Patienten-Forum

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Antwort auf

  1. Hörsturzbehandlung wiederholen - ich hätte da noch was Steffen vor 2 Wochen
    Sehr geehrte Frau Dr. Zeller,

    danke für ihre Rückmeldung. Macht ja nicht jeder.
    Leider sind es mehrere paar Schuhe. Ich hatte in den letzten ca. 4 Jahren zwei heftige Attacken beim Aufstehen aus dem Bett. Ich habe mich aufgerichtet und wollte aufstehen und mir wurde schlecht und es warf mich regelrecht mit Rechtsdrall wieder aufs Bett. Es folgten noch 2 - 3 Versuche mit dem gleichen Ergebnis. Nach ein paar wenigen Minuten kam ich dann hoch und hangelte mich immer noch rechtsdrallig an der Bettkante vorbei ins Bad. Dann ließ der Drall nach und verging, aber die mittlere Übelkeit blieb noch 2 - 3 Stunden und dann war gut. Deshalb Verdacht benigner Lagerungsschwindel.
    Das andere sind mehre Hörstürze in den letzten 5 Jahren. Einen mäßigen Tinnitus und beidseitiges Pfeifen, Rauschen und Zirpen habe ich permanent seit ca. 20 Jahren. In der Regel kompensiert. Seit dem ersten Hörsturz 2015 aber einen deutlich, auch noch akzeptierbaren Tinnitus deutlich rechts auf der Hörsturzseite. Der jetzige Hörsturz hat das sehr verschlimmert. Ohne Prednisolon sehr starkes Rauschen und Ohrensausen und starker Tinnitus, der wie immer schon auf jede Kopf- und Kaubewegung reagiert und bei Kopf nach unten bewegen unerträglich wird. Ich nehme jetzt die zweite Serie 250-250-250-100-50-25-12,5. Der Hörsturz (wenn es denn überhaupt ein klassischer ist) wird sofort besser - wie beim ersten Mal - und auch das Ohrensausen wird etwas besser, aber nicht viel. Den Tinnitus tangiert das aber nicht; keine Änderung. Ich hatte schon einmal ein 100 mg-Schema, da war keine Wirkung zu verspüren. Die Leitlinien sagen ja auch aus, dass nur ein hoher Dosisbeginn Wirkung erzielt. Die Erfahrung kann ich bestätigen. Ich habe eine hypoplastsiche rechte Vertebralerterie (Versorgungsleistung max. 15 % und eine ca. 15 ° nach rechts abgenickte HWS + Kopfgelenkfehlstellung. Alles rechts wie die Hörstürze auch … kann auch ursächlich sein.
    Ein neues vermutlich zeitgleich zu der jetzigen Attacke aufgetretenes Symptom besorgt mich aber und das ist ein Hustenkopfschmerz immer nur für die Zeitdauer des Hustens, Niesens, Bückens, Pressens etc. Das könnte durch erhöhten Hirndruck entstehen. Ich glaube früh weniger als abends. Ich hatte lange regelmäßig klassische Kopfschmerzen, aber durch Umstellungen hat sich das stark gebessert. Nur noch ab und zu. Und jetzt habe ich eben keine, aber genau die Art während des Hustens … ich glaube auch rechtsseitig. Ein Akustikusneurinom wurde schon zweimalig, das letzte Mal 2017 mittels MRT ausgeschlossen. Es könnte aber auch sein, dass da irgendetwas anderes nicht stimmt. Eine angeborene Gefäßanomalie hätte man aber mMn bei früheren MRTs erkennen müssen. Meine Mutter ist Aneurysmapatientin, da hatte ich aber bis 2017 glücklicherweise auch nichts.

    Ich müsste wieder ins CT oder MRT. Ein normales MRT ertrage ich im Moment und platztechnisch nicht, da bliebe nur das CT oder wieder ein Upright-MRT in der Ferne. Ich war gestern beim HNO und es herrschte genau die vermutete Situation vor. Volles Wartezimmer, mindestens ein Drittel alle MNS mit herausguckender Nase inklusive des Arztes. Deshalb habe ich bis jetzt alle Termine gemieden. Den Hustenkopfschmerz habe ich erst seit ein paar Wochen. Ich nehme an parallel zum ersten vermuteten jetzigen Hörsturz Mitte September. Aber sicher bin ich mir nicht. Aber lange auf keinem Fall.

    Viele Grüße
    Steffen

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