Patienten-Forum

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Antwort auf

  1. Druckgefühl und Knackgeräusche im linken Ohr Juge am 27.06.2019
    Hallo, mich plagen seit vielen Jahren Ohrenprobleme, die ich bislang nicht lösen könnte. Da die Probleme zunehmen, suche ich einen Rat.

    Vorgeschichte:
    Bis Anfang 20 hatte ich keine Probleme mit den Ohren. Meine damalige Freundin war Helferin bei einem HNO Arzt und hat bei mir damals 1,2 Hörtestes zur Übung gemacht. Das Ergebnis war damals OK.

    Mit 22 (2002) bin ich im Hamburger Stadtparksee baden gewesen. Stunden später begann mein linkes Ohr zu jucken und zu brennen. Die Schmerzen haben stark zugenommen und ich hatte meine erste Gehörgangsentzündung. Zusätzlich hatte ich lange andauernde, einseitige Kopfschmerzen (über Wochen), deren Ursache trotz MRT nicht gefunden wurde. Bei dem MRT wurde ich nebenbei darauf hingeweisen, dass meine "Tuben" relativ zu aussehen würden.

    Seit der ersten Entzündung habe ich mehrfach im Jahr Gehörgangs- oder Trommelfellentzündungen. Außerdem wurde eine Innenohrschwerhörigkeit um ca. 20 dbA diagnostiziert. Eine Urdache wurde nicht genannt, Eine Therapie wurde nicht vorgeschlagen (lediglich Hörgeräte). Da meine Ohren sofort entzünden, wenn ich auch nur wenige Stunden Kopfhörer trage, verzichte ich bislang darauf.

    Jetzt mein eigentliches Problem. Seit ca. 5 Jahren "knackt" und "ploppt" es in meinem linken Ohr, wenn ich den Kopf kippe oder die "Schluckmuskulatur" im Hals (nicht Kiefer!) anspanne und löse. Dabei entsteht auch ein Druckausgleich und es kitzelt etwas im Ohr. Wenn ich spreche, höre ich meine Stimme manchmal "im" linlen Ohr und muss erst schlucken, damit es sich normal anhört.

    Dazu sagt HNO Arzt 1, es könnte eine Belüftungsstörung sein und ich solle die Nasenscheideand begradigen lassen. HNO Arzt 2 sagt, es liege keine Belüftungsstörung vor, Drucktest sei OK und auch keine Flüssigkeit sichtbar (dabei fühlt es sich genau so an: Wie Wasser im Ohr). Er rät von einer Op ab.

    Mittlerweile ploppt und knarzt es so gewaltig, dass ich mehrmals am Tag mich bewusst beruhigen muss um nicht durchzudrehen. Ich war jetzt auch bei einem HNO Arzt 3, der will in den ächsten Wochen erst Mal einen Hörtest machen (wenn ich für jeden Hörtest einen Euro bekommen würde, dann hätte ich in 10 Jahren bestimmt schon 20 Euro zusammen :) ). Auf das eigentliche Problem,die Geräusche, bekomme ich im Grunde nur ein Achselzucken.

    Ich halte es aber nicht mehr aus und brauche wirklich Hilfe. Was kann ich tun?

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