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Beiträge und Antworten (2786)

  1. Fremdkörper (Gräte) in der Speiseröhre Michael aus AWB am 17.01.2024
    Hallo zusammen, ich habe nach dem Genuss von einer Fischfrikadelle, die eigentlich völlig frei von Gräten sein sollte, mir eine kleine Gräte eingefangen, die sich sehr schmerzhaft in der Speiseröhre festgesetzt hat. Jetzt tut es immer weh, wenn ich schlucke. Der HNO-Arzt ist dort nicht „herangekommen“, sitzt wohl zu tief und hat mich ins Krankenhaus überwiesen. Ich dachte jetzt, die geben mir kurz einen Dämmerschlaf und holen den Fremdkörper dann endoskopisch raus, denkste. Dort will man unter Vollnarkose (verbunden mit einem Klinikaufenthalt von 2 Tagen und zahlreichen Voruntersuchungen) eine komplette Spiegelung der Speiseröhre mit starrem Gerät vornehmen, den Fremdkörper entfernen, ggf. weitere Proben entnehmen usw. Meine Frage ist, das kann doch nur Geldschneiderei sein, oder? Da spiele ich auch nicht mit. Würde mich sehr über Kommentare freuen, danke.
    1. Bei einem Verdacht auf einen Marion Zeller am 21.01.2024
      Ösophagusfremdkörper ist das aber das korrekte und auch sinnvolle Vorgehen und keine Geldschneiderei. Besteht einem Fremdkörper der Speiseröhre kann dieser in das Mittelfell durchwandern, das ist ein lebensbedrohender Zustand und rechtfertigt den FK zu suchen
  2. Ohrprobleme nach duschen/baden M.arc am 11.01.2024
    Hallo,

    eventuell kann mir hier jemand helfen bzw. wertvolle Tipps geben wie ich das Problem lösen kann.

    Mich plagt jetzt schon seit gut 3 Wochen das Problem, dass ich, nachdem duschen oder baden immer das Problem habe, das mein linkes Ohr "zu" macht. Dies ist dann immer mit einer spürbaren Hörminderung, leichtem Druck und leichten Ohrenschmerzen verbunden. Die Symptome mindern sich in der Regel nach 1–2 Tagen wieder. Mein Verdacht ist folgender: Durch das eindringende Wasser ins Ohr, wird tiefsitzender Ohrenschmalz aufgequollen, dieser verursacht dann die genannten Symptome, ist das Wasser verdunstet, zieht sich der Ohrenschmalz wieder etwas zusammen und die Symptome klingen ab. Ich habe es bereits mit Otowaxol und einer Ohrenspritze versucht und das auch häufiger, leider ohne den gewünschten Erfolg. Habt ihr eventuell noch Ratschläge oder bleibt hier wirklich nur der Gang zum HNO-Arzt?

    Danke im Voraus.

    Liebe Grüße
    1. Das klingt Marion Zeller am 12.01.2024
      nach Cerumen, wenn Sie es so nicht herausbekommen kann man noch statt Otowaxol Wasserstoffperoxid 3% zum anweichen versuchen, sonst bleibt nur der Gang zum HNO
  3. Bläschen hinterher Gaumen Katharina am 10.01.2024
    Liebes Ärtzeteam,
    vor ca. 2-3 Wochen hatte ich sehr starke Halsschmerzen.Die starken Halsschmerzen sind nun verschwunden. Nun habe ich vor ein paar Tagen durchsichtige kleine Bläschen an meinem hinteren Gaumen entdeckt. Auf dem Zäpfchen sind auch ein paar. Weg tun sie nicht, gehen aber auch nicht weg.
    Kamen die Bläschen von meiner Erkältung? Oder ist vielleicht die hintere Gaumenstruktur etwas rauer?
    Vielen lieben Dank!
    1. Folge der Marion Zeller am 12.01.2024
      Erkältung
  4. postvirale Anosmie Stefan Meier am 03.01.2024
    Hallo,

    ich habe seit einen Jahr eine postvirale Anosmie. Ursache war eine nicht sehr schlimme Erkältung (Husten, Schnupfen, leichtes Fieber, kein Corona). Ich bin in Behandlung, 57 Jahre, Nichtraucher, Allergien: Katze, Hausstaub, Gräser (nur Katze ist wirklich ausgeprägt). Riechtraining, Vitamin-A-Spay und Omega3-Tabletten haben bis jetzt nichts geholfen. Gibt es vielleicht noch weitere Therapiemöglichkeiten ?

    Viele Grüße

    Stefan
    1. postvirale Anosmie Stefan Meier am 03.01.2024
      Die Therapie eines Naturheilkunde-Arztes (diverse Globoli und Vitamin-B-Varianten, Nikotinamid-Mononukleotid) hat bis jetzt auch nichts geholfen.
    2. Riechstörung nach Virusinfekt Marion Zeller am 06.01.2024
      Ein Virusinfekt war auch schon vor Covid die häufgste Ursache für eine postinfektiöse Riechstörung. Die Erholung kann bis zu einem Jahr möglich sein, danach sind Chancen gering, dass sich noch etwas erholt. Am besten Therapien von allen schneidet das Riechtraining ab. Sonst gibt es nichts was wirklich Wirkung zeigt.
  5. Gaumensegelinsuffizienz Kiki am 22.12.2023
    Hallo, ich habe Angst, dass mein Gaumensegel beim Schlucken nicht richtig schließt. Ich habe allerdings keine anatomischen Besonderheiten, keine Sprachstörung und ein HNO-Arzt meinte neulich, dass mein Zäpfchen nicht gelähmt wäre. Er konnte allerdings nicht gründlich endoskopisch untersuchen, weil ich den Schlauch in der Nase schlecht ertrage. Ein Neurologe meinte auch, dass ich keine neuromuskuläre Erkrankung hätte, wovon ich aber nicht völlig überzeugt bin. Kann das Gaumensegel nicht gelähmt aber auf einmal schwach sein und Probleme verursachen? Und würde man das in jedem Fall beim Sprechen hören? Gibt es in diesem Bereich Verspannungen? Vielen Dank für Ihre Antwort!
    1. Wenn Sie keine Beschwerden haben Marion Zeller am 23.12.2023
      dann hat das Gaumensegel auch keine Funktionsstörung. Zudem sieht man eine abnormale oder eingeschränkte Gaumensegelfunktion bei der Untersuchung.
  6. Gaumensegelinsuffizienz Kiki am 22.12.2023
    Hallo, ich habe Angst, dass mein Gaumensegel beim Schlucken nicht richtig schließt. Ich habe allerdings keine anatomischen Besonderheiten, keine Sprachstörung und ein HNO-Arzt meinte neulich, dass mein Zäpfchen nicht gelähmt wäre. Er konnte allerdings nicht gründlich endoskopisch untersuchen, weil ich den Schlauch in der Nase schlecht ertrage. Ein Neurologe meinte auch, dass ich keine neuromuskuläre Erkrankung hätte, wovon ich aber nicht völlig überzeugt bin. Kann das Gaumensegel nicht gelähmt aber auf einmal schwach sein und Probleme verursachen? Und würde man das in jedem Fall beim Sprechen hören? Gibt es in diesem Bereich Verspannungen? Vielen Dank für Ihre Antwort!
  7. Lymphknotenschwellung seit 3 Jahren. Angst vor Krebs. Sonja74 am 15.12.2023
    Guten Tag liebes Ärtzeteam,

    Vor 3 Jahren wurde bei einer Untersuchung beim HNO vergößerte Halslymphknoten links 1,8 cm und rechts 0,8cm gefunden.

    Im Ultraschall hatte er eine normale Architektur, sie sind auch weich und verschieblich.
    Die Lymphknoten sind haben sich in der Größenordnung verändert, mal größer mal kleiner.
    Aktuell ist der linke LK auf 1,3 cm geschrunpft, rechts ist so geblieben.

    Kurz danach wurde ein Röntgenbild der Lunge angefertigt und ich hatte auch ein CT - Bauchabdomen wegen einer anderen Geschichte. Dazu wurden Blutbilder angefertigt und das letzt war vor 6 Monaten, alles unaufällig.

    Ich war mindetestens 5 Mal zur Kontrolle beim Ultraschall beim HNO in den 3 Jahren.

    Gestern war ich beim HNO und er hat mir eine neue Überweisung für die HNO- Klinik mit gegeben mit dem ICD- Code R59.9.

    Diagnose Cervikale Lymphknoten Vergrößerung.
    IM Auftrag: Erbitte Mitbeurteilung.

    Der Code könnte alles und nichts sein. Ich bin sehr verzeifelt. Es nimmt kein Ende und der Termin für die Klinik ist erst ende Januar.

    VG Sonja
    1. Lymphknotenvergrößerungen Marion Zeller am 15.12.2023
      bis 2 cm mit normalem strukturellen Aufbau sind können vorkommen am Hals völlig normal sein. Wenn man den Patienten beruhigen möchte, kann man über die Klinik einen entfernen lassen zur histologischen Untersuchung.
    2. Sonja74 am 15.12.2023
      Hallo Frau Zeller,

      einen Operativen Eingriff möchte ich nicht vornehmen lassen, wenn kein Krebsverdacht besteht.
      Auf dem Überweisungschein steht jetzt aber auch nichts davon. Muss ich mir dann wenikger Sorgen machen?

      Viele Grüße
      Sonja
    3. Nein Marion Zeller am 19.12.2023
      keine Sorgen, ich würde mir auch keinen entfernen lassen.
    4. Sonja74 am 21.12.2023
      Hallo Frau Dr.Zettler,

      vielen Dank für Ihre Antwort. Dann kann ich beruhigt Weihnachten feiern.
      Ihnen ein schönes Weihnachtsfest :)

      Viele Grüße
      Sonja
  8. Mittelohrentzündung & Hörverlust Natalie am 14.12.2023
    Hallo zusammen,mein Verlauf: Erkältun, zuviel Zuviel Nase geputzt und nach 1 Woche beim HNO, weil das linke Ohr schmerzte und ich fast nichts hörte. Der HNO machte alles sauber, fand eine Blase im Trommelfell meinte aber nur abschwellende Nasentropfen, Ibuprofen. Zwei Tage später tat mein rechtes Ohr sehr weh und kurz danachtrat Flüssigkeit, auch kurz hellrotaus. Zudem hatte ich Kopfschmerz und Schwindel. Beim Notdienst wurde mir Antibiotika verschrieben mit Bitte um sofortige Einnahme, was ich auch tat und Wiedervorstellung beim Arzt. Die Antibiotika schlugen erkältungstechnisch gut an, aber ich hörte nach wie vor schlecht. 2 Tage später beim HNO Kollegin gab es ein Konvolut aus angepassten Antibiotika, antibiotischen Ohrentropfen und zudem hoher Koetisongabe, Prednisolon (+Nasentropfen und Ibuprofen). Auch schien ich beim Test mit dem Innenohr wenig zu hören. Nach 2 Tagen nässt keines der Ohren mehr, aber ich höre immer weniger. Was ist da los? Ist das alles richtig so? Müßte das nicht längst besser werden? Bin ich nur ungeduldig? Zudem habe ich das Gefühl das Kortison nicht gut zu vertragen…Morgen ist wieder Freitag und ich verzweifle leicht, ob das alles seine Richtigkeit hat.
    1. Virusmittelohrentzündung Marion Zeller am 15.12.2023
      Das klingt alles nach einer hauptsächlich viralen Mittelohrentzündung. Alles was sie bekommen haben passt,auch das Antibiotikum obwohl die Probleme der Ohren wahrschienlich von einer klassischen viralen Komplikation entstanden sind. Die können leider auch das Innenohr schädigen, deswegen auch das Cortison. Durch die mechanische Einschränkung durch die Mittelohrentzündung hören Sie sicher auch schlecht, das braucht gedult. Wieviel Innenohrschädigung enstanden ist können sie selber nicht heraushören, das sieht man nur im Hörstest. Insgesamt sind sie gut behandelt und brauchen Gedult, aber auch eine gute und regelmäßige Anbindung an einen HNO-Arzt.
  9. Pickel? Warze? --> Nasenscheidewand M.M. am 11.12.2023
    Ich habe seit einer Weile eine seltsame Erhöhung auf der Nasenscheidewand kurz vor der Nasenspitze. Irgendwie ist da eine Erhöhung, die ich nicht so wirklich einordnen kann. Ich weiß nicht, ob es ein Pickel, eine Warze oder was ganz anderes ist. Ich bin auf jeden Fall der Meinung, das war da früher nicht. Ist das etwas, was sich ein HNO angucken sollte? Oder geh ich damit eher zum Hautarzt?
    1. Mit "Pickel" der Nasenscheidewand Marion Zeller am 11.12.2023
      zum HNO
  10. Stroboskopie/Laryngoskopie/ Kehlkopfuntersuchungen Alexander am 04.12.2023
    Guten Tag zusammen,

    mich würde interessieren, ob man eine Verspannung des Musculus cricoarytenoideus posterior
    (Stimmritzenöffner) bzw. lateralis anhand einer Stroboskopie feststellen könnte. Würde die Untersuchung
    Auffälligkeiten bei einer solchen Verspannug ergeben oder ist dies nicht nachvollziehbar?

    Gilt das auch für die stimmbeteiligten Muskeln arytenoideus transversus, arytenoideus obliquus und
    thyroepiglottica?

    Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Alexander
    1. In der Stroboskopie Marion Zeller am 11.12.2023
      erkennt man Fehlbewegungen in der Phonation der Stimme die durch gewisse funktionelle Muskelstörungen (zu hoher oder niedriger Tonus) und Veränderungen in der Schleimhaut der Stimmlippen entstehen. Die Fehlbewegungen lassen sich durch eine Logopädie therapieren.
  11. Geschwollene Nasenmuscheln wegen Ernährung oder Stress? Smith am 29.11.2023
    Ich hatte vor 10 Jahren eine NNH-OP mit Nasenscheidewand-Begradigung und Verkleinerung der Nasenmuscheln. Das hat gut geholfen. Vor 3 Jahren ging es wieder los, dass ich nachts nur schlecht Luft bekam. Also wurde vor 3 Jahren wieder operiert und Polypen entfernt und die Nasenmuscheln verkleinert (Uni Tübingen). Jetzt geht es aber leider wieder los, dass ich nachts schlecht Luft bekomme.

    Also hat der HNO-Arzt gemeint eine erneute OP wäre schlecht und ich soll längere Zeit Cortisonspray und Nasendusche verwenden. Das hat nur minimal geholfen. Habe es einige Monate benutzt. Dann wurde mir in einem anderen Zusammenhang gesagt ich würde sehr viele Kohlenhydrate essen und hätte viel Stress.

    Jetzt habe ich die Kohlenhydrate massiv reduziert und dadurch 5kg abgenommen. Ferner läuft meine Beziehung besser und bin allgemein viel entspannter. Jetzt bekomme ich nachts besser Luft. Der HNO Arzt meint das könnte schon sein, dass das Ernährung und Stress Auswirkungen hat. Ich soll aber trotzdem das Kortison weiter nehmen 1x pro Tag.

    Meine Fragen:
    - Ist das plausibel, dass Stress und Ernährung sich so massiv auswirken, dass die Nasenmuscheln nachts weniger anschwellen ?
    - Wie heißt dieses neue Medikament gegen Polypen? Meine HNO Ärztin meinte, es würde "Spritzen" geben als letzte Option, falls das Kortison nicht wirkt. Meint sie das damit?
    - Die Luft im Büro ist sehr trocken.. Teilweise unter 30%. Kann das Probleme machen?

    Danke!
    1. Geschwollene Nasenmuscheln Marion Zeller am 11.12.2023
      Sicher können Stress und Ernährung Einfluß auf die Nasenatmung haben. Das Sprichwort "Ich habe die Nase voll" kommt sicher nicht von ungefähr. Dieser Einfluss ist aber denke ich nur entscheidens wenn auch Allergien oder zB eine Histaminintoleranz vorhanden sind. Wenn aber Polypen in der Nase sind, sind diese die hauptsächliche und organische Erklärung für eine verlegte Nase, Auch eine sehr trockene Luft mit nur 30% Luftfeuchtigkeit macht die Durchgängigkeit nicht besser. Das neue Medikament heisst zB Dupixent und wird bei ausgeprägter Rezidivpolyposis der Nase angewand, dabei muss aber zwingend das Cortisonspray weiter eingenommen werden, das ist die Basistherapie
    2. Unverträglichkeit schwer zu bestimmen Smith am 14.12.2023
      Danke für die Antwort. Ich habe auch schon eine Histaminintoleranz vermutet, da ich den Eindruck habe, dass ich auf manche Lebensmittel reagiere und auf andere nicht. Wenn ich mir aber die Listen für Histamin reiche Lebensmittel anschaue, dann passt es nicht zu 100%. Es gibt einzelne Lebensmittel, die ich abends essen kann und gut Luft bekomme (z. B. Thunfisch oder Tomaten). Dann gibt es andere Lebensmittel, wo ich stärker reagiere (Wurst, Chilis, verarbeitete Lebensmittel). Ich kann das nicht zu 100% auf Histamin zuordnen. Hätten Sie hier Tipps?
  12. Kieferhöhlenentzündung geht nicht weg Lisa am 28.11.2023
    Sehr geehrtes Expertenteam,

    vor vier Wochen fing es bei mir mit einer eitrigen Kiefernhöhlenentzündung an. Zusätzlich hatte ich einen Infekt der oberen Atemwege und eine Mittelohrentzündung. Zuerst nahm ich das Antibiotikum Roxy für eine Woche. Es half nicht, mir ging es zunehmend schlechter. Danach nahm ich Cefurox, wieder für eine Woche. Zuerst ging es mir besser, dann kamen die Schmerzen bald zurück. Nun nehme ich für 10 Tage Amoxclav. Nach 6 Tagen kommen auch hier die Schmerzen zurück, ebenso der starke Husten.

    Die ganze Zeit nehme ich Kortisionnasenspray. Am Anfang gab mir der HNO-Arzt Kortisontabletten für 5 Tage. Alles hat nicht geholfen. Ich bin etwas verzweifelt, da ich kleine Kinder versorgen muss.

    Was empfehlen Sie mir? Sollte ich mich in einer HNO-Klinik vorstellen? Was kann mir helfen? Ich möchte die Kiefernhöhlenentzündung endlich loswerden. Ein weiteres Antibiotikum möchte ich ungerne nehmen.

    Grüße

    Lisa
    1. Wenn Antibiotika nicht Marion Zeller am 28.11.2023
      wirken, besteht oft ein viraler Infekt der für längere Zeit eine mechanische Schleimhautproblematik hinterlässt, als viel Geduld. Im Grunde sind Sie gut behandelt. Es kann durchaus auch sein, dass sie sich zeitnah an ihren Kindern neu angesteckt haben und es gar nicht nur ein Infekt ist. Gut hilft konsequent Kochsalz zu inhalieren, Soledum Kapseln, Wobenzym oder Bromelain Tabletten und ggf. Rhinopront kombi Tabletten. Cortisonnasenspray weiter. Wir geben durchaus Cortisontabletten nach Schema über 3 Wochen. Bei längerer Persistenz muss man ein CT oder DVT der Nebenhöhlen veranlassen
    2. Kieferhöhlenentzündung geht nicht weg Lisa am 28.11.2023
      Vielen Dank für Ihre Antwort!
      Inzwischen war ich beim Zahnarzt. Von den Zähnen kommt es nicht. Auf dem Röntgenbild konnte man sehen, dass die rechte Kiefernhöhle nicht belüftet ist. Ein anderer HNO Arzt hat Wasser im der Kiefernhöhle beim Ultraschall gesehen. Er möchte mich nun ins CT schicken. Ist das zu früh? Sollte ich zuerst alles andere ausprobieren? Ich hatte erst vor 2 bis 3 Jahren ein CT vom Kopf und mache mit wegen der Strahlenbelastung Sorgen. Andererseits fürchte ich mich davor, dass die starken Schmerzen zurück kommen. Die Zähne und das rechte Auge taten mir weh. Ich hatte starke Kopfschmerzen und war lichtempfindlich.
    3. Kieferhöhlenentzündung geht nicht weg Lisa am 29.11.2023
      Und meine wirklich allerletzte Frage dazu:
      Könnte es auch von einer nicht richtig ausgeheilten Entzündung im Gehörgang kommen? Ich hatte aufgrund eines Gehörgangekzems vor einiger Zeit eine Entzündung im Ohr. Wenn ich unten auf den Gehörgang drücke, tut es noch immer sehr weh.
    4. Nein Marion Zeller am 01.12.2023
      eine Gehörgangsentzündung macht die Beschwerden nicht. Eine Infekt oder wiederholter Infekt braucht durchaus länger zum Ausheilen, da kann man schon mal 8 Wochen zuwarten. Ein CT ist dann indiziert wenn die Beschwerden nicht weggehen oder wenn sie einseitig sind. Zur Minderung der Strahlenbelastung fragen Sie mal nach einem DVT der Nebenhöhlen, das ist strahlungsärmer als ein klassisches CT, kosten aber meist etwas dazu. Hierauf sieht man auch oft dentogene Ursachen besser als im konventionellen Röntgen oder klassischem CT.
  13. Tubenventilationsstörung seit 6 Monaten - Tubendilatation ohne Erfolg Leaena am 23.11.2023
    Mein HNO Arzt hat mich jetzt offiziell aufgegeben.
    Daher wende ich mich Mal hoffnungsvoll an die Schwarmintelligenz des Internets. Ich finde leider auch wirklich niemanden, der tatsächlich ähnliches durchmacht wie ich.

    Seit fast 6 Monaten habe ich Probleme mit dem Druckausgleich. Links stärker als Rechts. Teilweise ist Druckausgleich gar nicht möglich, manchmal nur schwer. Stets begleitet durch ein Knacken beim Schlucken. Wobei wenn der Druckausgleich gar nicht funktioniert natürlich auch nichts knackt. Angefangen hat es langsam, sodass ich ursprünglich erst davon ausgegangen bin, dass mein Kiefergelenk wieder spinnt. Ich hab eine Kieferfehlstellung. Das führt alle Jahre wieder zu Tinnitus bis Hörsturz ähnlichen Symptomen. Hätte mich also nicht verwundert, dass es daran läge. Aber normalerweise geht das mit Massagen und Wärme wieder weg. Ging aber nicht weg. Im Gegenteil wurde nach einer Woche so schlimm, dass ich auf dem linken Ohr subjektiven Hörverlust hatte. (Ich schreibe subjektiv, weil mein Hörverlust im Hörtest tatsächlich nicht messbar war, was ich bis heute verrückt finde.)
    Ich hab Monate lang Cortison Spray genommen, Nasenspray, von dem ich jetzt wieder süchtig bin, sinupret, Nasenduschen. Das Standardprogramm eben. Antibiotika hab ich auch bekommen, zwei Mal, hat nichts gebracht. Cortison in Tablettenform hat zwei Mal zur Besserung verholfen. Keiner kann sich erklären wieso. Anfang Oktober bekam ich dann eine Parazentese und zeitgleich eine Tubendilatation mit dem Ballonkatheter. Ich hatte große Hoffnungen, aber nichts hat sich dadurch gebessert. Was ich auch schon wieder merkwürdig finde. Ich hab ein Loch im Trommelfell aber hab Probleme mit dem Druckausgleich? Wie kann das trotz Zwangsbelüftung überhaupt sein?
    Mein HNO weiß jetzt nicht mehr weiter, sagt es liegt dann wohl nicht am Ohr. Diagnose: Stress. Versuche es jetzt mit CMD Therapie (Kiefer) und ner neuen Aufbissschiene. Bislang ohne Erfolg. Aktuell bin ich zzgl noch ganz leicht erkältet und damit ist Druckausgleich einfach unmöglich.
    Weshalb ich doch mutmaße, dass das Ohr involviert ist.
    Wieso sollte ich bei Erkältungen sonst noch viel viel schlechter Druckausgleich machen können bzw gar nicht, wenn es nicht auch mit am Ohr selbst läge? Innerhalb dieser 6 Monate gab es immer mal wieder echt gute Tage oder gar Wochen! Da konnte ich den Druck allein über Schlucken ausgleichen, so wie es normal ist. Knackt, OK, nicht schlimm, hauptsache Druckausgleich. Aber dann sind diese Phasen plötzlich wieder weg und alles wird wieder schlimmer. Jetzt ist es die Erkältung. Aber oft finde ich einfach keinen Grund warum und wieso sich die Symptome verschlechtern oder verbessern. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass es besser wird, wenn ich den Kiefer wirklich über längere Zeit auflasse. Weit auf. Aber das ist jetzt auch schon wieder nicht mehr effektiv. Ich finde keine zuverlässige Methode, die mir den Umgang damit erleichtert. Es ist alles nur ein Ratespiel.
    Sonstige Infos: Ich habe eine verkrümmte Nasenscheidewand, aber die hat mir eigentlich nie Probleme bereitet. Ich war kurz bevor das angefangen hat Nasenspray abhängig nach einer hartnäckigen Corona Infektion. War aber eigentlich schon wieder am Ausschleichen und fast davon weg. Keine Ahnung ob das alles was zur Sache tut. Ich leg einfach Mal alle möglichen Infos auf den Tisch.

    Ich glaub es ist unwahrscheinlich, dass mir Irgendwer hier mit einer zündenen Idee weiter helfen kann, aber ich Versuch es einfach Mal.

    Falls jemand mein Problem irgendwie kennt und ähnliches erlebt hat, bitte melden. Ich bin nach diesem halben Jahr langsam sehr depressiv.

    Lieben Dank.
    1. Tubenbelüftungsstörung Marion Zeller am 24.11.2023
      Das klingt doch schon nach einer chronischen Tubenbelüftungsstörung. Cortison wirkt einfach ein bisschen abschwellend dass würde auch dazu passen. Wir sehen machmal, dass eine Tubendilatation noch einmal wiederholte werden muss, bis es endlich besser wird. Wir schicken unsere Patienten dazu nach Ulm in das Bundeswehrkrankenhaus, da sehen wir die besten Ergebnisse. Vielleicht muss man es dann auch mit einer Paukendrainage und nicht nur mit einer Paracentes versorgen.
    2. Tubenbelüftung u. Ohrdruck Michael am 03.12.2023
      Hallo,
      Habe fast genauso die selben Symptome. Alles ausprobiert zig HNO Ärzte, Nebenhöhlen OP mit Laser. Uni Würzburg. Immer selbe Ergebnis Cortison Nasenspray und Nasenspülung. Ich habe immer das Gefühl meine eustachische Röhre ist verschleimt.
    3. Tubenbelüftungsstörung Isa am 21.04.2024
      Hallo Leaena,
      ich bin mir nicht sicher, ob Du hier noch unterwegs bist - im besten Fall geht es Dir inzwischen besser und du merkst dein Ohr gar nicht mehr.
      Ich habe einen ähnlichen Weg hinter mir, ohne Dilatation, aber mit viel Cortison, Paukenröhrchen, Wechsel des Paukenröhrchens, dazwischen Kiefer-, Auge-, Zahn-Abklärung...Stress wurde auch mit in Betracht gezogen (und den hat man ja auch, wenn man durchgängig Beschwerden hat ^^) - letztendlich wurde im CT vom Ohr eine Mastoiditis festgestellt (eine Art "Knochenfraß" hinterm Ohr). Ich weiß nicht, ob bei dir ein CT gemacht wurde, vielleicht ist das ja eine Voraussetzung für die Ballon-Dilatation, aber evtl. könnte man da ja noch was entdecken. Im ersten Jahr der Beschwerden hatte der HNO im CT nichts erkannt.
      Ich sag nicht, dass Du eine Mastoiditis hast, da diese Entzündung sehr selten vorkommt und mit Sicherheit muss auch vorher das Wahrscheinlichere abgearbeitet werden. Zudem hatte ich die typischen Symptome (Schwellung/ rot hinter dem Ohr/ Fieber...) nicht. Aber ohne meine Hausärztin, die noch mal ein CT angeleiert hat (und ich dann relativ schnell operiert wurde), war ich beim HNO durch mit der Behandlung.
      Ich drücke Dir die Daumen, dass du schnell keine Beschwerden mehr hast! Gute Besserung!
  14. Pneusomonas Rachenabstrich Lisa Kaspitz am 22.11.2023
    Liebe HNO-TEam,

    ich habe seit zwei Monaten mit einer Zungengrund-Angina zu kämpfen, mein Zu7ngengrund schwillt immer wieder an. 2 x 10 Tage Augmentin haben keine Besserung gebracht. Nun, nach 2 Monaten, verbessern sich die Beschwerden endlich.
    Allerdings hat mein HNO-Arzt vor zwei Wochen sicherheitshalber noch einen Abstrich gemacht. Ergebnis: Keim-Besiedelung mit Pseudomonas. Laut seiner Info müsste man da ein spezielles Antiobiotika nehmen, nachdem die BEschwerden aber abklingen, kommt von ihm da keine Empfehlung.
    Bei meinen Internet-Recherchen bin ich aber auf die Info gestoßen, dass Pseudomonas hochgefährliche und zum Teil multiresistente Keime sind. Können die von alleine "Verschwinden" bzw. kommen die Keime bei mehreren Menschen in der Mundschleimhaut vor?

    VIELEN DANK!
    1. Pseudomonaskeime Marion Zeller am 24.11.2023
      kommen macnhmal in der Mundschleimhuat vor; nicht jeder Keim im Abstrich muss bei einem Immunkompetenten krank machen oder gar behandelt werden. Sicher zeigt eine Besiedelung eine fehlerhaft Mundflora an, aber alleine ohne Beschwerden rechtfertig nur das Vorhandensein eines auch diesen Keimes nicht zwingend eine erneute Antibiotikagabe. Mit der Erhohlung der normalen Mundflora verschwinden diese oft einfach wieder.
  15. Frage zu Budes Nasenspray MM am 17.11.2023
    Ich habe kürzlich Budes Nasenspray im Rahmen einer akuten Nebenhöhlenentzündung verschrieben bekommen. Da ich in der kalten Jahreszeit eine ziemliche Neigung dazu habe, soll ich dies erst einmal länger nehmen. Während der akuten Phase sollte ich pro Nasenloch zweimal zwei Sprühstöße am Tag nutzen - was laut Packungsbeilage die doppelte Dosis ist.
    Was würden Sie empfehlen als Erhaltungsdosis? Bei 2x2 bleiben oder auf 2x1 pro Nasenloch reduzieren?
    1. Budes Nasenspray Marion Zeller am 17.11.2023
      in Normaldosis 2 x 1 pro Nasenloch bitte
  16. mögliche Durchblutungsstörung Betho am 16.11.2023
    Guten Abend,

    es geht bei mir um Folgendes:
    - Ich habe seit rund 2 Wochen jeden Tag Attacken, bei denen ich für ca. 1 Sekunde so was wie Schwindel habe (quasi das Gefühl habe, dass mein Gleichgewicht ausfällt), was mir im Stehen wie im Sitzen bei Kopfbewegungen wie bei ruhender Position passiert. (= initiale Attacke)
    - Nachfolgend habe ich ein Pfeifen im linken Ohr, manchmal auch ein Gefühl, als ob das Ohr belegt sei, und ich habe das Gefühl, dass hohe oder laute Töne sich nicht so gut anhören.
    - Zugleich habe ich nach der initialen Attacke ein unsicheres Gefühl im Stehen und Sitzen und manchmal ist es so, als ob mein Kopf gerade bei schnellen Bewegungen nicht hinterherkommt, also so als ob mein Gleichgewichtssinn nicht voll da ist (ich fühle mich unsicher).
    - Nach einiger Zeit (meist Stunden) kann es auch wieder gut sein.

    Meine Frage ist, was soll ich tun?
    Ich war in der Notaufnahme wegen der Beschwerden und da wurden Schwindel- und Hörtest gemacht, die unauffällig waren. Es wurde der Verdacht "Durchblutungsstörungen" geäußert, aber mir wurden keine weiteren Erklärungen gemacht, sprich:
    a) Soll ich damit zum HNO gehen oder zu einem anderen Arzt?
    b) Was kann ich dagegen tun? (Denn momentan kann ich nicht normal arbeiten und den Alltag bestreiten.)
    c) Könnte das hervorgerufen werden durch Mirtazapin, was ich seit 8 Wochen nehme? Die ersten Wochen waren problemlos, und Neurologe und HNO haben das mit dem Mirtazapin unterschiedlich bewertet.

    Für jede Hilfe bin ich dankbar und verbleibe mit herzlichen Grüßen
    Betho
    1. Schwindelattacken Marion Zeller am 17.11.2023
      dieser Art gibt es zB bei einem Gefäßnervenkontakt zwischen einem Gefäß im Gehirn und dem Hörgleichgewichtsnerven als Vestibularisproxysmie. Das kann man im MRT des Schädels mit Gefäßdarstellung sehen. Warum nehmen Sie Mitrazipin? Auch psychische Problemen können Schwindelbeschwerden jeglicher Art auslösen. Wenn Durchblutungsstörungen geäußert wurden, muss der Neurologe weiter abklären zB auch über eine Herzkreislaufabklärung
    2. mögliche Durchblutungsstörung Betho am 18.11.2023
      Danke für Ihre Antwort!

      Zunächst zu Ihrer Frage: Ich nehme das Mirtazapin gegen meine relativ starke Nervosität, die auch mal zu Panikattacken geführt hat. Ich soll mit dem Medikament ruhiger werden.

      Was ich übrigens nicht erwähnt habe, ist, dass ich häufiger unter Migräne leide, aber bisher meine Migräne nie solche Symptome verursacht hat. Deswegen hatte ich sie nicht genannt.
      Ich muss aber wegen der Migräne und einer Zyste jedes Jahr eine MRT-Aufnahme machen lassen, aber leider wurde sie nicht auf die Fragestellung Vestibularisparoxysmie angefertigt, sodass ich vermutlich eine neue anfertigen lassen müsste. Ist aber ein Ansatz, den ich nachverfolgen kann.

      Herzliche Grüße
  17. Geschwollene Augen Norman am 14.11.2023
    Hi, ich habe direkt unter meinen beiden Augenlidern geschwollene Bereiche, wo viele vermeintlich die „Tränensäcke“ vermuten würden (Bereich zwischen unterem Augenlid und Augenring) . Ich glaube aber es handelt sich dabei anatomisch gesehen um die Nasenmuscheln? Jedenfalls leide ich sehr unter diesen geschwollenen Bereichen, die einfach nicht weggehen wollen, bzw. mittlerweile denke ich dass diese Bereiche vielleicht sogar richtig ausgeprägt sind - wie es sein sollte -, nur ist der Bereich direkt darunter, also zwischen diesen geschwollenen Bereichen und den Augenringen nicht richtig „ausgefüllt“. Ich hatte letztens eine rechtsseitige Schwellung bedient durch eine allergische Reaktion. Als es wieder vollständig abgeschwollen war, war dieser „nicht gefüllte“ Bereich normal aufgefüllt und alles sah normal aus, leider ist es innerhalb eines Tages wieder verschwunden. Ich leide darunter jetzt seit ca. 1 Jahr. Ich habe meine Werte für Schilddrüse, Nieren, Herz überprüfen lassen, alles i. O. Ich hatte letzte Woche eine Septumplastik, bekomme jetzt deutlich besser Luft aber selbst jetzt hat sich nichts geändert mit den geschwollenen Bereichen. Ich vermute stark dass irgendwas bei den Nasennebenhöhlen/ Nasenmuscheln verstopft ist, aber was kann ich tun? Augenarzt, mein HNO, mein Hausarzt, alle sagen, dass es bestimmt irgendwann weggeht, aber ich glaube nicht daran. Bitte gebt mir Vorschläge was ich tun kann, ich bin so verzweifelt… ich lade auch gerne ein Foto hoch, dass man es besser sieht.
    Liebe Grüße, Norman
    1. Die "Tränensäcke" Marion Zeller am 15.11.2023
      sind unter den Augen, die Nasemuscheln in der Nase und haben damit nichts zu tun ebensowenig wie die Nebenhöhlen. Tränensäcke sind auch einfach mal Schicksal, wenn sie kosmetisch stören kann man sie aus kosmetischen Gründen entfernen, muss es aber nicht. Sonst lassen Sie mal einen Augenarzt nachsehen.
  18. Schwefeliger Geruch & Nystatin Anton binder am 09.11.2023
    hallo,

    ich habe seit mehreren Jahren Probleme mit einem schwefelartigen Geruch aus dem Rachen, den man nicht nur als Mundgeruch wahrnimmt, sondern auch riechen kann wenn man den hinteren Teil der Zunge anfasst und dann am Finger riecht - der Geruch ist schwefelig, erinnert an Eier.

    Da immer wieder die Vermutung im Raum steht, dass ich eine Pilzerkrankung im Mund / Rachen habe, nehme ich nun seit 4 Tagen Nystatin - und plötzlich scheint der schlechte Geruch im Rachen bzw. auf der Zunge weg zu sein. Ich frage mich nun, kann es sein dass Nystatin mein Geruchsempfinden beeinträchtigt, so dass ich den Geruch nicht mehr wahrnehme - oder kann ich tatsächlich auf eine Besserung hoffen? Die Frage zielt hauptsächlich auf Nystatin und Einfluss dessen auf das Riechen ein.

    mit freundlichen Grüßen
    A. Binder
    1. Nebenwirkungen von Nystatin Marion Zeller am 10.11.2023
      auf das Geruchsempfinden sind mir nicht bekannt und sehe ich auch in der Praxis nicht
  19. Gehörgangsentzündung direkt wieder da? Klara am 24.10.2023
    Hallo,
    bei mir wurde eine leichte Gehörgansentzündung diagnostiziert, die ich über 4 Wochen mit mir rumgeschleppt hatte. 3 Tage, nachdem mein HNO mir gesagt hatte, ich könne die Medikamente (InfectoCiproCort) absetzen, kamen die Schmerzen in gleicher Intensität wieder.
    War zwischenzeitlich total brav, hatte mich ausgeruht, jedes Wasser vom Ohr ferngehalten. Sind die wiederkehrenden Schmerzen normal im Krankheitsverlauf? Oder woher könnten die kommen?
    Will nur ungern wieder zum HNO, der hat viele richtige Notfälle, da will ich nicht unnötige Umstände bereiten.
    Vielen herzlichen Dank im voraus,
    Klara
    1. Eine Gehörgangsentzündung Marion Zeller am 24.10.2023
      tut einfach weh und wenn jemand Schmerzen hat nervt keiner.
      Es kann sein dass die Hauptentzündung mit dem InfectiCiproCort weg ist aber einfach noch eine gereizte ekzemartige Gehörgangshaut da ist, dann ist die nächste akute richtige Infektion gleich nicht weit. Was dies oft gut beseitigt sind Normison Ohrentropfen oder -spray 3 x tgl. weiter keine Manipulationen mit Q Tips und Wasserschutz.
  20. Knubbel auf oberen Lippenbändchen Jana Hollmann am 08.09.2023
    Hallo
    Habe einen knubbel auf dem lippenpändchen. Ist weich, tut nicht weh und hautfarben.
    Seitlich leicht erhaben.
    Was könnte das sein ?
    1. Kleine Schleimzysten Marion Zeller am 13.09.2023
      Das sind meist unspektakuläre ungefährliche Schleimhautzysten, belassen.

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