Patienten-Forum

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Beiträge und Antworten (2450)

  1. Chronische Stirnhöhlenentzündung links Doreen vor 1 Woche
    Seit einem Jahr treten immer wieder moderate Probleme auf (insbesondere nach Schnupfen) wie Druck in der Stirn und ein brennendes Entzündungsgefühl im Bereich der Stirnhöhlen. Die Beschwerden sind aber nie so belastend, dass ich mich richtig krank fühle, zwischendurch scheinen sie auch ganz weg zu sein. Über der linken Augenbraue habe ich eine leichte Schwellung entdeckt, die druckempfindlich ist. Die Schwellung lässt nach, wenn die Entzündung abklingt, verschwindet aber nicht vollständig. Könnte das eine Schleimhautzyste sein? Ich war bislang nicht beim HNO, werde mir aber jetzt einen Termin besorgen (habe die Probleme mit rezeptfreien Medikamenten und mit Inhalationen bekämpft). Für den Fall, dass mir zu einer OP geraten wird: wie dringend sind solche Eingriffe? Könnte ich das 2-3 Monate in die Zukunft schieben? Vielen Dank für Ihre Mühe!
    1. Eine wirkliche äußerliche Schwellung an der Stirn Marion Zeller vor 1 Woche
      bei einem Stirnhöhleninfekt MUSS HNO-abgeklärt werden, in der regel mit einem CT oder DVT der Nebenhöhlen. Ob sich eine OP-Indikation daraus ergibt und wie dringlich dies dann durchgeführt werden sollte, hängt von diesem Befund ab.
  2. Hörprobleme Philipp vor 1 Woche
    Hallo,

    ich habe 2021 einen Hörsturz auf dem linken Ohr gehabt, der nicht mehr wegging. Diagnose Hochtonschwerhörigkeit, Hörgerät ist vorhanden.

    Nun hatte ich im Mai einen plötzlich sehr lauten Tinnitus auf dem rechten Ohr. Aus Angst vor Hörverlust auf dem gesunden Ohr bin ich natürlich direkt in die Notaufnahme zum HNO gegangen. Hörtest war in Ordnung, Trommelfell wurde auch getestet, keine Auffälligkeiten. Mein Hammer sei etwas gerötet, es gab aber kein Anzeichen auf einen Paukenerguss, also wohl keine Mittelohrentzündung.

    Bei der Verlaufskontrolle nach Cortisontabletteneinnahme wurde wieder alles untersucht und getestet, mit dem selben Ergebnis: keine Auffälligkeiten. Zu meinem Hammer wurde nichts gesagt, er war wohl nicht mehr gerötet.

    Ich habe allerdings den Eindruck, dass ich seitdem auf dem rechten Ohr leiser höre. Nicht schlechter, einfach nur leiser. Meine eigene Stimme z.B. hört sich so an, als wäre sie nicht mehr so kraftvoll. Ich habe meinen HNO darauf angesprochen; Auch ein dritter Hörtest ergab, dass ich keinerlei Hörverlust auf dem rechten Ohr habe.

    Woran kann es liegen, dass mir auf dem rechten Ohr eintreffende Geräusche leiser vorkommen?

    Viele Grüße
    1. Hörprobleme Philipp vor 1 Woche
      Was vielleicht noch erwähnenswert ist: Ich habe seit dem Tinnitus-„Anfall“ auch ein leichtes Druckgefühl im Ohr, manchmal auch in beiden Ohren, und, wenn auch selten, sporadische Schmerzen.
    2. Der Hörtest Marion Zeller vor 1 Woche
      stellt eine zu einer geraden Normlinie "bearbeitete" relative Hörschwelle dar, die absolute "wirkliche" Hörschwelle wäre eine gekrümmte Kurve, so dass feine aber dann nicht therapierelevante Hörveränderungen nicht dargestellt werden können. Dann ergeben sich Differenzen wie bei Ihnen. Zudem kann auch ein zB Nackenverspannungsproblem oder eine diskrete Belüftungsstörung den Messbefunden entgehen. Insgesamt handelt es sich aber dann um wirklich geringe Veränderungen des Hörvermögens.
  3. Schleimhäute blass und fadig Anna am 09.06.2022
    Hallo zusammen, ich brauche dringend Hilfe.
    Letztes Jahr fing es an. Ich war ständig krank (Hals geschwollen und Bronchitis) danach Kloßgefühl im Hals und Asthma. Beides wurde immer schlimmer. Im Herbst hatte sich die Lage stabilisiert und ich war in der Sauna. Anscheinend habe ich die Reizstoffe nicht gut vertragen. Ich war wie benommen und meine ganzen Atemwege waren angeschwollen und wie verhärtet. Dies konnte man Aber nur in den Lufus sehen. Augenscheinlich alles unauffällig. Also ließ ich es von alleine abheilen und seit alles angeschwollen ist, ist die schleimhaut blass und fühlt sich fadig und kraftlos an. Ich habe missempfindungen von den Nasennebenhöhlen über den Rachen bis in die oberen Atemwege. So als wären sie ganz taub oder würden nur kraftlos hängen.

    Kann es sein, dass die schleimhäute verätzt waren und jetzt functions los sind?

    Ich habe furchtbare Probleme und bis jetzt nichts wirklich, was meine Probleme erklären könnte.

    Mein hno Arzt sagt ich sollte mich mal auf Histamin ose checken lassen. Glaube nur nicht dass es die Ursache ist

    Bin über jeden Ratschlag /Erfahrung dankbar
    1. Das ist keine Verätzung. Marion Zeller vor 2 Wochen
      Bei einem sinubronchialem Syndrom können sie gesamten Schleimhäute betroffen sein und nicht nur die Lungenschleimhäute, vielleicht hilft zusätzlich ein cotricoidhaltiges Nasenspray zu dem, ich denke Sie nehmen es, Asthmaspray. Grundsätzlich bitte regelmäßig inhalieren, Gelorevoice lutschen und das Asthmaspray vor dem Essen nehmen oder danach den Mund spülen. Manchmal sind es auch Nebenwirkungen von den Asthmasprays. Eine breite Allerieabklärung ist sicher sinnvoll.
  4. Gutartiger Lagerungsschwindel Thomas Haucke am 08.06.2022
    Liebes Forum, ich bin viel beruflich im Auto unterwegs und mache mir Sorgen, dass der Lagerungsschwindel plötzlich während der Fahrt auftritt. Haben Sie dahingehend Erfahrungen?
    1. Ein Lagerungsschwindel Marion Zeller vor 2 Wochen
      kommt in der Regel beim Hinlegen Umdrehen im Bett oder Hochschauen sodass beim Autofahren in der Regel keine Bewegungen gemacht werden die diesen provozieren. Trotzdem dürfen Sie während einer Lagerungsschwindelepisode nicht Autofahrer. Achten Sie auf viel trinken. Das ein Lagerungsschwindel während dem Autofahren entsteht ist sehr ungewöhnlich.
  5. Nasenatmung bei Zahnbehandlung Lissi am 06.06.2022
    Ich habe furchtbare Probleme während einer Zahnarztbehandlung durch die Nase zu atmen !
    Meine Nase selbst ist FREI aber durch das Herunterdrücken der Zunge ist es mir nicht möglich
    durch die Nase zu atmen. Mir bleibt also nur die Mundatmung, wodurch ich dann Angst vor
    dem Verschlucken habe. Ich kann mir das Problem nicht anatomisch erklären ? Gibt es einen Tipp o.ä.,
    da ich durch das geschilderte Problem mittlerweile sehr große Angst vor ZA-Behandlungen habe. MfG u. danke.
    1. Am besten keinen Stress machen. Marion Zeller vor 2 Wochen
      Durch den Druck auf die Zunge ist es anatomisch schwierig durch die Nase zu atmen. Schlucken geht trotzdem. Üben sie zuhause mit einem Mundspatel oder Löffel um das Gefühl fürs Atmen und Schlucken zu bekommen. Sprechen Sie Ihren Zahnarzt darauf an und bitten um regelmäßige Pausen.
  6. Klaffende Tube / Nasenspülung Carla am 06.06.2022
    Guten Tag,
    als Infektprophylaxe im Winter u. zur Pflege trockener Schleimhäute verwende ich gerne Salzwasser-Nasenspülungen abends. Seit eingen Monaten leide ich jedoch unter einer klaffenden Tube. Spricht dadurch etwas gegen diese Spülungen ? DANKE vielmals.
    1. Nein Marion Zeller vor 2 Wochen
      Es sei denn Sie spülen sich damit regelmäßig Spüllösung ins Mitteohr. Wenn das passiert ist es in der Regel auch nicht schlimm aber kann unangenehm sein.
  7. Tubenbelüftungsstörung. ich vermute Sekret im Mittelohr, mein HNO sieht das nicht so Florian Simsch am 05.06.2022
    Guten Tag,

    ich habe seit Dezember einen Tubenverschluss auf beiden Ohren. Vor 3 Wochen erfolgte operativ eine Nasenmuschelverkleinerung und Nasenscheidewandkorrektur. Ein Unterdruck im Mittelohr wurde diagnostisch gesichert.

    Da die Nasenmuscheln am Übergang zwischen Nasennebenhöhlen und und Paukenröhre liegen müsste meinem Verständnis nach, sobald Luft in die Paukenröhre gelangt, diese auch bis zum Mittelohr durchgehen und dieses wieder ausreichend belüften.

    Dem ist allerdings nicht so. Ich bekomme Luft gefühlt in den Anfangsbereich der Paukenröhren rein, diese geht aber nicht bis zum Mittelohr durch sondern blockiert mitten in der Paukenröhre.

    Die logische Schlussfolgerung wäre hier für mich verdicktes Sekret, welches sich angesammelt hat und schwer zu lösen ist. Diese Annahme verneint mein HNO allerdings kategorisch, da von außen am Trommelfell nichts zu sehen ist.

    Jetzt hatte ich allerdings im Februar ein Erlebnis, bei dem mein rechtes Ohr frei wurde. Das ganze fing damit an, dass ein stark überproportionales Druckgefühl an dem Tag auf diesem Ohr war. Am späten Nachmittag bemerkte ich durch einen kurzen starken Druck in der Paukenröhre, wie eine Art Pfropf hindurchgewandert war. Kurz danach bemerkte ich in geschmacklich in meinem Rachen, wie ich scheinbar etwas sehr bitter, salzig ranziges runtergeschluckt hatte. Danach verbesserte sich mein Gehör auf dem rechten Ohr schlagartig. Auch das Druckgefühl und Hitzestagefühl haben rapide abgenommen. Am späten Abend verbesserte sich mein Gehör erneut deutlich. Hier hatte ich das Gefühl es würde sich Sekret direkt vom Trommelfell lösen. Vom Gefühl her hatte es sich angefühlt, als hätte jemand eine Folie von innen vom Trommelfell abgezogen.
    Nach dem Schlafengehen hatte sich das Ohr Allerdings wieder verschlossen und ich war auf Anfangssituation.

    Jetzt wäre meine Konkrete Frage zumindest, ob tatsächlich verdicktes Sekret im Mittelohr sein kann, ohne dass etwas sichtbar ist. Oder kann das Gefühl, dass es weiter hinten in der Paukenröhre blockiert auch von etwas anderem kommen?

    Ich würde mich sehr über eine baldige Antwort freuen. MfG. Florian Simsch
    1. Tubenbelüftungsstörungen Marion Zeller vor 2 Wochen
      bessern sich nur sehr langsam mit viel Geduld. Es kann eine Schleimhautschwellung, Schleim selber oder auch eine Verklebung sein, die die Tube blockiert. Schleim geht ab, Schwellungen werden sich lösen aber nicht nach 3 Wochen nach OP eher nach 3 Monaten. Inhalieren Sie vielleicht ein corticoidhaltiges Nasenspray Druckausgleichsmanöver. Bei bleibenden Problemen fragen Sie nach einer Tubendilatation.
  8. Verklebt ohren Kerstin Böther am 03.06.2022
    Ich bin 53 Jahre alt und habe Angst ins Bett zu gehen.wenn ich morgens aufstehe hab ich verklebte ohren . Und es hört sich alles an als wäre ich unter Wasser. Mfg. Kerstin
    1. Zuviel Ohrenschmalz Marion Zeller vor 2 Wochen
      macht dieses Problem. Lassen Sie es sich beim HNO entfernen.
  9. Klackern im Ohr Nachfrage Paul H. am 01.06.2022
    Hallo, erst einmal ein Dankeschön für Ihre Stellungnahme auf meine Frage von vor 10 Tagen.
    Den Tipp mit der Elektrolytlösung habe ich beherzigt. Nach 5 Tagen mit jeweils 2 Beuteln (Packungsende) kann ich keine Besserung feststellen.
    Ist die Anwendungsdauer noch zu kurz? Wie lange hält ein solches Phänomen denn Ihrer Einschätzung nach an?
    Ich habe daneben starke Probleme mit einem Vibrieren im Kopf. Was beim lösen von Nackenblockaden bzw. Einem heißen Bad regelmäßig verschwindet. Jedenfalls bisher. Die Angst, dass es bleibt ist da. Zudem habe ich öfter das Gefühl, das Luft aus den Ohren entweicht. Teilweise mit einem ziemlich lauten Trompetenton. Leider habe ich zu den Problemen bisher nicht eine wirklich zufriedenstellende Antwort bekommen.
    Könnte es auch eine Belüftungsstörung sein?
    Habe langsam alles durch... Und ich weiß, dass ich zum Reinsteigern neige.
    Vielen Dank!
    1. Wenn die Beschwerden mit Marion Zeller vor 2 Wochen
      Beschwerden zusammen auftreten, die durch eine Verbesserung von Nackenblockaden ansprechen ist es auch wahrscheinlich dass alle Symptome auch daher ursächlich bedingt sind. Es klingt dann weder nach einer Belüftungsstörung noch einer Elektrolytstörung mit Tic des M. Stapedius. Beides wurde behandelt und die Beschwerden sprachen nicht darauf an. Suchen sie sich einen guten Nackentherapeuten und ein grundsätzlicher Tip: Steigern sie sich in diese Beschwerden nicht hinein!
  10. Druckausgleich bzw schnäuzen komisch Alexander R am 01.06.2022
    Hallo
    Vor etwa 2 Wochen war ich beim HNO Arzt, weil ich morgens das Gefühl von Wasser im rechten Ohr hatte und auch mit einem Tempo ganz wenig gelbliche Flüssigkeit zu "holen" war. Er meinte es sei so weit trocken und hat mir eine Spritze mit Salbe aufgezogen die ich für 5 Tage morgens und abends ins Ohr habe.
    Seit ein paar Tagen haben ich Halsschmerzen und habe sehr viel vollständig transparenten Schleim bzw Rotz in der Nase.
    Das halte ich für mich aussergewöhnlich, weil ich Heuschnupfen etc habe. Gerade jedoch musste ich schnäuzen und bin richtig erschrocken. Ein knacken, begleitet von sehr sehr lautem blubbern und knistern im rechten Ohr. Wenn ich jetzt die Nase zuhalte und Druck aufbauen will, dann zischt es durchs rechte Ohr einfach durch. Begleitet von einem Geräusch wie einem leisen leicht pfeifenden pfurz und einem knacken. Ich muss jetzt dann in die Spätschicht, was könnte da los sein?

    Vielen Dank
    Alex
    1. Verbesserung Alexander r am 01.06.2022
      Für *nicht außergewöhnlich.
      Jetzt habe ich außerdem ein leichtes Drückendes Gefühl innen. Beimnase zuhalten das Geräusch kann man sich eher vorstellen als würde man einen angesabberten Luftballon vorne so schmal aufziehen und die Luft dann so "rauströten" lassen
    2. nun aber der letzte Anhang. Alexander r am 01.06.2022
      Ich war von 19 bis 23.5 in Berchtesgaden (habe während dieser Zeit die Salbe auch rein) und hatte untypisch für dieses Gebiet (Berg Tal Fahrten etc) nicht das Druckausgleich Gefühl in den Ohren. War da öfter schon, die male davor hatte ich es immer wie es ja normal ist. Meine Freundin hatte es auch.
    3. Das klingt nach einem Tubenmittelohrkattarh, Marion Zeller am 01.06.2022
      das ist Schleim im Mittelohr durch einen Infekt oder eine Allergie. Anschwelllendes und/oder antiallergische Nasenspray und zB Reactine duo Tabletten (Antiallergikum mit Ephedrinzusatz), die zusätzlich abschwellend wirken sollte helfen. Bei Schnerzen nochmal zu HNO dann kann daraus eine Mittelohrentzündung enstanden sein.
    4. . alex am 02.06.2022
      Vielen Dank für die schnelle Antwort! :)
  11. Verkalkung Kehlkopf? GR am 23.05.2022
    Hallo,

    vor kurzem wurde bei mir ein Röntgenbild der Halswirbelsäule erstellt, hierbei wurde festgestellt, dass ich wohl eine Verkalkung im vorderen Halsbereich habe. Es wurde zuerst vermutet, dass es sich um eine Verkalkung der Schilddrüse handelt. Dieses ist jedoch nicht der Fall, meine Schilddrüse ist ok. Der Radiologe meinte, dass es im Röntgenbild wie eine Verkalkung aussieht. Da es nichts mit der Schilddrüse zu tun hat, soll ich nun zum HNO-Arzt um zu überprüfen ob es ggf. etwas mit dem Kehlkopf zu tun hat. Eine Ultraschalluntersuchung wurde im Rahmen der Schilddrüsenuntersuchung durchgeführt, es wurde jedoch nichts auffälliges festgestellt. Lediglich ein paar vergrößerte Lymphknoten, was aber wohl alles im normalen Bereich ist, laut der Ärztin.

    Könnte es sich hier wirklich um eine Verkalkung handeln? Bei einem HNO-Arzt habe ich leider erst einen Termin in 3 Wochen bekommen. So langsam bekomme ich es ein wenig mit der Angst, dass es sich ggf. um einen Tumor handeln könnte. Schluckbeschwerden habe ich keine und heiser bin ich auch nicht.

    Kurz zu mir. Ich bin w, 34, rauche nicht und trinke eher selten Alkohol.

    Haben Sie eine Idee um was es sich hier handeln könnte?

    Vielen Dank vorab.
    1. Ist es denn wirklich sicher, dass es sich hierbei Marion Zeller am 24.05.2022
      um eine Verkalkung des Kehlkopfes handelt? Der Kehlkopf besteht aus Knorpel, der normalerweise nicht verkalkt. "Verkalkungen" die uns vorgestellt wurden war dann zB Schmuck der nicht angenommen wurde auch ein Ohrring oder auch ein kleiner Speichelstein, der keine Probnleme macht. Bei der Ultraschalluntersuchung wäre ein nicht "normaler" Befund in der Regel aufgefallen.
  12. Chronische Ohrenschmerzen LONI am 22.05.2022
    Hallo,

    Es gibt heftige Ohrenschmerzen, die seit 2003 bestehen.
    ABER keine objektiv festellbaren pathologischen optisch erkennbaren Veränderungen, auch nicht im MRT.

    Begonnen hat es mit einem Medikament, zur Frühförderung des Fötus im Mutterleib (man wollte unbedingt einen Kaiserschnitt, verfluchtes Krankenhaus) - stark Cortison haltig. Dabei empfand ich so etwas wie als sei mein Ohr beschädigt worden. Das nahm natürlich keiner ernst, aber ich hörte plötzlich meinen eigenen Herzschlag als wenn eine Ader mitten durch meib Ohr rauschen würde. Ein paar Tage später traten heftige Schmerzen auf die sich bei der Vergabe der vom Arzt verordneten Ohren tropfen ins unerträgliche steigerten. Es fühlte sich so an als würde die Flüssigkeit direkt ins ohrinnere eintreten. Ohrentropfen abgesetzt. Ärzte ratlos. Seitdem immer Schmerzen, Kälte, Zugluft oder am schlimmsten Flüssigkeit verschlimmern es sehr arg, ich hänge täglich Stunden vor der Wärmelampe, Ohr grillen, das ist das einzige was hilft. Wie gesagt millionen HNO Besuche: man sieht ja nix. Also ist auch nix. Leichter Hörverlust im Tieftonbereich, welches das andere Ohr ausgleicht. Die Schmerzen sind höllisch. Schwimmen geht gar nicht, Radfahren auch mit Mütze nicht, welche ich Sommers wie Winters immer tragen muss (kurze Hose und Mütze, geile Kombi). Man will mich zum Psycho Fall abstempeln aber Psychopharmaka helfen gegen die Schmerzen auch nicht.

    Danke im voraus, für ggf. einen Rat.

    Liebe Grüße

    Die Loni
    1. Das ist leider Marion Zeller am 24.05.2022
      keine Frage für ein Forum. Bei chronischen Schmerzen über annähernd 2ß0 Jahre ohne scheinbar findbare Ursache sollten Sie mit allen Befunden eine HNO-Uniklinik oder ein Schmerzzentrum aufsuchen.
  13. Modergeruch in der Nase Steffi am 22.05.2022
    Guten Tag, es geht um folgendes:

    Ich bin 40 Jahre alt (Nichtraucher) und habe folgende Allergien: Hausstaub, Pollen und Tierhaare.
    Am 7.3.2022 bekam ich Corona, die Woche danach konnte ich nichts mehr riechen.

    Dann fing es langsam an das ich wieder normal riechen konnte, zur selben Zeit nahm ich im rechten Nasenloch einen süßlichen Geruch beim Einatmen wahr.

    Ich war in der Zeit mehrfach beim Hausarzt, der aber meine Probleme auf Corona schob und mich mit den Worten "Ich solle abwarten" nach Hause schickte.

    Die Symptome wurden schlimmer, so dass ich mittlerweile einen Modergeruch wahrnahm.
    Anfang April ging ich dann zur HNO Ärztin, sie fand nichts (außer einer schiefen Nasenscheidewand) und verschrieb mir Schleimlöser und Cortison Spray.

    Nachdem sich der Geruch nun in der kompletten Nase ausgebreitet hatte, wurde ich zum CT geschickt.

    Dort wurde mir dann rechtsseitig eine Zyste und linksseitig eine Schleimhautverdickung diagnostiziert bzw. eine chronische Nebenhöhlenentzündung.
    Die Zyste möchten die Ärzte erst entfernen wenn das "Geruchsproblem" weg ist.
    Der Geruch kommt laut den Ärzten nicht von der Zyste.

    Es folgten im Krankenhaus Kieferhöhlenspülungen (3x), wobei wenige Eiterflocken rechtsseitig rauskamen, linksseitig nichts. Mehrere Ärzte untersuchten meine Nase und fanden nichts, die Behandlung wurde abgeschlossen und ich mit der Diagnose Kakosmie nachhause geschickt.

    Aktuell habe ich (24 Stunden) beim Einatmen (je tiefer ich einatme umso intensiver der Geruch) einen stickigen, muffigen Geruch in der Nase, der meinem Gefühl nach tief in der Nase sitzt (bzw. aus den Nebenhöhlen zu kommen scheint) und ab und zu, für einen Moment, einen Modergeruch, auch der sitzt tief in der Nase.
    Dabei kann ich aber alles normal riechen und schmecken, der muffige/ modrige Geruch ist zusätzlich da.

    Auch habe ich das Gefühl beim nach vorne beugen kommt der Modergeruch eher oder beim liegen und Seitenwechsel im Bett.

    Ich habe dabei keinen Schnupfen, kein Eiter, nichts. Wenn etwas Sekret beim Naseputzen rauskommt, ist es klar, flüssig und geruchslos.

    Kurz nach meiner Nasenspülung zu Hause ist der Modergeruch, für 2-3 Atemzüge extrem.

    Die Zähne wurden von 2 Zahnärzten begutachten, die mir beide bestätigen das die Zähne in Ordnung sind und das Problem von der Nase kommen muss.

    Zurzeit bekomme ich bei keinem der Ärzte (Hausarzt sagt es ist HNO Sache, für den HNO ist die Behandlung aber abgeschlossen) medizinische Unterstützung.

    Für mich ist das alles sehr belastend, da ich von dem Geruch den ich 24 Stunden in der Nase hab, Übelkeit bekomme, teilweise Brechreize.
    Den Geruch nehme scheinbar nur ich wahr, es fühlt sich an als sitzt er tief in der Nase drin.

    Vielleicht gibt es hier jemand der ähnliches hat und mir helfen kann, da ich einfach nicht mehr weiter weiß.
    1. Geruchsstörungen Marion Zeller am 24.05.2022
      auch eine Kakosmie ist in der Regel Folge eines Virusinfektes. Eine kausale Therapie gibt es nicht. Versuchen Sie sich abzulenken, eine organische Ursache scheint ja ausgeschlossen. Es gibt Nasensprays mit ätherischen Ölen, die den Geruch überdecken.
    2. Modergeruch Anni am 25.05.2022
      Lieber Forist, genau das von Ihnen geschilderte Problem kenne ich. Das ging bei mir viele Wochen so, mit dem ekligen Geruch. Eines morgens merkte ich dann wie sich der Geruch intensivierte und mir von der Nase ein ekliger weizenkorngroßer "Brocken" hinten in den Hals rutschte. Es gelang mir das widerliche Etwas hervorzuwürgen u. auszuspucken. Ich konnte sofort klar erkennen, dass der Geruch von diesem Klumpen ausging und sofort komplett aus Nasen-Rachenraum verschwunden war. Ich vermute es handelte sich um einen Essensrest der ggf. beim Niesen während des Essens irgenwie in den Nasenraum gelangt war. Kein HNO-Arzt
      konnte mir je etwas dazu sagen. Also Geduld und weiter Salzwasserspülungen machen.
      Wäre interessant, was die HNO-Ärzt aus diesem Forum dazu sagen. Alles Gute.
  14. Klackern im Ohr Paul H. am 21.05.2022
    Hallo, ich habe seit längerem ein Problem mit den Ohren, was gefühlt immer mehr zunimmt und belastender wird.
    Und zwar ist es so, dass ich, wenn ich auf meinem rechtem Ohr liege, es also zudrücke, ich eine Art schnelles Tackern oder Klacken im Ohr wahrnehme. Hebe ich den Kopf an ist es sofort weg.
    Wenn ich das Gleiche mit Ohrstöpseln versuche, dann passiert genau dasselbe. Ohrstöpsel drin, begeinnt es Ohrstöpsel raus, dann ist es weg. Seltsamerweise ist es auch weg, wenn ich in das linke Ohr auch einen Ohrstöpsel tue. Und wenn ich mich völlig still hinstelle ist es auch weg.
    Was kann das sein. Bzw. was ist die Ursache. Hatte vorher schon viel mit Tinnitus zu kämpfen. Und auch große psychische Probleme. Tatsächlcih ist es das erste Mal aufgetreten, nachdem ich kurz vorher etwas von Zuckungen der Ohrmuskeln und Durchtrennen derselben gelesen habe.
    Vielen Dank! Paul H.
    1. Ihre letzten beiden Sätze Marion Zeller am 24.05.2022
      sind genau das Entscheidende. Ignorieren sie das Problem, das keines ist. Am ehesten ist es wirklich ein Muskelzucken im Ohr, das aber in den seltensten Fällen bleibend ist oder man es soagr operiern muss... nehmen sie vorübergehend mal Elektrolytpräparate ein, zB Frubiase Sport oder Elotrans, dann verschwindet das Phänomen in der regel.
    2. Klackern im Ohr. Paul H. am 01.06.2022
      Hallo, erst einmal ein Dankeschön für Ihre Stellungnahme.
      Den Tipp mit der Elektrolytlösung habe ich beherzigt. Nach 5 Tagen mit jeweils 2 Beuteln (Packungsende) kann ich keine Besserung feststellen.
      Ist die Anwendungsdauer noch zu kurz? Wie lange hält ein solches Phänomen denn Ihrer Einschätzung nach an?
      Ich habe daneben starke Probleme mit einem Vibrieren im Kopf. Was beim lösen von Nackenblockaden bzw. Einem heißen Bad regelmäßig verschwindet. Jedenfalls bisher. Die Angst, dass es bleibt ist da. Zudem habe ich öfter das Gefühl, das Luft aus den Ohren entweicht. Teilweise mit einem ziemlich lauten Trompetenton. Leider habe ich zu den Problemen bisher nicht eine wirklich zufriedenstellende Antwort bekommen.
      Könnte es auch eine Belüftungsstörung sein?
      Habe langsam alles durch... Und ich weiß, dass ich zum Reinsteigern neige.
      Vielen Dank!
  15. Nasen-Waxing tödliche Gefahr? Andreas B am 20.05.2022
    Guten Abend Frau Zeller,

    Hallo, ich lies mir heute beim arabischen Friseur die Nasenhaare waxen (ruckartiges Auszupfen der Nasenhaare). Meine Frau reagierte darauf sehr überrascht und verwies auf die hohe Gefährlichkeit von Infektionen mit tödlichem Ausgang, u.a. aufgrund von Meningitis. Im Netz wird finde ich wiederholt Warnungen, die auf den gleichen Arzt verweisen,

    https://www.welt.de/gesundheit/article160312025/Bloss-nie-die-Nasenhaare-ausreissen.html
    https://www.businessinsider.com/how-plucking-nose-hairs-can-cause-lethal-infections-2016-11?IR=T

    Wie realistisch ist denn eine tödliche bzw. Meningitis Gefahr denn wohl? Kann man nach solch einem Nasen-Waxing etwas vorbeugend tun, zb eine Meningitis Impfung noch durchführen lassen?

    Danke vorab und viele Grüße,
    André
    1. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Komplikation Marion Zeller am 24.05.2022
      ist wahrscheinlich so gering wie ein 6er im Lotto....
  16. Nach Mittelohrentzündung knacken beim schlucken Kevin K. am 19.05.2022
    Guten Abend,

    Ich hatte vor 4 Wochen eine MOE auf der linken Seite. Diese wurde mit Antibiotika behandelt. Der Druck verschwand nach 2 oder 3 Tagen nach Beendigung der AB-Gabe. Heute 3 Wochen später höre ich immernoch schlechter auf dem linken Ohr und es knackt zeitweise 2x hintereinander beim schlucken. Ich leide unter einer hypochondrischen Störung und beim kontrollieren vor einer Woche wurde ich leider mit den Worten: Stellen sie sich nicht so an , dass dauert abgewimmelt. Wollte nun nachfragen ob das tatsächlich längere Zeit dauern kann und das knacken beim Schlucken tatsächlich normal ist nach der langen Zeit. Durch meine psychische Erkrankung habe ich auch manchmal das Gefühl, dass mein Ohr wieder leicht unter Druck steht oder von innen Nass ist ( nicht gefüllt ). Mir würde schon reichen wenn der HNO gesagt hätte, dass das knacken normal ist oder was sein könnte. Ich hoffe auf Antwort :) Liebe Grüße
    1. Es ist wirklich so, dass es einfach dauert Marion Zeller am 20.05.2022
      bis die Belüftung wieder ganz ok ist. ich sage meinen Patienten immer Gedult, große geschrieben fett gedruckt kursiv....;-))
  17. Lagerungsschwindel Daniela am 12.05.2022
    Guten Abend, ich hatte am Montag beim aufstehen einen fürchterlichen Drehschwindel so dass ich keine Kontrolle über meinen Kopf hatte und wieder ins Bett fiel.beim 2. Versuch wieder, so dass mein Mann den RTW gerufen hat. Ich konnte mich zu keiner Seite drehen oder mich hin setzen, nur auf dem Rücken still liegen. Es war furchtbar. Es wurde ein Lagerungsschwindel festgestellt und nach mehrmaligen Übungen ging es mir abends besser und ich wurde Dienstag entlassen. Was mich interessiert, sie meinten eine Seite müsste schlimmer betroffen sein. War es aber nicht, jede Bewegung des Kopfes war eine Qual. Kann es auch beidseitig auftreten?Ich mache jetzt noch ab und zu die Übungen und es ist hauptsächlich links noch Schwindel.Wie lange muss ich die Übung weiter führen? Mein größtes Problem ist die Angst vor einen nä.schlimmen Anfall und dass es doch was anderes war, da ja beidseitig Schwindel. Kann ich irgendwas tun,damit es nicht wieder passiert? Drehschwindel ist ja schon schlimm, aber keine Kontrolle mehr zu haben war sehr beängstigend. Vielen Dank für Ihre Antwort und einen schönen Abend. Mit freundlichen Grüßen Daniela
    1. Lagerungsschwindel Marion Zeller am 20.05.2022
      Ja, ein Lagerungsschwindel kannauch beidseits auftreten. meist ist es aber nur eine Seite und ein Bogengang, am Anfang kann es aber wirklich subjektiv sehr schlimm sein gerade wenn man so etwas noch nie hatte. Schwindelübungen so lange weiter bis der Schwindel weg ist und man keinen Schwindel beim Lagern mehr auslösen kann. Die Angst vo einem neuen Abfall wird abnehmen.
  18. Verzerrte Stimme Marcus am 09.05.2022
    Hallo zusammen,
    Ich habe das Problem, dass ich meine Stimme teilweise verzerrt höre. Der HNO sagt, dass alles Ok.
    Ich habe keine Idee, was ich jetzt machen kann.
    Hat jemand eine Idee?
    Danke Marcus
    1. Das kann wirklich nur der HNO vor Ort Marion Zeller am 10.05.2022
      sehen, was da los ist. Es sollte eine Tubenbelüftungsstörung und auch ein Hörsturz ausgeschlossen werden.
  19. Hörstörung Anni am 09.05.2022
    Guten Tag, ich (w/58) bin verängstigt da ich ganz plötzlich einseitig alle Geräusche u. Stimmen unangenehm hallend u. fast brummend wahrnehme. Sogar die Tastatur "dröhnt" gespenstig scheppernd in meinem Ohr. Die unterschiedliche Hörwahrnehmung auf beiden Ohren irritiert total mein Raumgefühl. Eine Hörminderung kann ich subjektiv nicht feststellen. Können Sie mir bitte mit einer ersten Einschätzung helfen - DANKE.
    1. Hörstürze Marion Zeller am 10.05.2022
      hören sich so an, bitte lasssen Sie wenn die Beschwerden nicht verschwinden beim HNO-Arzt einen Hörtest machen
    2. Hörstörung Anni am 25.05.2022
      Vielen Dank ! Meine Beschwerden sind nach 1 Tag komplett verschwunden u. nun nach 1 Woche wieder da ?
      Es trat immer nach zwei, drei Stunden des Liegens, auf der Couch oder nachts auf. Ich habe Angst , dass es mich nicht wieder verläßt.
  20. Druckausgleich Martin am 04.05.2022
    Hallo Zusammen,
    habe eine, auf den ersten Blick, komische Frage, aber es beschäftigt mich zur Zeit.
    Und zwar ist mir aufgefallen, dass ich auf dem rechten Ohr permanent einen Druckausgleich vornehmen kann, auf dem linken allerdings nie. Ich halte mir also die Nase zu und drücke Luft bei geschlossenem Mund durch die Nase.

    Ist das normal, oder liegt hier eine Auffälligkeit vor? Würde mich um eine kurze Rückmeldung sehr freuen, da ich nicht unbedingt mit so einer banalen Fragestellung beim HNO Arzt auftauchen möchte.

    Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass es bei mir auf dem rechten Ohr vor einem Jahr zu einem Ausfall des Gleichgewichtsorgans gekommen ist und sich dies nicht wieder regeneriert hat. Seitdem fühle ich mich dauerhaft leicht schummrig/unaufmerksamer, eine Art Brain-Fog. Daher auch meine Fragestellung. Könnten meine oben geschilderten "Symptome" mit dem Druckausgleich mit dem "Brain-Fog" zusammenhängen, oder die Neuritis Vestibularis?

    Liebe Grüße

    Martin
    1. Es ist nicht ungewöhnlich, Marion Zeller am 10.05.2022
      dass der Druckausgleich funktioniert man ihn aber nicht merkt, oder dass er auf beiden Ohren zeitversetzt funktioniert. Unsere Anatomie ist ist nicht gleich. Mit einem Gleichgewichtsausfall hat dies nicht zu tun. Was schon zusammenhängen kann sind Druckausgleichsprobleme und ein verstopftes Ohrgefühl. Also doch mal einen HNO aufsuchen.

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