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Beiträge und Antworten (2797)

  1. Schluckschmerzen L. am 29.10.2021
    Ich habe seit ca 1 Woche einseitig beim schlucken gefühlt in der li Mandel einen Schmerz beim schlucken. Der HNO hat bereits untersucht und einen Mandelstein vermutet ohne das einer vor Ort ausgedrückt werden konnte, es ist auch nichts sichtbar. Vorallem beim Drehen des Kopfes nach links und dann beim schlucken schmerzt es kurz.
    1. Mandelsteine Marion Zeller am 03.11.2021
      kann man leider nicht immer ausdrücken, manchmal entstehen dann auch kleine Lymphknoten, die die Beschwerden nochmals evrstärken. Erstmal abwarten, wenn es schlechter wird nochmal zum HNO-Arzt. und ja auch virusbedingte Aphten machen die gleichen Beschwerden
  2. Schluckschmerzen L. am 29.10.2021
    Ich habe seit ca 1 Woche einseitig beim schlucken gefühlt in der li Mandel einen Schmerz beim schlucken. Der HNO hat bereits untersucht und einen Mandelstein vermutet ohne das einer vor Ort ausgedrückt werden konnte, es ist auch nichts sichtbar. Vorallem beim Drehen des Kopfes nach links und dann beim schlucken schmerzt es kurz. Tägliches Gurgeln hilft ein wenig, dennoch ist der Schmerz in dieser Stellung vorhanden. Beim essen/trinken stört nichts. Sollte der HNO nochmal nachsehen und versuchen zu drücken oder könnte es auch eine raue Stelle/Virus sein bzw. ein mandelstein der sich noch nicht löst? Wann sollte ich erneut den HNO aufsuchen oder einfach abwarten? Danke!
  3. Nase Rebecca am 29.10.2021
    Guten Tag. Ich hatte die Frage gestellt verengte nasenhaupthöhlen. Wie meinen Sie das der röntgen Arzt kann sowas feststellen ohne den patienten gesehen zu haben,? Ich habe Beschwerden ständig endzündungen der nebenhölen schlecht Luft. Wollte nur wissen das wurde 2019 festgestellt ob das der hno nicht sehen müsste wenn er in die nase guckt.? Ich habe nämlich Probleme mit der nase. 10 Packungen Antibiotika dies Jahr musste ich nehmen. Es geht einfach nicht weg.
    1. Ein Röntgen arzt behandelt keine Beschwerden, Marion Zeller am 03.11.2021
      gehen Sie mit allen Ihren Beschweren und ihren Röntegbildern zu einem HNO-Arzt
  4. Mandelabszess???? Katja am 27.10.2021
    Hatte im Mai diesen Jahres einen beginnenden Peritonsillarabszess rechts. Über Nacht. Ohne vorher erkältet gewesen zu sein oder ähnliches.
    Seit Sonntag hab ich jetzt wieder ein Druckgefühl und eine Schwellung zwischen Gaumenbogen und Mandel. Bereitschaftsdienst hat gar nicht weiter geschaut und meinte Infekt. Der HNO am Dienstag meinte Fibrom. Aber es wird weiter dicker und ich hab immer noch Angst wegen einem Abszess,da dieser ja grundsätzlich tödlich enden kann.
    1. Einen klassischen Mandelabszess Marion Zeller am 29.10.2021
      kann der HNO in einer Untersuchung sicher ausschliessen. Ein Fibrom sieht völlig anders aus als ein Mandelabszess, der im Gegensatz zum Fibrom zu heftigen Beschwerden hinter der Mandel und zu einer Vorwölbung der Mandel in dem Mundraum führt weil er sich hinter dem Guamenbogen bildet.
  5. Eitriger Geruch einseitig Kerstin am 26.10.2021
    Können die Nebenhöhlen auch ohne im Röntgen oder CT sichtbarer Verschattung entzündet sein? Ich habe einseitig einen komischen Geruch in der Nase, zwischendurch auch einseitig Halsweh undOhrenschmerzen.
    1. Nein, Marion Zeller am 29.10.2021
      eine relevante Nebenhöhlenentzündung, akut oder chronisch sieht man im CT. Bei einem eitrigen einseitigen Geruch sollte man aber auch immer einen Zahnherd als Ursache ausschliessen.
  6. Nebenhölen Nase am 26.10.2021
    Guten Tag, verengte nasenhaupthöhlen woher kann das kommen? Geht das durch eine nasenscheidewand op weg oder nasenmuscheln op? Oder kann das von alleine weg gehen. Wie stellt man das fest? Also der hno?
    1. verengte Nasenhaupthöhlen... Marion Zeller am 29.10.2021
      woher haben Sie so einen Begriff? So etwas beschreibt in der Regel ein Rötgenarzt ohnen einen Patienten gesehen zuhaben. Dies hat erstmal keine medizinische Relevanz und korreliert auch nicht zwingend mit Beschwerden. Feststellen kann dies nur der HNO-Arzt in einer Untersuchung.
  7. Nase Rebecca am 24.10.2021
    Guten Tag, was ist eine s förmige perforation in der nasenscheidewand? Und welche symptome hat man. Und wie bekommt man das weg? Lg
    1. s förmige Perforartion der Nasenscheidewand: Marion Zeller am 25.10.2021
      1. Loch in der Nasenscheidenwand in Form eines S
      2. Möglich sind: Keine Beschwerden, trockene Nase, pfeiffende Atemgerausche, nasenbluten als häufigstes
      3. Nur druch OP
  8. Tinnitus?! Micha am 21.10.2021
    Hallo,
    Seit der Nacht von Sonntag Auf Montag (mitten in der Nacht bemerkt) hab ich ein art "piepen" im Ohr (Rechts) fand es zwar seltsam, wie dass plötzlich in der Nacht kommt, aber da ich bis dahin null Erfahrung damit hatte dachte ich halt "wird dann schon wieder weg sein morgen", dem war nicht so leider
    Mir ist aber aufgefallen das ich dieses "piepen" ansich tagsüber quasi gar nich wahrnehme bzw wirklich nur dann wenn es echt still ist, das wirklich unangenehme ist, ich schlafe mit Ohrstöpseln (werde von jedem Geräusch sonst wach) und sobald ich Rechts den Stöpsel dinn habe es wirklich SEHR laut piept, sodass ich ihn rausnehmen muss

    Am nächsten Tag konnte ich durch eine glückliche Fügung zu nem HNO (war ich sonst noch nie) Ärztin hat Ohren "entstopft" wie sie sagte, (war wohl recht voll alles) und war sich recht sicher das dies mein Problem löst, dem war aber nich so leider

    Und ich muss sagen, es nervt mich tierisch das ich keine ohrstöpsel nutzen kann rechts
    weil ich dann so oder so nicht schlafen kann momentan
    Ist das denn "normal" das ein eig recht leises Ohrgeräusch sich durch einen Ohrstöpsel so massiv verstärkt? ist es vllt sogar kein Tinnitus sondern was anderes?
    Vllt hat ja jemand einn Rat :)

    Liebe Grüße
    PS falls wichtig: männlich, 31
    1. Tinnitus Marion Zeller am 25.10.2021
      ist ein subjektives Ohrgeräusch, das oft so leise ist, dass man es tagsübereinfahc nihct wahrnimmt sondern nur Abends wenn da die Umgebung leiser wird. Etwas anderes kann es nicht sein. Durch einen Ohrstöpsel kann man die Eigenwahrnehung in der Regek dtl. vergrößern. Verlegende Ohren sind häufig dei Ursahce, wenn es nach der Ohrreinigung nicht weggeht nochmals zum HNO und Hörstest machen lassen.
    2. ..... Micha am 01.11.2021
      Um mal ein Update zu geben: Nach wie vor das selbe Problem, Aber nun endlich nächsten Montag n Termin für ausführliche Tests, wird Zeit bzgl Schlaf ist es einfach sehr unangenehm!
  9. Tonsillenstein/Tonsillenabszess Sandy am 21.10.2021
    Hallo, ich habe oft Mandelsteine und dabei auch oft einen Druck auf dem Ohr. Häufig kann ich die Tonsillensteine gar nicht selber entfernen. Würden die Tonsillensteine auch irgendwann von alleine raus kommen oder Bedarf es Hilfe vom HNO?
    Seit Wochen habe ich wechselnde Halsschmerzen/brennen im Rachen. Handelt es sich dabei um normale Viren oder sollte ich zum Arzt aus Angst vor einem Tonsillenabszess?
    1. Tonsillensteine sind unbedenklich, Marion Zeller am 25.10.2021
      aber manchmal sehr lästig. Man kann sie selber entfernen, sie kommen aber oft auch so spontan druch zB Essen an die Oberfläche und werden dann weggeschluckt. Wenn einer mal so tief sitzt, kann ihn auch der HNO entfernen. Die aktuelle Beschwerden deuten eher auf einen einfachen Virusinfekt hin, nur bei streng einseitigen massiven Beschwerden wird ein Tonsillenabszess dahinter stecken.
  10. Mundsoor und nun Heiserkeit Sabine am 21.10.2021
    Guten Tag,
    wahrscheinlich aufgrund meines Asthmasprays, habe ich seit 4 Tagen einen Mundsoor. HNO Diagnostiziert.
    Nun nehme ich seit gestern Nytaderm Lösung.
    Heute werde ich nun sehr heiser (die weißen Beläge im Rachen sind besser geworden)
    Nun meine Fragen:
    Kommt das Mittel überhaupt bis zum Kehlkopf? Ist es "normal" dass Heiserkeit auftreten kann?
    Danke für Ihre RM
    1. Eine Heiserkeit kann durchaus auftreten Marion Zeller am 25.10.2021
      aber die Nystaderm Lösung kommt nie bis an den Kehlkopf. Inhalieren...
  11. Mandel Lisa La am 20.10.2021
    Können "gesunde" Mandeln zB beim essen verletzt werden? So das sie plötzlich eine Blutung hervorrufen? Bekomme leider die Angst nicht los, da meine Mandeln zerklüftet, löchrig und "chronisch" entzündet sind.
    Falls eine Blutung Auftritt, ist diese notfallmässig behandlungsbedürftig?
    Vielen Dank.
    1. Mandel Lisa La am 20.10.2021
      Ich muss noch hinzufügen das ich vor vielen Wochen beim essen starke Schmerzen in der Mandel für ca 1 Stunde verspürt habe. Leider auch an Tonsillensteine welche ich mir seitdem nicht mehr traue auszudrücken aus Angst vor Verletzung. Sind die mandeln gut geschützt falls ich doch mit einem Wattestäbchen drücken würde?
    2. Nein... Marion Zeller am 20.10.2021
      bei einem normalen Essen können Mandel nicht verletzt werden.... manchmal kann eine Fischgräte stecken bleiben, dies ist dann unangenehm aber zu einer wirklichen Blutung kommt es auch da nicht. "Löcher" in den Mandel mit Detritusbildung ist auch nur unangenehm weil diese Mundgeruch machen könne oder manchmal eben lokale leichte Entzündungen. Man kann diese aber wirklich mechanisch vorsichtig mit einem Mundspatel, der Zahnbürste, dem Finger oder einem Q-Tips ausdrücken.
    3. Die Gräte Marion Zeller am 20.10.2021
      sollte man dann schon vom HNO entfernen lassen, aber dies kommt nun wirklich auch selten vor bei viel Fisch der täglich gegessen wird....also keine Angst
  12. Blut beim nase Putzen Rebecca am 19.10.2021
    Ich habe seit ein paar Tagen blut und gelb beim nase putzen. Allgemein auch Schwindlig und schlapp. Was kann das genau sein?
    1. Klingt Marion Zeller am 19.10.2021
      nach einem typischen Virusinfekt
  13. Blut beim nase Puzen Rebecca am 19.10.2021
    Ich habe seit ein paar Tagen blut und gelb beim nase putzen. Allgemein auch Schwindlig und schlapp. Was kann das genau sein?
  14. ständige Schwellung und Knubbeln Jacky am 17.10.2021
    Hallo. Nach einem mehrwöchigen viralen Infekt entstand folgendes Problem: Bei einem Gähnen mit Subluxation des Kiefergelenks hatte ich plötzlich das Gefühl, dass ein etwa erbsengrosser Knubbel sich wenige cm von der Kieferecke Richtung Zungengrund drückt. Dort angekommen, wurde sofort ein Gefühl ausgelöst, als ob etwas beim Schlucken springt. Das ist auch von aussen tastbar, mittlerweile seit gut 11 Wochen. Ein MRT brachte vergrösserte Lymphknoten hervor, die strukturell am ehesten postreaktiv sind. CRP 15, Eisen niedrig, Rest normal. Ich hatte schon Antibiose ohne Erfolg. HNO findet keine Ursache. Zähne und Kiefer in Ordnung. Orthopäde sagt, von der WS kann es nicht kommen. Der erbsengrosse Lymphknoten, der seit ich denken kann, dort war, von wo der Knubbel ausging unterm Kiefer, ist seither weg. Der Hals ist dick, das Schlüsselbein schmerzt auch. Kann sich der Lymphknoten durch die Gewalt verschoben haben & die Lymphgänge quetschen durch die falsche Position? Was könnte es sonst sein? Zyste etc ist ja durch das MRT ausgeschlossen...
    1. Die Knubbel Marion Zeller am 19.10.2021
      sind in der Regel die noch länger reaktiv postinfektiös vergrößerten Lymphknoten nach einem viralem Infekt. Eine Antibiotikagabe ändert daran gar nichts. Im MRT ist anderes ausgeschlossen. Hier braucht man einfach Gedult, die Lymphknoten gehören dorthin und tun ihre normale Arbeit. Lymphknten können sich nicht mit Gewalt verschieben.
    2. Ich muss mir also keine Sorgen machen Jacky am 19.10.2021
      auch, wenn die Lymphknoten schon 11 Wochen angeschwollen sind?
  15. BERA und subjektives Hörvermögen Micha am 14.10.2021
    Hallo,
    sie haben mir schon mehrfach Fragen zu meinem Sohn beantwortet -vielen Dank!
    Nun hab‘ ich folgende Frage… unser Sohn ( inzwischen 15) hat einen fortschreitenden Hörverlust links mehr als rechts. Links teilweise erst ab 120 DB ein subjektiver Höreindruck.
    Es wurde nun ein LAV -Syndrom festgestellt.. im CT sah man die Erweiterungen ( links >rechts).
    Nun ist es aber so, dass die BERA -Untersuchung anscheinend weitgehend normal war.
    Rechts ab 20 dB -links ab 30 dB.
    Wie kann das sein ? Das würde ja bedeuten, dass er gut hört. Ich habe aber den Einsruck das er die Hörtests nach bestem Wissen und Gewissen macht und sehe auch keinen Grund warum er sie extra schlecht machen sollte. In der Klinik meinte man der Höreindruck sei schwankend beim LAV -Syndrom -aber so ?
    Was sollen wir jetzt machen ?
    Laut seinem subjektiven Höreindruck bräuchte er links ein Cochleaimplantat .. In der BERA aber ist er quasi normal hören.
    Haben sie eine Idee ?
    Vielen Dank
    LG
    1. Das ist ein ganz speziell seltener Fall, Marion Zeller am 14.10.2021
      das würde wirklich die ich die Klinik fragen. Normalerweise kommt es zu einem Ausfall der otakustischen Emissionen und einer zur Hörschwelle passenden BERA-Untersuchung. Letztendlich ist es aber eine Erkrankung die fortschreitet und in der Regel zu einer CI Indikation führt, die auch schon vor der endgültigen Taubheit implantiert werden.
  16. Reaktion auf Grippeimpfung oder Infekt? M.M. am 14.10.2021
    Hallo,

    ich hatte vor sechs Tagen meine Grippeimpfung und hab seit dem Wochenende Probleme wie trockene Schleimhäute, leichte Kopfschmerzen und so ein Unwohlsein mit Müdigkeit. Dazu manchmal Nackenschmerzen (wobei ich aber auch generell recht verspannt bin). Kann dies nach sechs Tagen noch von der Grippeimpfung kommen oder ist das eher ein zufällig parallel gekommener Infekt?

    Sollte ich noch warten oder damit doch mal zum HNO gehen?
    1. Infekt oder Folgen der Grippeimpfung.. Marion Zeller am 14.10.2021
      nach der zeitlichen Latenz klingt es eher nach einem von der Impfung unabhängiger Infekt
  17. Hörsturzbehandlung wiederholen - ich hätte da noch was Steffen am 09.10.2021
    Sehr geehrte Frau Dr. Zeller,

    danke für ihre Rückmeldung. Macht ja nicht jeder.
    Leider sind es mehrere paar Schuhe. Ich hatte in den letzten ca. 4 Jahren zwei heftige Attacken beim Aufstehen aus dem Bett. Ich habe mich aufgerichtet und wollte aufstehen und mir wurde schlecht und es warf mich regelrecht mit Rechtsdrall wieder aufs Bett. Es folgten noch 2 - 3 Versuche mit dem gleichen Ergebnis. Nach ein paar wenigen Minuten kam ich dann hoch und hangelte mich immer noch rechtsdrallig an der Bettkante vorbei ins Bad. Dann ließ der Drall nach und verging, aber die mittlere Übelkeit blieb noch 2 - 3 Stunden und dann war gut. Deshalb Verdacht benigner Lagerungsschwindel.
    Das andere sind mehre Hörstürze in den letzten 5 Jahren. Einen mäßigen Tinnitus und beidseitiges Pfeifen, Rauschen und Zirpen habe ich permanent seit ca. 20 Jahren. In der Regel kompensiert. Seit dem ersten Hörsturz 2015 aber einen deutlich, auch noch akzeptierbaren Tinnitus deutlich rechts auf der Hörsturzseite. Der jetzige Hörsturz hat das sehr verschlimmert. Ohne Prednisolon sehr starkes Rauschen und Ohrensausen und starker Tinnitus, der wie immer schon auf jede Kopf- und Kaubewegung reagiert und bei Kopf nach unten bewegen unerträglich wird. Ich nehme jetzt die zweite Serie 250-250-250-100-50-25-12,5. Der Hörsturz (wenn es denn überhaupt ein klassischer ist) wird sofort besser - wie beim ersten Mal - und auch das Ohrensausen wird etwas besser, aber nicht viel. Den Tinnitus tangiert das aber nicht; keine Änderung. Ich hatte schon einmal ein 100 mg-Schema, da war keine Wirkung zu verspüren. Die Leitlinien sagen ja auch aus, dass nur ein hoher Dosisbeginn Wirkung erzielt. Die Erfahrung kann ich bestätigen. Ich habe eine hypoplastsiche rechte Vertebralerterie (Versorgungsleistung max. 15 % und eine ca. 15 ° nach rechts abgenickte HWS + Kopfgelenkfehlstellung. Alles rechts wie die Hörstürze auch … kann auch ursächlich sein.
    Ein neues vermutlich zeitgleich zu der jetzigen Attacke aufgetretenes Symptom besorgt mich aber und das ist ein Hustenkopfschmerz immer nur für die Zeitdauer des Hustens, Niesens, Bückens, Pressens etc. Das könnte durch erhöhten Hirndruck entstehen. Ich glaube früh weniger als abends. Ich hatte lange regelmäßig klassische Kopfschmerzen, aber durch Umstellungen hat sich das stark gebessert. Nur noch ab und zu. Und jetzt habe ich eben keine, aber genau die Art während des Hustens … ich glaube auch rechtsseitig. Ein Akustikusneurinom wurde schon zweimalig, das letzte Mal 2017 mittels MRT ausgeschlossen. Es könnte aber auch sein, dass da irgendetwas anderes nicht stimmt. Eine angeborene Gefäßanomalie hätte man aber mMn bei früheren MRTs erkennen müssen. Meine Mutter ist Aneurysmapatientin, da hatte ich aber bis 2017 glücklicherweise auch nichts.

    Ich müsste wieder ins CT oder MRT. Ein normales MRT ertrage ich im Moment und platztechnisch nicht, da bliebe nur das CT oder wieder ein Upright-MRT in der Ferne. Ich war gestern beim HNO und es herrschte genau die vermutete Situation vor. Volles Wartezimmer, mindestens ein Drittel alle MNS mit herausguckender Nase inklusive des Arztes. Deshalb habe ich bis jetzt alle Termine gemieden. Den Hustenkopfschmerz habe ich erst seit ein paar Wochen. Ich nehme an parallel zum ersten vermuteten jetzigen Hörsturz Mitte September. Aber sicher bin ich mir nicht. Aber lange auf keinem Fall.

    Viele Grüße
    Steffen
    1. Es kann natürlich sein Marion Zeller am 14.10.2021
      dass alle Symptome, die sie haben, nichts miteinader zu tun. haben, da sie ja wohl selten zusammen auftreten. das erst klingt wirklich wie ein Lagerungsschwindel, bei rez. Hörstürzen ohne anatomisch Auffälligkeiten in den Bildgebungen kennt man ja letztendlich die Ursache nicht wirklich, ehen machen wohl verschiedene Probleme die gleichen Beschwerden und bei Hustenkopfschmerzen zähle zu den Anstrengungskopfschmerzen. Letztendlich kann man noch ergänzend an eine hydroptische Innenohrerkrankung denken oder eine Bogengangsdehiszenz/Innenohrfenstermembranstörung. Vielleicht hilft ein hochauflösendes Felsenbein-Innenohr-CT weiter
  18. kurze Nachfrage - Hörsturzbehandlung wiederholen - nachlassende Wirkung Steffen am 06.10.2021
    Hallo,

    danke Frau Dr. Zeller für die Antwort. Ist der Unterschied zwischen einer Infusionstherapie und einer gleichwertigen Tabletteneinnahme wirkich hoch bzw. relevant? Die Tabletten für eine Therapiewiederholung habe ich noch. Zum Arztbesuch noch folgendes. Im deppernen Osten ticken die Uhren ganz anders als vermutlich in der Breite bei Ihnen. Da wird nicht nur anders gewählt, sondern sich auch anders verhalten. Brechend volle Wartezimmer mit stundenlangen Warten sind an der Tagesordnung und das Personal gehört teilweise einer gewissen Bewegung an und tut das auch noch kund. Ansonsten wäre ich schon lange in der Praxis gewesen, aber bei der Infusionstherapie müsste ich dann gleich noch 8x hin. Ich habe sicher ein organisches Problem auf der rechten Seite; ich hatte u.a. auch schon 2 heftige Schwindel-Attacken mit Rechtsdrall, die dem benignen Lagerungsschwindel zugeordnet worden. Immer rechte Seite wie auch der Tinnitus, nur der Hyperakusis ist beidseitig.

    Noch eine Frage: Die Injektion hinter das Trommelfell wäre nur einmalig?

    Mit freundlichen Grüßen
    Steffen
    1. Wir nehme auch ganz oft Marion Zeller am 08.10.2021
      statt der Infusionen die Tabletten mit Cortison, wenn es hilft reicht ob die Dosis der Tabletten aus. Keine Studio beweist wirklich eine sichere Wirkung weder als infusion noch als Tablette und die kann man eben auch zuhause nehmen, Wir verordnen für 5 Tage morgens 100 mg Prednisolon mit Magenschutz. Auch die meiner Meinung nach gut wirksamen intratympanalen Injektionen hinter das Trommelfenn muss man in der Regel ein paar mal hintereinander verabreichen, da macht jeder sein etwas eigeens Schema, alles ist richtig. Wir machen alle 2-3 Tage eine Injektion so lange bis es gut ist oder maximal dreimal wenn sich nicht ändert. Dies bindet Sie also auch an eine Praxis.
    2. Sonst käme als Diagnose Marion Zeller am 08.10.2021
      noch eine menieriforme Erkrankung des Innenohres in Frage bei Hörverlust Tinnitus und Attackenschwindel in Kombination, dann wäre es aber kein Lagerungsschwindel gewesen. Dann kann man Betahistin 24mg-0-24 mg versuchen.
  19. Schmerzen durch Kieferzyste Martin am 06.10.2021
    Hallo zusammen,

    ich habe eine chronische Sinusitis, die operationsbedürftig ist. Es soll meine Nasenscheidewand korrigiert und Polypen in den Nebenhöhlen entfernt werden. Die Polypen verschließen wohl die Siebbeinzellen. Mit Kortison lässt sich das ganze wohl nicht mehr sinnvoll behandeln.

    Seit einiger Zeit habe ich eine Zyste in der Kieferhöhle. Diese wurde u.a. bei einem Kontroll-MRT festgestelllt, wurde danach aber auch bei einem Ultraschall und einem Röntgen beim Zahnarzt bestätigt. Die Zyste kommt wohl nicht von den Zähnen, ist diesen aber im Backenzahnbereich sehr nah. Sowohl HNO als auch ZA haben mir gesagt, dass die Zyste nicht problematisch sei. Aber sie bereitet mir Schmerzen, die periodisch schlimmer werden - so etwa alle 6 Wochen. Aus meiner Sicht scheint die Zyste wohl Druck auf bestimmte Nerven und Strukturen auszuüben. Der Schmerz wandert vom Kiefer- und Gaumenbereich bis zur Nase. Im schlimmsten Fall waren meine Nerven so gereizt, dass meine Lippe für etwa eine Woche gezuckt hat.

    Ich bin ein wenig ratlos, was ich jetzt machen soll. Angeblich sei ja alles ok. Hat jemand eine Idee?

    VG
    1. Eine Zyste der Kieferhöhle Marion Zeller am 08.10.2021
      macht oft wirklich keine Beschwerden, mehr Beschwerden machen in der Regel die Siebbeinpolypen. Bei der anstehenden Nebenhöhlenoperation mit Scheidewandkorrektur wird auch der Kieferhöhlenzuhang eröffnet und dadurch die Kieferhöhlenbelüftung wieder hergestellt, dass sollte für die Zyste der Kieferhöhle reichen, weil meist dies der Grund für die Kieferhöhlenbeschwerden ist und gar nicht die Zyste. Sonst kann man diese aber auch im Rahmen der OP mit entfernen
  20. Hörsturzbehandlung wiederholen - nachlassende Wirkung Steffen am 02.10.2021
    Sehr geehrtes HNO-Team Zeller,

    ich (56 J.) hatte vor ca. 2,5 Wochen einen Hörsturz. Es war nicht der erste, daher kannte ich die Anfangssymptome genau. Rechte Seite Hörminderung, sehr starkes Sausen beidseitig, leichter Schwindel, relativ starker Tinnitus rechts. HNO im Urlaub und über Hausarzt Prednisolon wie die letzten Mal (>5 Jahre her) verordnet bekommen. Leitliniengemäß 250-250-250-100-75-50-25-12,5 mg genau eingenommen. Schon am ersten Tage Besserung. Spätestens am dritten Gehör wieder hergestellt. Noch leichte Einschränkung rechts, da ich bei einem vorherigen Gehörsturz fälschlicherweise zu niedrig dosiertes Prednisolon bekommen hatte. Schon am Ende des Abdosierens bemerkte ich wieder eine Verschlechterung. Jetzt, 8 Tage nach letzter Einnahme fast wieder der Zustand wie vor der Therapie. Das Gehör ist noch besser als vor der Therapie, aber schlechter als während, aber ich habe einen fürchterlichen Hyperakusis, vor allem tagsüber starkes Ohrensausen beidseitig und rechtsseitig mittelstarken Tinnitus. Der Übergang war fließend, nicht akut punktuell. Bei einem früheren Hörsturz hatte ich auch nach Ende der Dosierung einen Rückfall und dann habe ich noch mal die gleiche Therapie wiederholt - viele Jahre her. Die Frage: Wäre es ein Fehler, dies genauso zu wiederholen? Alles unverbindlich versteht sich. Der HNO kommt erst übernächste Woche wieder und hält auch nicht besonders viel von Coronaschutzmaßnahmen … stundenlang dort ins Wartezimmer setzen ist nicht unbedingt mein Ziel. Die Vorgeschichte ist schon ein länger bestehender leichter und arrangierter Tinnitus und auch ein erheblicher Hyperakusis, aber auch erträglich und nicht mit jetzt zu vergleichen. Jedes ansonsten normale Geräusch ist sehr belastend und auch erschreckend.
    Da ich Risikopatient bin habe ich bis jetzt so gut es geht enge Wartezimmer und langes verweilen dort vermieden. Das zur Erklärung. Sollte eine eventuelle Therapiewiederholung scheitern, würde ich eventuell direkt in eine HNO-Klinik gehen, obwohl auch dort vermutlich keine weiteren Therapieoptionen zur Verfügung stehen.

    Danke im Voraus für ihre Mühe.

    MfG Steffen
    1. Natürlich kann man die Therapie Marion Zeller am 04.10.2021
      nochmals wiederholen, alternativ wird auch zunehmend eine so genannte intratympanale Cortisontherapie gemacht (Cortisonlösung wird mit einer dünnen Spritze hinter das Trommelfell gespritzt, dort wird diese schnell in die Innenohrflüssigkeit aufgenommen, das ist eine sehr gut lokale Innenohrtherapie weil man dem Körper ja schon viel Cortison zugefüht hat). Beides bindet sie aber an einen HNO-Arzt oder eine HNO-Klinik. Auch in der Klinik wird die Wartesituation nicht besser sein. FFP2 Maske, fensternah sitzen....und zum HNO.

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