allem tiefe Frequenzen, die ich auf dem betroffenen Ohr nur noch deutlich reduziert höre.
    Dazu kommt ein Ziehen und Drücken ums Ohr herum, welches mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt ist.
    Laute Geräusche, besonders bei bestimmten Frequenzen, werden verzerrt wahrgenommen (unangenehmes "Echo").

    Manueller Druckausgleich und co. bringt keine nennenswerte Besserung.
    Die Beschwerden werden in der Regel im Tagesverlauf besser, oftmals sind sie gegen Abend dann fast verschwunden, wobei es manchmal auch länger anhält, und am nächsten Morgen sind sie dann oft wieder da, aber nicht immer. Manchmal bahnen sich die Symptome aber auch im Tagesverlauf schon leicht an, allerdings werden sie dann nie so schlimm wie sie morgens sind.

    Tendenziell treten die Probleme eher im Sommer auf, daher könnte auf Allergie geschlossen werden, die Nase ist aber frei.

    Die letzten 2 Jahre hatte ich wenig Probleme, dieses Jahr ist es wieder ziemlich schlimm, und seit mittes des Sommerurlaubes kommen dieses Attacken immer wieder. Zwischendurch verschwinden die Probleme aber auch für eine Tage oder Wochen wieder.

    Für jede Anregung, in welcher Richtung ich mich weiter untersuchen lassen könnte wäre ich sehr dankbar!

    Der HNO hat vor einigen Jahren als die Probleme zuerst auftraten eine Reihe von Tests für Ohren und Hörnerv gemacht, und ebenso zum Neurologen überwiesen, um die extrakraniellen Gefäße untersuchen zu lassen. Abgesehen von der Hörminderung bei tieferen Frequenzen die sich aber vollständig zurückgebildet hat, wurde aber nichts auffälliges gefunden.
    1. Haben Dr. med. Thomas Zeller am 08.09.2019
      Sie schon mal den Blutdruck überprüfen lassen
  20. Sinuslift trotz chronischer Nebenhöhlenentzündung Zahnfee1989 am 04.09.2019
    Guten Tag,
    ich soll am kommenden Montag ein Zahnimplantat bekommen mit Knochenaufbau, also internem Sinuslift.
    Ich leide seit Jahren unter chronischen Nebenhöhlenentzündungen, die Ursache wird in diversen Allergien vermutet. Mein Zahnarzt ist darüber informiert. Er sagte mit Hilfe eines 3D Röntgenbildes, dass der Sinuslift trotzdem möglich sei, jedoch habe ich nun einige Artikel gelesen, die das Gegenteil behaupten. Mein aktueller HNO Arzt meinte dazu nur "kann sein, kann aber auch nicht sein dass das gut geht." Er habe schon viele HNO Ursachen durch schlechte Implantate erlebt.
    Das verunsichert mich natürlich noch mehr und ich bin nicht mehr sicher, ob ich das Implantat wirklich machen sollte, auch wenn ich meinem Zahnarzt eigentlich vertraue.
    Kann mir jemand helfen? Dankeschön
    1. Auf eine Dr. med. Thomas Zeller am 04.09.2019
      chronische Entzündung der Kieferhöhle würde ich keinsfalls ein Sinuslft oder Implantat setzen lassen, wenn das nicht angeht, was häufig der Fall ist, zahlen Sie trotzdem und haben viel Ärger danach. ERst die Sinusitis komplett ausheilen lassen, evtl sogar eine OP Notwendig mfg TZ

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