Patienten-Forum

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Beiträge und Antworten (1048)

  1. Starker Reizhusten bei abklingender Sinusitis Tweety am 20.10.2019
    Guten Abend,
    ich hoffe, Sie können mir vielleicht mit einer Lösung/Diagnose weiterhelfen, da ich langsam nicht mehr weiter weiß.
    Vorab: 2009 OP an den NNH operiert. Beidseits Entfernung einer Zyste entfernt und Erweiterung der NNH. Dabei wurde eine chronische Sinusitis diagnostiziert.
    Ich habe mindestens einmal im Monat mit einem akuten Schub der Sinusitis zu kämpfen.
    Ich leide unter Heuschnupfen, weitere Allergien sind nicht bekannt.

    Vor 2 Jahren fing es in der kalten Jahreszeit an, dass ich beim Abklingen der Symptome der Sinusitis einen Reizhusten entwickelt habe, der auch nicht mehr weggegangen ist. Im ersten Jahr wurde ich vom Hausarzt ständig mit Kortisontabletten versorgt. Solange, wie ich diese einnahm (20mg) war der Husten verschwunden. Sobald das Kortison abgesetzt wurde, fing es wieder von vorne an. Hustenstiller, selbst Codeintropfen, haben nicht geholfen. Danach wurde es mit Antibiotikagabe versucht, dies war aber auch nur mit mäßigem Erfolg gekrönt. Nach ein paar Tagen, teilweise noch während der Einnahme, kam auch dabei der Husten wieder. Ein HNO Arzt hat mir in dieser Zeit gesagt, dass die NNH soweit in Ordnung aussähen, ich solle mich doch auf Keuchhusten testen lassen. Dies wurde von der damaligen Hausärztin verweigert, sie sah das Problem in den NNH (PNDS).
    Als der Frühling kam, war ich wieder beschwerdefrei.
    Letztes Jahr im Oktober fing das ganze von vorne an. Mittlerweile hatte ich meinen Hausarzt gewechselt.
    Der neue Arzt hat es zunächst auch erst mit Antibiotikum und Kortison probiert. Für die Lunge habe ich Salbutamol verschrieben bekommen. Der Spray hat gar nichts gebracht und der Verlauf blieb identisch.
    Sobald die Medikamente abgesetzt wurden, kam der Hustenreiz wieder. Der HNO Arzt blieb bei seiner Vermutung des Keuchhustens und verschrieb weiterhin den Mometasonnasenspray. Ein Bluttest seitens des Hausarztes hat dies aber widerlegt. Mittlerweile bin ich auch gegen Pertussis geimpft. Vor Jahreswechsel wurde ich dann an einen Pneumologen überwiesen, der sich der Sache annehmen sollte. Mit der Lunge ist alles in Ordnung, es wurde allergisches Asthma vermutet, aber der Allergietest hat weiterhin nur den sommerlichen Heuschnupfen ergeben. Auch die verschriebenen Inhalationssprays (Salbutamol und Kortisonspray) haben keine Besserung gebracht. Der Husten hat sich weiter durchgezogen und ich habe einen Wechsel meines HNO Arztes vorgenommen.
    Die neue Ärztin stellte daraufhin zunächst fest, dass meine Nebenhöhlen stark beansprucht waren. Starke Krustenbildung, teilweise "rohe" Stellen etc. Den Nasenspray sollte ich absetzen, dafür sollte ich mir 3x tgl eine in der Apotheke angerührte Nasensalbe mit Vit A, E, Dexpanthenol und Menthol in die Nase geben. Nach gut 3-4 Wochen, aber auch zusätzlich zum Frühlingsbeginn, waren die Beschwerden erneut verschwunden.
    Jetzt fing es vor einer Woche wieder mit einer "normalen" Sinusitis an. Seit Donnerstag habe ich erneut den Hustenreiz. Ich werde die nächsten Tage auch einen Termin bei meiner HNO Ärztin ausmachen, möchte aber trotzdem wissen, ob hier vielleicht jemand eine Idee hat, was bei mir los sein könnte.
    Um den Hustenreiz etwas zu beschreiben: Sobald ich viel rede, oder tief Luft hole, bekomme ich im oberen Rachenbereich eine Art "Kitzeln", das mich dann zum Husten verleitet, damit dieses Kitzeln wieder aufhört. Hustenstiller, egal ob pflanzlich oder chemisch, bringen keine Besserung, nur das Lutschen von Bonbons gibt kurzzeitig Linderung. Eine Allergie gegen Sinupret halte ich für nicht gegeben, da ich es in den Zeiten auch schonmal abgesetzt hatte. Aktuell versuche ich es mit Soledum, aber das bringt auch keine Verbesserung mit sich.
  2. geschwollene Ohrtrompete Frank am 18.10.2019
    Bereits seit zwei Monaten sagen mir Ärzte ich soll aufgrund einer geschwollenen Ohrtrompete 3 mal am Tag einen Druckausgleich machen soll. Jedoch pumpe ich die ganze Zeit nur Druck aufs Linke Ohr egal wie doll und lange ich pumpe (komischer Weise habe ich fast ausschließlich auf dem rechten Ohr ein Knackgeräusch beim Schlucken) und habe immer das Gefühl dass es danach schlimmer ist. Soll ich es lieber sein lassen oder muss ich dann Angst haben, dass der Tubenkatarrh nicht mehr weggeht? Und gibt es eine andere Möglichkeit einen Druckausgleich durchzuführen?
    1. Druckausgleich Dr. med. Thomas Zeller am 20.10.2019
      Der Körper kann nicht zwischen Über und Unterdruck im Ohr unterscheiden, so wie Sie es schildern, muss bds der Druckausgleich stattfindeen sonst würde es nicht knacken.... Ansonsten lieber Kaugimmi Kauen und mal Nasenspray mit Cortison nehmen mfg Tz
  3. Chronische sinusitis und Copd Carina am 17.10.2019
    Hallo liebes Team....Ich habe seit 2016 eine chronische sinusitis ohne Polypen. Kann aber nicht riechen. Anfang des Jahres wurde Copd Stadium 2 mit emphysem diagnostiziert. Flutiform 2 täglich nehme ich. Kann Copd mit der chronischen Sinusitis zusammen hängen..Liebe Grüße
    1. Es gibt Dr. med. Thomas Zeller am 17.10.2019
      den Begriff der united airways, will heissen die Schleinhäute hängen zusamman, ich denke das eine chronische Sinusitis die COPD ungünstig beeinflusst, bei Ausheilunge derselben aber die Lunge nicht wieder wie vorher wird aber evtl etwas besser.... die Frage ist auch für den Pulmologen intessant.. mfg TZ
  4. Nasen-Rachen-Entzündung Simon am 16.10.2019
    Wie lange darf ich nach einer Nasen-Rachen-Entzündung kein Sport machen? Und wie erkenne ich ob sie schon verschwunden ist? (Mir wurde eine geschwollene Ohrtrompete aufgrund dessen diagnostiziert, aber ich hatte von der Entzündung vorher nie wirklich etwas mitbekommen) Und darf ich mit geschwollener Ohrtrompete am Wochenende mal Alkohol konsumieren? wie lange sollte ich nicht rauchen? Schonmal danke
    1. Kommt drauf an Dr. med. Thomas Zeller am 17.10.2019
      Antibiotikum ja oder nein, Fühle mich gut oder nicht, Alkohol im Infekt und mit Antibiotikum nein, Rauchen am besten ganz aufhören,
  5. Übler Geruch nach Kieferhöhlen OP Giuseppe am 15.10.2019
    Hallo zusammen,

    ich bin auf diese Seite gelangt, da ich am verzweifeln bin.
    Nachdem man mir einen Zahn (1-7 rechts) gezogen hat, hat sich meine Kieferhöhle entzündet.
    Von meinem HNO Arzt wurde ich ins Krankenhaus geschickt, wo man mir die Nasenmuscheln beidseitig verkleinert, meine Nase begradigt, das Fenster zu Kieferhöhle vergrößert und die Kieferhöhle gereinigt hat. So weit so gut. Jetzt sind 5 Tage seit der Operation vergangen. Seit vorgestern ist es nunmehr so dass es aus der Kieferhöhle penetrant heraus stinkt. Nach meinem Besuch beim operierenden HNO wurde mir gesagt, dass das normal wäre und ich ein schwieriger Patient wäre. Da es aber immer schlimmer wird, bin ich wirklich am verzweifeln. Hat vielleicht hier jemand einen Tipp woher dieser Gestank kommen könnte, und was ich dagegen machen kann?
    Vielen Dank an alle im Voraus.
    1. MAV Fistel Dr. med. Thomas Zeller am 16.10.2019
      so nennt man das Problem Mund Antrum Verbindung, also vom Mundraum über den ehemaligen Zahnkanal in die Kieferhöhle, heilt eigentlich nur dann wirklichc aus wenn diese Fistel verschlossen wird, vom Zahni oder Kieferchirurgen. Derweil z.B. Clindamycin nehmen als Antibiotikum, weiter Nasenpflege, es ist alles andere als normal wenn aus der einen Nase heraus stinkt, und neine Sie sind alles andere als ein schwieriger Patient, mfg TZ
  6. Chronische Mandelentzündung und Säugling Verena am 14.10.2019
    Guten Tag,
    Da ich eine chronische Mandelentzündung habe, wollte ich fragen ob diese ansteckend ist?
    Oder ist sie nur ansteckend wenn man akut schmerzen hat?
    Habe auch schmerzfreie Tage, aber der Hals und Mandeln ist trotzdem immer rot. Wie verhalte ich mich meinem Neugeborenen gegenüber? Geht sehr enger Körperkontakt überhaupt? Muss ich Mundschutz tragen? Wenn ja wie lange?
    1. Ansteckungsgefahr info@hno-zeller.de am 14.10.2019
      ist nur im akuten Stadium, das chronische Stadium ist definitionsgemäß nicht ansteckend, kann aber auch schmerzhafte Attacken haben. Ein Neugeborenes besitze für a. 1/2 Jahr Nestschutz, dennoch sollten Sie für später den Unfug lassen und das Kind mit dem gleichen Löffel füttern den auch Sie benutzen und im akuten Stadium sehr engen Kontakt bei dem die Gefahr von Tröpfcheninfektion besteht meiden mfg TZ
  7. Nasennebenhöhle Florian am 11.10.2019
    Bei jeder Erkältung entsteht bei mir starker Druck auf der rechten Seite. Die linke Seite ist allerdings meistens nicht betroffen. Obwohl ich schon vor 5 Jahren einen Eingriff hatte frage ich mich ob ein erneuter Eingriff sinnvoll ist oder welche Erklärung könnte es geben dass die Probleme immer auf der selben Seite auftreten. Lg
    1. Erstmal Dr. med. Thomas Zeller am 12.10.2019
      ordenliche Diagnostik, Endoskopie, DVT dann nachfragen mfg TZ
  8. Kehlkopfdeckel: Problem Naseputzen und Rücken-Liegen denimhead am 11.10.2019
    Hallo,
    Ich habe das Problem, dass ich mir nicht mehr vernünftig die Nase putzen kann, weil der Kehlkopfdeckel zuklappt und immer wenn ich auf dem Rücken liege, klappt regelmäßig der Kehlkopfdeckel beim Atmen zu und ich bekomme keine Luft mehr.
    Mein HNO-Arzt meint, der Deckel wäre „ausgeleiert“.
    Kann das sein? Kann man da irgendetwas machen?

    Vielen Dank für eueren Input.
    1. Stimmt was nicht Dr. med. Thomas Zeller am 12.10.2019
      Beim Naseputzen geht der Druck von LUnge in Nase,m somit kann ein normaler Kehldeckel nicht zugehen, strömungstechnisch nicht möglich. In Rückenlage beim SChlafen ist es meist der Zungengrund, der zumacht, eine sog. floppy epiglottis ist eigentlich nur im Säuglingsalter bekannt und relevant mfg TZ
  9. Wiederkehrende Mukozele Kieferhöhle M.W. am 11.10.2019
    Hallo,

    2001 FESS NNH Chronische Sinusitis
    2002-2015 Beschwerdefrei
    2016 FESS NNH Mukozele Kieferhöhle rechts

    Jetzt, 2019 wieder Mukozele Kieferhöhle rechts, dauerne extreme Schleimabsonderung, Belüftung nicht gut

    Arzt spricht von OP Indikation wegen missing Ostium korrektur d. h Zyste entfernen, Abflussgang erweitern

    Fragen:
    - Wie ist die Prognose, dass die Zysten wiederkehren in ein paar Jahren
    - Was kann man nach OP zur Vorsorge tun?
    1. Mucocele Dr. med. Thomas Zeller am 11.10.2019
      - Wie ist die Prognose, dass die Zysten wiederkehren in ein paar Jahren
      Wenn das missing ostium beseitigt wird sehr gut
      - Was kann man nach OP zur Vorsorge tun?
      Da hat jeder Operateur je nach Befund ein postoperatives Pfelgeprogramm mfg TZ
    2. Mukozele Klara am 17.11.2019
      Hallo,

      alternativ schon mal die Meinung eines Kieferchirurgen eingeholt?
  10. Stimmbandentzündung seit +10 Monaten Gina am 11.10.2019
    Hallo,
    Ich habe seit Dezember 2018 eine nun chronische Stimmbandentzündung. Ich bin eine 24-jährige Studentin, nicht-Raucher, nicht-Passivraucher, kein Umgang mit Chemikalien, normales Sprechverhalten, ich singe nicht und bin ansonsten gesund, Alkoholkonsum 0-2 Mal/Woche. Meine Stimmlippen sind beidseitig deutlich gerötet + verdickt und schließen nicht mehr richtig. Ich bin stark heiser (keine Schmerzen, kein Sodbrennen, normales Blutbild, keine Vorgeschichte).
    Bisher wurden verschiedene Sachen unternommen aber sie führten zu keiner Verbesserung: 1) Kortison Spray für 2 Monate, 2) sämtliche Hausmittel, 3) Protonenpumpenhemmer 1 Monat lang genommen, 3) Magenspieglung + 24h PH-Metrie zeigte keinen Reflux, alles normal, 4) Inhaliergerät mit Kortison 2-mal täglich für 2 Wochen führte zu keine Verbesserung, ich habe das Gefühl, dass es eher schlechter wird.

    Ärzte wollen noch keine Stimmband Untersuchung unter Narkose mit Biopsie durchführen (da Risiken). Tumor wäre unwahrscheinlich da Stimmlippen gleichmäßig angeschwollen sind. Mittlerweile habe ich schon mit 7 verschiedenen Ärzten gesprochen, sie scheinen ratlos zu sein. Die Phoniatrie konnte auch nicht weiterhelfen.
    Was könnte die Stimmbandentzündung noch auslösen? (Pilzinfektion?, Bakterien?, noch nicht entdeckte Autoimmunkrankeit?, Zyste unterhalb der Stimmlippen?). Antibiotika habe ich noch nicht genommen. Welche Untersuchungen zur Diagnose können noch durchgeführt werden? (Ultraschall?, MRT?)

    Vielen Dank und schöne Grüße,
    Gina
    1. Der häufigste Grund Dr. med. Thomas Zeller am 11.10.2019
      für solche Probleme sind tatsächlich der REflux und Stimmmisbrauch, evtl mal bei einem Logopäden vorsprechen und einen Phoniater zur Rate ziehen mfg TZ ps MRT bringt bei Stimmlippenentzündungen nix
  11. Ballondilatation der Eustachischen Röhre Anthony am 10.10.2019
    ​Guten Abend,

    Mein Arzt empfiehlt mir wegen Druckausgleichsproblemen bei einem Ohr eine Tubendilatation.

    Sollte man aus Symmetriegründen nicht gleich beide Tuben operieren lassen?

    Bin jetzt unschlüssig.

    Und gäbe es da ein nennenswertes Risiko, weil halt die Carotis Interna gleich in der Umgebung liegt?

    Vielen Dank !
    1. Nur die Dr. med. Thomas Zeller am 11.10.2019
      Seite mit Problemen, wenn beides Seiten Probloeme dann schon, Risiken wegen Carotis habe ich noch keine gehört mfg TZ
  12. Alternativen zu Otovent? Thomas am 09.10.2019
    Gibt es Alternativen zum Otovent-System, die ohne Latex auskommen? Leider bin ich bei Internetrecherchen erst einmal nicht fündig geworden? Eigentlich müssten vergleichbare Ballons doch auch aus anderen Materialien herstellbar sein. Sie müssten nur eine passende Öffnungsgröße für das Nasenstück haben und einen halbwegs passenden Widerstand gegen das Aufblasen bieten. Es geht um einen Fall von Latexunverträglichkeit, nicht um Allergie. Es sollte also ausreichen, wenn das Produkt latexarm und nicht chemisch völlig latexfrei ist.
    Auch eine Kombination mit dem Otovent-Nasenstück wäre natürlich kein Problem. Ich würde dann einfach das Otovent-Produkt und zusätzliche Ballons eines anderen Herstellers kaufen.
    1. Bin Dr. med. Thomas Zeller am 11.10.2019
      kein Freund von Otovent, schon gatr nicht bei Kindern mit Entzündungen der Ballon ist extrem schwer zu entfalten und es bringt auch ansonsten nicht viel mfg TZ
  13. Gehörgangsentzündung Lisa am 04.10.2019
    Guten Tag,

    ich habe seit 3 Tagen eine Gehörgangsentzündung im linken Ohr. Diese behandle ich seit 2 Tagen mit Volon A Tinktur. Nun sieht der Gehörgangseingang der rechten Seite auch ein wenig geschwollen aus und drückt leicht. Weitere Symptome wie Ausfluss oder Hörminderung auf der rechten Seite empfinde ich nicht.
    Meine Frage ist, ob ich die Volon A Tinktur auf ein Wattepad geben und damit den rechten Gehörgang vorn auswischen kann oder ob es besser ist erst abzuwarten und das Ohr in Ruhe zu lassen.

    Viele Grüße
    1. Auch Dr. med. Thomas Zeller am 04.10.2019
      das rechte Ohr mitbehandeln... schadet nicht, unter dem MOtto wehret den Anfängen mfg TZ
  14. Ohrendruck Luana Lütscher am 03.10.2019
    Guten Tag
    Ich bin vor 3 Tagen nach Warschau geflogen und hatte während des Fluges extremen Ohrendruck, welchen sich auf meinen ganzen Kopf verteilte und höllische schmerzen verursacht. Bis heute habe ich nicht mehr 100% meines vorherigen höhrvermögens zurück erhalten. Meine Ohren sind wie "verstopft". Zwar hat es sich schon in diesen 3 Tagen nach dem Flug drastisch verbessert, jedoch fliege ich in 2 Tagen zurück in die Schweiz und wollte sicher gehen, dass dies ohne Probleme möglich ist.

    Danke im vorhinaus
    Gruss Luana
    1. Barotraumata Dr. med. Thomas Zeller am 04.10.2019
      des Mittelohres beim Fliegen mit Infekt sind nicht selten und aus der Ferne ziemlich schwer zu kalkulieren. Es kann zu Druckschädigungen auch des Innenohres kommen, daher wird in solchen Situationen vom Fliegen abgeraten. WEnn es denn sein muss mit viel Nasenspray Kaugummi und Ibuprofen und viel Trinken vor und waährend des Flueges versuchen aber aus rein medizinischer Sicht den Zug nehmen mfg TZ
  15. Befund Frage Verlauf Ck am 03.10.2019
    Ich hatte vor ein paar Wochen wegen einer Kleinigkeit immer wieder einen Besuch beim Hno. Da wurde auch ein Hörtest gemacht der links tlw. Negativ aus fiel. Also wurde ich zum CT geschickt mit folgendem Ergebnis.

    Rechts alles ok.
    2. Pyramide links:
    Unauffällige Darstellung des äußeren Gehörgangs, minimale Retraktion des Trommelfells.
    Schleimhautschwellung im kranialen Aspekt des Cavum tympani mit Arrosion angrenzender
    ossärer Strukturen, Ausdünnubg des Tegmen tympan, Weichteilschwellung im angrenzenden
    Mastoidzellsystem. Partielle Umscheidung der Gehörknöchelchenkette mit Arrodierung des
    Hammers. Unauffällige Darstellung der Strukturen des Innenohrs.
    Schleimhautschwellung in einzelnen Mastoidzellen.
    Vermutlich cholesteatom

    Jetzt habe ich schon ein op Gespräch vereinbart in 3 Wochen. Was mich interessiere würde ist oder sorgen macht ist die ausdünnung des tegmen tympani. Wie schnell dünnt so etwas aus und können dadurch in den nächsten Wochen Probleme entstehen und vor allem welche? Soll ich da auf etwas achten?

    Vielen Dank für die info
  16. Chronische sinusitis Nini am 29.09.2019
    Guten Abend Herr Dr Zeller,
    Seit 2016 habe ich eine chronische sinusitis ohne Polypen mit Hyposmie. Eine Cortison Stoßtherapie hat mir den Sinn nicht zurück gebracht, was könnte ich noch tun? HNO rät mir zu Op. Drainage verbessern. Meine Frage wäre warum das Cortison nicht angeschlagen hat,und warum ich trotz Hyposmie alles klar schmecken kann
    Liebe Grüße Nini
    1. Riechen und Schmecken Dr. med. Thomas Zeller am 30.09.2019
      laufen über verschiedene Nervenstränge, Cortison wirkt nur bei Schleimhautschwellung, Schleimhaut liegt auf Knochen oder Knorpel, wenn der die Entstelle macht können Sie so viel Cortison nehmen wie Sie möchten es wirkt aus mechanischen Gründen halt einfach nicht, OP Indikation je nach Lebensqualität. mfg TZ
  17. Einseitige Anosmie / Hyponosmie? Nasikus am 28.09.2019
    Hallo,

    bei stärkerem Einatmen durch die Nase wird der Nasenflügel (nur!) des linken Nasenlochs angesaugt.
    Das rechte Nasenloch ist viel öfter verstopft als das linke. Das linke Nasenloch ist fast nie verstopft und fühlt sich eher unangenehm frei an.
    Wenn das rechte Nasenloch frei ist (und das linke dann normalerweise auch), kann ich mit dem linken Nasenloch, wenn ich dabei das rechte Nasenloch zuhalte, Riechempfindungen wahrnehmen, jedoch, wie ich finde, schwächer als auf dem rechten Nasenloch.
    Wenn das rechte Nasenloch völlig verstopft ist, das linke Nasenloch jedoch noch frei, kann ich mit dem linken Nasenloch kaum/nichts riechen. Dies fällt sehr negativ auf, auch nachts, wenn ich nur auf der rechten Seite liege und das rechte Nasenloch "zuläuft" und das linke frei ist/noch freier wird. Auch mache ich mir dann Sorgen darum, was genau mit dem Nasengang, der Riechschleimhaut, den Nervenfasern und sogar dem Gehirn der Hälfte los sein könnte.
    Bei einer Verstopfung des rechten Nasenlochs fühlt sich zudem das linke Naseninnere irgendwie asymmetrisch an.

    Nun einige Fragen:
    1. Kann diese (bedingte?) Anosmie/Hyponosmie mechanisch bedingt sein, durch Septumdeviation mit/oder Polypen?
    2. Wenn ich einen Riechtest nur mit einem Nasenloch mache (und es das gegensätzliche dabei zuhalte), erreichen die Geruchsstoffe dann auch wirklich nur die Riechschleimhaut auf der Seite des offenen Nasenlochs? Kann es sein, dass ich nur deswegen etwas mit dem linken Nasenloch bei freiem rechten (aber dennoch zugehaltenen) Nasenloch rieche, weil die Riechschleimhaut der Seite des rechten Nasenlochs die Riechfunktion für das linke Nasenloch (etwas) übernimmt? Ist ein einseitiger Riechtest mit abgeschwollener/freier Nase auch für die Riechschleimhaut/Nervenfasern der jeweiligen Seite aussagekräftig?
    3. Kann man mit einem Endoskop eventuelle Fehlbildungen des linken Nasenganges feststellen?

    Danke im Voraus
    1. Riechen Dr. med. Thomas Zeller am 30.09.2019
      1. Kann diese (bedingte?) Anosmie/Hyponosmie mechanisch bedingt sein, durch Septumdeviation mit/oder Polypen?
      Ja hört sich nach einer mechanischen Problematik an.

      2. Wenn ich einen Riechtest nur mit einem Nasenloch mache (und es das gegensätzliche dabei zuhalte), erreichen die Geruchsstoffe dann auch wirklich nur die Riechschleimhaut auf der Seite des offenen Nasenlochs? Kann es sein, dass ich nur deswegen etwas mit dem linken Nasenloch bei freiem rechten (aber dennoch zugehaltenen) Nasenloch rieche, weil die Riechschleimhaut der Seite des rechten Nasenlochs die Riechfunktion für das linke Nasenloch (etwas) übernimmt? Ist ein einseitiger Riechtest mit abgeschwollener/freier Nase auch für die Riechschleimhaut/Nervenfasern der jeweiligen Seite aussagekräftig?
      Eine Seite ein Geruch, kein Übertritt von Dufstoffen bei intakter Nasenscheidewand möglich

      3. Kann man mit einem Endoskop eventuelle Fehlbildungen des linken Nasenganges feststellen?
      Sischer dat, das ist grundlegende Aufgabe des HNO, vorher aber gut abschwellen am besten mit sg. hohen Einlagen mfg TZ

      Danke im Voraus
  18. Knistern im Ohr schlimmer geworden Karin am 23.09.2019
    Liebe Ärzteteam,

    ich habe bereits am 17.8. ihren Rat eingeholt, leider sind die Beschwerden schlimmer geworden und auch 2 andere HNOs wissen nicht, was ich tun kann. Das Knistern im Ohr ist jetzt viel öfter, auch nachts, scheint nicht nur durch Geräusche ausgelöst zu werden. Auch in Ruhe knistert es häufig im Ohr. Ohrenschmalz oder ein Haar auf dem Trommelfell schließe ich aus, denn jeder HNO hat vor der Untersuchung das Ohr gesäubert. Nachts wache ich auf, weil das Ohr knistert, es ist schlimm. Kann man untersuchen, ob es mit dem Stapedius Nerv zu tun hat? Eine Diagnose war Stapedius-Faszikulation verbunden mit dem Tipp Magnesium einzunehmen. Habe Sie irgendeine Idee, was das sein könnte, was ich noch untersuchen lassen könnte oder an wen ich mich wenden kann? Gibt es für sowas Spezialisten?

    Herzlichen Dank!
    1. Knistern im Ohr Dr. med. Thomas Zeller am 24.09.2019
      Tut mir leid das zu hören, vom Kiefergelenk kann das aber nicht kommen??? Bruxismus, CMD, Zahni und Osteopathen aufsuchen, Spezialist ist der HNO fürs Ohr, subspezialisiert auf Stapedius Geschichten gibts nicht, Neurologe fragen, mehr kann ich dazu aus der Ferne nicht sagen
  19. Nebenhöhlen OP Marion Assmus am 23.09.2019
    Hallo,
    ich habe seit einem Jahr eine chronische Sinusitis. Jetzt habe ich nächste Woche einen OP Termin. Ich habe wahnsinnige Angst , dass es zu Komplikationen am Auge kommt.
    Jetzt habe ich das Gefühl, dass meine Beschwerden zur Zeit besser werden und frage mich, ob die OP wirklich sinnvoll ist.
    Frage : Wie häufig kommen solche schlimmen Komplikationen vor und ist es möglich, dass eine chronische Entzündung noch wieder von alleine abheilt ( hatte schon Geruchssinn verloren).
    Kann man kurz vorher noch von der OP zurücktreten ?
    Vielen Dank !
    1. Chronische Dr. med. Thomas Zeller am 23.09.2019
      Sinusitis heilt wenn Polypen vorliegen so gut wie nie selbst aus, Komplikationen am Auge liegen in der Hand des erfahrenen Operateurs im Promillebereich.....
  20. Schwindel Tanja am 22.09.2019
    Guten Tag,
    ich mache seit knapp sechs Jahren Kampfsport, wo wir auch regelmäßig (3xpro Woche) Rollen, Würfe und sonstiges lernen. Seit ca drei Wochen wird mir bei jeder Rolle bzw nach einem Wurf schwindelig ( teils mit Übelkeit) . Was bis zu zwei Stunden anhält. Ich hatte schon immer Probleme auf Schiffen oder beim Schaukeln, aber beim Training war es nie ein Problem
    Bin ansonsten gesund, hatte keinen Infekt oder ähnliches
    Haben Sie eine Idee?
    1. Kampfsport Dr. med. Thomas Zeller am 23.09.2019
      habe ich selber lange gemacht, es können bei den Rollen oder Fallübungen auch mal kleiner ERschütterungen des Gelichgwichtsorganes auftreten und die kleinen Steinchen in den Bogengängen durcheinandergeraten, im Sinne eines gutartigen Lagerungsschwindels, hierfür gibt es Übungen oder beim HNO sog Befreiungsmanöver nach Semont oder ähnliche dann wirds besser, solange mal nicht "kämpfen"... mfg TZ

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